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| triglavski5. 12. 2009 17:27:29 |
Von Naborje im Kanaltal gehe ich die Straße mit Marke 503 (Weg nicht eingezeichnet auf Tabacco-Karte) oberhalb der Schlucht Vallone di Malborghetto zum Rif. Forestalle di Ciurciule, fast am Ende des Weges überrascht mich ein Straßeneinbruch, Durchgang nicht möglich, Plan scheitert, deswegen kehre ich um. Ich kehre ca. eine Stunde zurück, dann biege ich ab auf eine andere Straße (wahrscheinlich alte Militärstraße) bergauf zum Stabet. Schnee ca. 25-30 cm, Zeit läuft langsam ab, deswegen um 14.00 Uhr 100 Höhenmeter unter Gipfel kehre ich um. Etwas Zeit steige ich auf der Straße ab, dann an einer Biegung auf 1340 m biege ich auf markierten Weg ab, der über bewachsenen stumpfen Grat geht, und folge Spuren zweier Vorgänger ins Tal. Mit diesem Weg, der auch nicht auf der Karte markiert ist, spare ich zeitlich ziemlich beim Abstieg ins Tal. Großteil des Tages angenehme Sonne, Schnee hat das Gehen nicht zu sehr behindert.
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| 2061alessio7. 12. 2009 20:29:57 |
Hallo, vor ein paar Jahren haben sie diese (lange) Straße repariert und dann wieder irgendein starkes Unwetter sie hier und da eingerissen, deswegen geht der Anfang des Wegs 503 jetzt von Ciurciule (bei der Hütte des staatl. Forstamts - rif. Ciurciule) und dann führt durch enges Tal in 1 Stunde zum Sattel Sella della Caldiera an der österreichischen Grenze, ein Stück Straße unter Poludnig, hab ich vor 3 Jahren gelaufen, und dann hab ich die zuständige CAI-Sektion informiert, sie sollen sie wieder markieren und ein bisschen reparieren, ehemaliger staatl. Förster hat mir heuer gesagt, dass sie bei einem Stück die Markierung verpatzt haben, weil sie einfach stromauf bis Sackgasse markiert haben (hab sie wieder informiert (CAI aus Udine), dass sie gleich reparieren sollen); der richtige Weg geht paar Minuten Waldstraße über Bach dann links hoch in Wald, dann raus aus Wald auf Wiese und danach noch bisschen hoch zum Ende, Steige jetzt rechts zurück in Wald und weiter diagonal zum Sattel; Markierung auf Bild 7 vom staatl. Forstservice (die nutzen weiß-rot-weiß oder weiß-schwarz-weiß) und meist markiert eine Parzelle, wir wie CAI rot-weiß-rot mit Zahl in der Mitte (schöne Gelegenheit diese Info für alle anderen Wanderer, weil die uns lesen, weiß zumindest, dass du den Unterschied der Markierungen bei uns in Italien gut kennst); richtig hast du, alle diese Straßen in diesen Gegenden in den Tälern haben Soldaten damals gemacht.
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| triglavski7. 12. 2009 22:42:11 |
Danke Alessio, man sieht, dass du alle Wege in deiner Gegend hervorragend kennst, aber diese Stürme richten wirklich Verwüstung auf Straßen und Wegen an, ich denke, am schlimmsten ist es im Tal oberhalb Ukve und Naborje, auch in Zajzera habe ich riesige Schotterablagerungen in allen Gräben gesehen, auch getroffen ist das Dunja-Tal (Val Dogna), wie du gesagt hast, hat es die eiserne Brücke weggespült, sodass der Übergang zum Weg zur Strma peč (Monte Cimone) unmöglich ist, auch viel Geröll in anderen Gräben gebracht. Als ich letztens auf Rudni vrh (Sella di Somdogna) war, sah ich, dass Weg 649 zur Bernardinis-Hütte immer noch gesperrt ist, ebenso der Weg über Piparji, anscheinend haben Schneelawinen die ganze Hangseite mit Bäumen mitgerissen. Ich hoffe, du bekommst genug Helfer, damit die Wege gerichtet werden und wir auch die grenzüberschreitenden Wege richten können, über die wir uns auf dem Treffen zwischen CAI FVG und PZS geeinigt haben. Lp
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| triglavski9. 12. 2009 19:54:35 |
Heute bei schönem sonnigen Wetter mache ich mich wieder auf Richtung Stabet. Heutiger Start Ukve. Bei der Kapelle, wo mehrere Straßen kreuzen, biege ich links ab und nach ca. 500 m parke ich. Ich gehe auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße zur Planina Priu, im Sommer ist dort Bauernhof-Tourismus geöffnet, heute treffe ich dort auch eine Dame, die gut Slowenisch spricht. Aussicht von der Alm einzigartig von Mangart bis Montaž. Nach kurzem Gespräch fahre ich auf markiertem Weg zur Planina Mezesnik (könnte auch Macesnik sein), Ausblicke noch schöner, markierter Weg von Ukve führt auch hierher. Auf der Straße nach Westen fahre ich Richtung Stabet weiter, an einer Stelle biege ich rechts auf Waldweg ab, der bald endet, gehe gerade hoch den Hügel, kein Weg dort und bald bin ich am höchsten Punkt mitten im Wald. Gipfel markiert durch einen "Grenzstein". Vom Gipfel absteigen Richtung NW, tiefer komme ich auf bewaldeten Grat, entlang dem gehe ich eine Weile nach Norden, dann steige ich weiter rechts auf unmarkiertem Weg ins Ravna-Tal (Val Rauna) ab, wo unten den markierten Weg 504 treffe und bald wieder beim Auto. Wegen etwas komplizierter Orientierung empfehle ich nur Besuch der oberen Planina Mezesnik und Rückkehr zum Start. Schnee auf dem Gipfel ca. 30-40 cm.
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| 2061alessio9. 12. 2009 20:20:37 |
Hallo, sieht so aus, dass im Jahr 2010 ein Plan für die Reparatur des Weges unter Piper und Teil 649 gibt, die zuständigen P.D. FVG haben das etwas in der letzten Sitzung im Oktober besprochen, da wir Mitglieder der FVG-Wegkommission hatten, hoffe es klappt, zumindest sage ich Bescheid, wenn ich genauere Infos habe; ja, im Val Dogna-Tal nach den Septemberstürmen sind jetzt Wege 651-652 und erster Teil 640 gesperrt (keine Brückchen über Bach mehr); Hoffnung auf Helfer wird schwieriger als sonst.
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