| Lukito20. 07. 2020 13:42:46 |
Sniezka, 18.7.2020 Am Samstag habe ich die Gelegenheit genutzt, den höchsten Gipfel der Tschechischen Republik zu besuchen. Gestartet aus dem Ort Karpacz auf der polnischen Seite. Vielleicht ist den meisten der nahegelegene Ort Harrachov auf der tschechischen Seite besser bekannt, wo im Winter auch Skiflugveranstaltungen stattfinden. Geparkt auf "Parking pod Sniezka", wo man die tägliche Parkgebühr von 20PLN (4-5EUR) am Automaten zahlen kann. Da ich aber keine Münzen hatte und die Karte nicht funktionierte, habe ich 5m weiter auf der anderen Straßenseite geparkt, wo ein Parkwächter ist und man 15PLN (3-4EUR) zahlt und auch einen Beleg bekommt. Dann bin ich Richtung Sessellift losgegangen, der einen fast zum Gipfel bringt, habe ihn umgangen und bei der Hütte 2EUR Gebühr für den Nationalparkeintritt bezahlt. Auf dem Weg zur Hütte Strzecha Akademicka habe ich fast niemanden getroffen, mich aber dem schön mit Stein gepflasterten Weg angeschlossen, wo ich mehr Wanderer getroffen habe. Das Wetter hat sich ziemlich verschlechtert, es hat angefangen zu wehen und sich zuzuziehen. Später schließt sich der Weg von der oberen Sesselliftstation an und plötzlich waren viele Leute um mich herum, ich dachte, wir pilgern nach Brezje. Die Prozession ging langsamer, deshalb bin ich lieber rechts auf den steileren und aussichtsreicheren Weg abgebogen. Vor allem viel Nebel gesehen. Auf dem Gipfel gibt es eine Kapelle ähnlich unserer auf dem Kredarica, eine Erfrischungsstation mit ein paar Tischen, eine Wetterstation mit viel Platz aber seit 2015 für die Öffentlichkeit geschlossen, viele Besucher und noch mehr Nebel. Wie es scheint war ich der Einzige mit Handschuhen dabei, die ich gerne angezogen habe, bevor ich weitergegangen bin. Da ich genug Zeit hatte, habe ich mich entschieden, noch ein bisschen weiter auf dem Grat zu gehen und einen schönen Rundweg zu machen. Beim Rückweg zum Parkplatz habe ich die Parkgrenze überschritten und dann wieder betreten. Auf jedem solchen Weg gibt es einen Aufseher, dem man wieder zahlen oder die Tageskarte zeigen kann. Zum Gipfel habe ich cca 1:30 normales Gehen gebraucht, alles zusammen gute 4 Stunden (mit Pausen).
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