| rokeg4. 09. 2024 12:22:30 |
Ich beschreibe die Zweitagestour hier, weil Spodnja Šplevta die schwierigste war. Montag fahre ich den ganzen Vormittag nach Mojstrana, es gab etliche Staus und kurz nach 10.30 laufe ich endlich die lange Straße zum Poldov rov. Ich habe per Anhalter versucht, aber kein Erfolg. Um 12.00 gehe ich von der Straße zum Biwak, das ich in 2,5 h erreiche, zwischendurch warte ich einen 15-minütigen Gewitter in einer Höhle am Weg, so dass ich nicht nass wurde. Im Biwak warte ich 1,5 h wegen starkem Regen. Spät nachmittags klart es auf und ich gehe zur Šplevta, noch etwas unsicher wegen des Wetters. Trotzdem versuche ich Oltar, den ich gut ohne größere Probleme erreiche, nur beim Einstieg in den ersten Teil haben mich "verlassene" Wanderstöcke getäuscht und ich bin über Felsen statt in die kleine Rinne gegangen. Vom Gipfel öffnete sich der Blick in alle Richtungen. Auch Wolken verschwanden allmählich. Dann vorsichtig ab zum Biwak, wo ich die Nacht verbringe, wieder allein. Morgens zum Suhinjec, der in OSM unter Spodnji Rokav markiert ist. Zugang nicht anspruchsvoll, vom Schuttfeld muss man eine schöne grasige Rinne nehmen, die zur grasigen Schulter führt und dann zum schmalen grasigen Gipfel. Dann zum Dovški križ. Der Weg ist gut markiert. Beim Abstieg schaue ich mir den Šplevtin-Grat an und Spodnja Šplevta lockt mich. Nochmal über Šplevta und durch schöne Wiesen zum nächsten Hügelchen, das noch nicht der Gipfel ist, wo ich den Rucksack ablege. Dann entlang und auf dem Grat, der ziemlich steil zum Joch abfällt. Nur noch ein paar 10 Meter bis zum Gipfel, aber ziemlich zerklüftet. Über schöne Platten zum zotteligen Rand, dann etwas kniffliger Übergang zur nächsten Felswand, dann nur noch der Reitpart, den ich tiefer über dem Gestrüpp umgehe, dann wirklich zerklüfteter Grätchen auf der Südseite zum Gipfel. Oben wirklich fast kein Platz. Sehr vorsichtig ab zum Joch, dann auf der Ebene zur grasigen Rampe, die mich gut zum Rucksack bringt, mehr auf Bildern. Diese Route ist zweifellos leichter, weil kürzer. Da ein Gewitter naht, kraxle ich schnell zur Brinova glava, zwischendurch etwas abgedriftet. Wollte noch zu einem Gipfel an der Straße namens Kreda, aber das ist ein riesiger schwer zugänglicher Block, auf den ich nicht gegangen bin, weil ich es eilig zum Bus hatte. Bei Koča pri Peričnik erwischt mich ein starker Schauer, der mich bis zur Bushaltestelle in Dovje durchweicht, dann wieder dasselbe. Kein Bus , warte den Bus nach Jesenice ab, dann Zug, am Ende wieder Taxi rufen...
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