Untere Dolka-Spitze (SDŠ) und Dolka-Spitze (DŠ) - über SO-Grat,
eigentlich ist der Grat nur zwischen Untere Dolka-Spitze (2541m) und Gipfel der Dolka-Spitze (2591m), Anfangsteil des Aufstiegs - vom grünen Bug bis Untere Dolka-Spitze ist breiter und steiler Weglosigkeit auf zerbröckelndem breitem dreieckigem Rücken, da SDŠ vom Süden von drei Graten gestützt werden, die steil abfallen (einer zum Biwak IV, zweiter zum grünen Bug der Querung Biwak-Škrlatica und dritter etwas östlicher zur Škrlatica).
Aufstieg zur SDŠ beginnt ziemlich einfach und leicht – wie gesagt, vom markierten Weg bzw. vom sogenannten grünen Bug und zwar bei Wahl der Aufstiegsstellen halten wir uns eher rechts am Hang, zwischen kleineren Blöcken und Felsrillen, am einfachsten trittige Abschnitte wählen, die aber bald enden. Nächste Orientierungspunkte zwei braun-gelbe Felsen (abgebrochene Felsstücke von fern sichtbar), darunter und darüber steigt Gelände steil an, Fels so lala haltbar (nicht bröckelig), aber unter Füßen immer mehr aufgeschütteter Schutt.
An besagtem braun-gelb zerbröckeltem Fels wenden wir uns rechts und klettern über äußersten rechten Kamin hoch (10m schlechte II) und im Weiterklettern halten wir diese zentrale Richtung bzw. etwas links hoch. Rechts über flache Mulde scheint Gelände leichter, aber deutlich mehr Schutt auf Felsen und Untergrund, daher beharren wir in dieser Richtung, wo Fels besser, trotzdem finden sich noch einige knifflige Stellen I bis II. Dieser Aufstiegsteil erfordert gute Beobachtung vom Bergsteiger und etwas mehr Orientierungssinn und Suche nach besten Passagen. Verglichen mit anderen ähnlichen, z.B. - wie erster Teil von Ruševje über Zelenica zur Mala Glava unter Vrtača, oder so etwas wie Kletterteil zum Trentarski Pelc, ist etwas schwerer als über Dolge Stene zum Grintovec und etwas leichter als Hudi Prask auf Mrzla Gora.
Am Haupttobel unter SDŠ vereinen sich beide Gratteile links und rechts allmählich, wir sind auf etwas breiterem Schuttfeld, von wo leichteres Weitergehen zwischen Felsrippen und letzte Viertel zum Gipfel SDŠ.
Fortsetzung über Grat von SDŠ zu DŠ mehr oder weniger bequem, Grat nicht so eng, dass man reiten oder auf allen Vieren gehen muss, nicht kurz aber und in Mulden bietet einige interessante Stellen mit kleinen Sprüngen hoch-runter um I, nicht für Schwindelfreie dauernd Konzentration nötig. Gratlinie von fern gerade wirkend, aber nicht ganz gerade, leicht windend – kleine Abweichungen links rechts, stellenweise bröckliger.
Von Šlajmerja aus Vrata-Tal bis Rušje und über SDŠ zum Gipfel DŠ brauchten wir 4 Std. 15 Min. Gehens im normalen Tempo.
Dolka-Spitze außergewöhnlicher Aussichtspunkt, zu unrecht vernachlässigt neben Škrlatica, wirklich besuchenswert egal aus welcher Richtung.
Von DŠ zur Rogljica Abstieg vom Grat noch recht bequem, dann Abstieg zur Roten Scharte unangenehm schuttig /Warnung aktiver Absturz/ Richtung Zadnji Dolk zur Škrlatica, andere Seite - zu Dovški Gamsovec oder Križ etwas besser (beide Fortsetzungen weiter markiert).