St. Nikolaus über der Sava
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| pohodnica5311. 02. 2011 10:12:32 |
Die „Fliegen-Kategorie“ der Hügelwanderer begnügt sich in dieser Zeit lieber mit niedrigeren Hügelchen, daher bin ich nach langer Zeit wieder zum Hl. Nikolaus über der Save aufgebrochen, besonders weil der Aufstieg die ganze Zeit auf der sonnigen Seite verläuft, ohne Sorge vor Schnee und Eis. Start etwas höher, an der Straße oberhalb Senožeti; der Weg ist sehr schön, waldig, weich mit trockenem raschelndem Laub unter den Füßen; zwischen dem leicht sprießenden Unterholz lugen bereits die ersten Boten des erwachenden Frühlings hervor, oben bei der Kapelle erhält man neben Energie auch einen wunderbaren Ausblick, der sich nach Norden öffnet. Hinter dem bewaldeten Hang des Cicelj lugt in der Ferne das östliche Ende der Kamnik-Savinja-Alpen mit dem klobigen Planjava und der spitzen Ojstrica hervor, etwas weiter rechts ist die Raduha sichtbar, noch östlicher, aber viel näher die Limbarska gora (in leichtem Dunst), dahinter erstreckt sich in der Ferne der lange Rücken der Menina. Kurzer, völlig unanstrengender Ausflug für Jung und Alt, gewürzt mit einer Menge warmer Frühlingssonnenstrahlen und schöner Natur und Ausblicken.
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| otiv11. 02. 2011 17:43:00 |
@pohodnica53 Ja, und du brauchtest nicht mal Steigeisen. Uns gefällt's auch, der kommende Frühling. Grüße
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| alyas28. 04. 2020 19:56:03 |
Hl. Nikolaus (741m) – über der Save: Wanderwege und Klettern an natürlichem Fels Aus der Geschichte: Hl. Nikolaus ist der Schutzpatron der Schiffer und Flößer. Eine der Kirchen des Nikolaus, vielleicht sogar die wichtigste unter ihnen, steht auf einem Hügel oberhalb Senožeti über dem Fluss Save. Nach mündlicher Überlieferung soll sie in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von Flößern erbaut worden sein, die Waren auf dem Fluss transportierten. Wegen ihrer außergewöhnlichen Aussichtslage wurde diese Kirche früher Wächter der oberen Save genannt. Die Flößer meinten, es könne ihnen nichts passieren, solange sie die Kirche sehen. Die Kirche soll später von Türken verbrannt worden sein, aber die Einheimischen haben sie neu direkt auf dem Hügelgipfel gebaut, an der Stelle, wo ursprünglich ein heidnischer Tempel gewesen sein soll. Aus der Gegenwart: Zahlreiche Wanderwege führen zum Hl. Nikolaus sowohl aus dem Save-Tal als auch aus dem Moravska-Tal. Dass Miklavž ein Klettergebiet hat oder hatte, war bisher nicht bekannt. In der näheren Umgebung bei Zagorica – unter Cicelj ist z.B. ein kleiner eingerichteter Kletterfels mit etlichen mehr oder weniger schwierigen Routen (hier hat einst auch der verstorbene Tomaž Humar trainiert), etwas weiter im Zasavje bei Renke gibt es unter Špital eine kurze Via ferrata und ein dreistöckiges Klettergebiet mit vielen schwierigen Routen, die größtenteils von Vili Guček angelegt und gesichert wurden. In diesem Frühling wurden einige Felsabschnitte unter Miklavž gereinigt, im oberen Bereich gibt es nun einige Möglichkeiten auch für Freiklettern an natürlichem Fels, aber die Schwierigkeit überschreitet 3, daher ist Seilsicherung zwingend erforderlich. Da oben Wald bzw. Bäume sind, lassen sie sich auch recht praktisch für die Sicherung ohne Einbringen technischer Hilfsmittel in die Wand nutzen, obwohl einige Bohrhaken (ohne Ösen) bereits in den Fels eingelassen sind. Nun, die Einheimischen – zusammen mit allem Wissen und Erfahrung von Vili, haben mit diesen Felsen noch viele Ideen. Aber schon jetzt … interessante Ergänzung und Würze für den Bergausflug, besonders wenn man aus oder nahe Ljubljana kommt.
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