| Bojan_A14. 09. 2010 17:07:41 |
Morgens wache ich etwas spät auf und sehe, wie schön der Tag ist. Ich war sehr wütend auf mich selbst, weil ich mich nicht in die Berge geschleppt habe. Für eine ernsthafte Tour war es wirklich zu spät, aber nicht für Berglauf. Gehen wir laufen durch Žrelo! Soll das Training für den Lauf auf Triglav von Vrata sein, den ich schon so lange plane. Starte dort, wo der Weg zum Dom pod Storžičem anfängt. Über die Planina zur Hütte laufe ich problemlos, dann stürze ich mich ins Žrelo. Der Schotter-Zickzack-Weg ist schlecht zum Laufen, weil er bröselt und man viel Kraft in die Beine lenken muss, damit die Schuhe greifen statt Geschwindigkeit. Durch das Žrelo selbst braucht man beim Laufen ziemlich Geschick, da alles ziemlich schnell passiert und keine Zeit zum Nachdenken, wovon man abrutscht. Höhenmeter häufen sich sehr schnell, aber nicht so schnell wie z.B. von Povelj. Vielleicht hat mich nur gehindert, dass die meisten Griffe links der Piste sind, was mich gestört hat, weil ich Rechtshänder bin und sie deswegen keine Zeit zum Fassen hatte. Weiter auf dem westlichen Grat von Storžič ist Laufen wieder etwas leichter. Keine übertriebene Exposition, aber ich lief nicht so schnell wie gewünscht, weil es sehr gefährlich für Knöchelverrenkung ist. Auf den Gipfel komme ich ungewöhnlich ausgeruht, was natürlich schlecht ist, weil das bedeutet, dass das Training schlecht war. Zeit auch unter den Erwartungen: 53 Min. Abgestiegen bin ich langsam über Škarjev rob. Trotzdem, trotz schlechtem Training, war ich zufrieden, weil ich den Tag wenigstens etwas ausgenutzt habe. LP, Bojan
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