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Studor

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djimuzl14. 01. 2020 16:29:37
Auf den Rundweg über den sympathischen „Haus-Aussichtspunkt von Stara Fužina“ sind wir diesen Samstag an der Kirche St. Paul vorbeigegangen. Von dort führt eine Fahrstraße zu seinem Namensvetter, dem Weiler Studor in Bohinj, der am östlichen Fuße des genannten Hügels liegt. Am letzten Haus im Dorf steigen wir über die Weide zum Wald auf, wo wir den Anfang des Restes des ehemaligen Weges suchen, der nahe dem rechten Rand der Schlucht des Vrčica-Baches zur Alpe Blatca führt. Da der Pfad gelegentlich gut sichtbar ist (findet man ihn auch auf einigen Karten) und an manchen Stellen ziemlich breit, handelt es sich wahrscheinlich um einen Steig, auf dem früher Vieh zur Alpe getrieben wurde, könnte aber auch als Holzschleife oder Zugstraße gedient haben.

Der Aufstieg auf dem laubbedeckten Steig ist stellenweise ziemlich steil, wegen der Überwucherung mussten wir mehrmals „umgehen“ seine undurchdringlichen Abschnitte. In seinem oberen Teil, schon nahe der Alpe, wo sich der Pfad dem Rand der Schlucht ganz nähert, ist die Fortsetzung auf ihm wegen Erosionsfolgen überwiegend schwierig, der Aufstieg muss auf sichererem, aber immer noch steilem Gelände links davon fortgesetzt werden, wobei man doch nahe der Schlucht bleiben muss, die zum östlichen Rand der Alpe führt. Dort erwartet uns bei der ersten Hütte auf der Alpe eine Fahrstraße, der wir zum Weideplatz folgen, den wir der Länge nach queren und nahe der Hütte am westlichen Rand der Alpe - vorbei an der eine markierte Route von Stara Fužina nach Uskovnica führt - suchen wir einen guten Waldweg, auf dem wir in gut zehn Minuten zur Lichtung am Gipfel von Studor aufsteigen. Diese dient auch als Startplatz für Gleitsegler, darauf befinden sich einige Bänke.

Ganz auf den Gipfel Studor, der ein paar Minuten Gehens östlich der genannten Lichtung liegt, sind wir nicht gegangen, abgestiegen sind wir aber auf dem südlichen Weg, der am unteren Rand der Lichtung in den Wald eintritt. Der steile und gut gepflegte Steig schließt sich etwas oberhalb der Hudičeva Brücke der zuvor genannten markierten Route zwischen Stara Fužina und Uskovnica an.

Südliche Ausblicke von Studor reichen vom Ratitovec bis Bogatin, schöne Sicht ins Tal und auf den Bohinjsee. Beim Aufstieg von der Alpe erkennen wir durch die Bäume Debeli vrh, Mišelj vrh, Triglav und Tosc mit dem Rest der Gruppe.
Studor Blick auf Podrta gora vom Parkplatz an der Straße zur Planina Blato1
Studor Unser Ziel für diesen Tag2
Studor Hl. Paulus3
Studor Studor vom Beginn des Karrenwegs zum gleichnamigen Weiler4
Studor Auch für Radfahrer geeignet.5
Studor Studors südliche Hänge.6
Studor Rudnica7
Studor Studor im Bohinj.8
Studor Studor von Studor.9
Studor Freundlicher Wirt.10
Studor Blick vom Weideplatz über dem Dorf.11
Studor Östlicher Rand von Studor.12
Studor Der Pfad wird bald sichtbar.13
Studor Stellenweise zugewachsen...14
Studor Vrčice-Graben.15
Studor Aufstieg neben der..Kamel..?16
Studor Rückblick, der Pfad ist gut sichtbar.17
Studor Schon nahe der Alm..18
Studor Bei der ersten Hütte.19
Studor Ebener Untergrund mit Blick nach Zajamniki.20
Studor Abschließender Anstieg zum Gipfel.21
Studor Mišelj vrh und Triglav.22
Studor noch ein bisschen...23
Studor Debeli vrh, davor Ogradi.24
Studor Sie sonnen sich...25
Studor Schöne Aussicht.26
Studor Zum See..27
Studor Noch östlichere Ausblicke..28
Studor Abstieg zur südlichen Route.29
Studor Nahaufnahme von Možic und Slatnik mit der Gruppe30
Studor Der Pfad ist meistens ziemlich steil...31
Studor Rastplatz32
Studor Geordnet..33
Studor Anschluss an den markierten Weg.34
Studor Die Sonne geht unter...35
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Lj15. 01. 2020 09:31:51
Schöne und nützliche Beschreibung nasmeh
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ločanka15. 01. 2020 09:39:22
Mir gefällt, dass auch solche Beschreibungen von Wegen zu niedrigeren Gipfeln bemerkt und gelobt werden, nicht alles ist Höhenasmehnasmeh
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djimuzl15. 01. 2020 20:50:48
Danke nasmeh
Jeder Berg, unabhängig von der Höhe, ist immer höher als wir.
Deshalb sollten wir uns immer, wenn wir auf seinem Gipfel stehen, bewusst sein, dass wir ihn nicht "erobert" haben, da unser Aufwand für den Aufstieg nur ein Zeichen des Respekts vor ihm ist.
Denn - jeden nächsten Weg zu ihm muss man neu beginnen, aus dem Tal. nasmeh
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Tadej4. 02. 2020 07:00:47
Seit Jahren hatte ich geplant, den genannten Berg zu besteigen, jetzt hat mich Marjan (danke für Idee und Beschreibung) mit seinem Beitrag überzeugt, den Plan umzusetzen.
Weg begonnen in Srednja vas, weiter zur Planina Blatca, von wo ich zuerst zum Startplatz, dann zum Hauptgipfel aufgestiegen bin. Vom Startplatz zum Hauptgipfel meist leichter Weglos.
Abstieg nach Stara Fužina, obwohl anfangs Studor geplant, aber wegen matschigem Weg auf der Lawinenrinne, die Marjan erwähnt, umgekehrt.

Lp, Tadej
In Srednja vas1
Pfarrkirche St. Martin in Srednja vas2
Zuerst auf dem markierten Weg Richtung Uskovnica3
Aussicht vom Weg, unten Srednja vas4
Rudnica5
Studor6
Hier habe ich den markierten Pfad verlassen und bin der Straße zur Planina Blatca gefolgt7
Am Weg8
Auf der Planina Blatca9
Auf der Planina Blatca10
Blick vom Startplatz bei Studor11
Stara Fužina12
Fortsetzung zum Hauptgipfel13
Am Weg14
Am Weg15
Am Weg16
Am Hauptgipfel17
Käfer18
Käfer19
Mais20
Beim Abstieg nach Stara Fužina21
Kirche St. Paul in Stara Fužina22
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wert31. 05. 2020 17:42:17
Schöne Beschreibung. Aber der Weg nach Blatca ist schwer passierbar, zugewachsen mit Dornen und stellenweise rutschig und exponiert. Mit etwas Mühe und weniger Freude habe ich es nach Blatca geschafft.:-) Vielleicht wirklich schönere Variante nach Blatca aus Srednja vas wie Tadej zeigt. Von Blatca weiter nach Beschreibung.
Lp
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djimuzl17. 01. 2022 18:01:01
Diesmal bin ich von Stara Fužina zum Studor auf dem markierten Weg Richtung Uskovnica vorbei an der Alpe Blatca gegangen, von dort zum Gleiterstartplatz und zum Gipfel Studor. Zurück über den Südweg.

Der Weg vom Parkplatz - bei der Schranke auf der Straße nach Voje, bzw. Alpen Vogar und Blato - bis zur Hudičeva Brücke ist stellenweise vereist. Der markierte Weg vom Brücke nach Uskovnica ist am Anfang etwas rutschig, nach Überqueren der Straße (Holzrutsche) ist der Schnee nicht mehr vereist. Der Weg ist stellenweise auch frei, "echter" Schnee beginnt etwas unter der Alpe Blatca.

Von der Alpe führt der ausgetretene Weg (zuerst entlang der Rutsche) über etwas festeren Schnee, aber Winterausrüstung war nicht nötig – ein paar Spikes wären dort beim möglichen Abstieg nützlich. Auch der Grat vom Aussichtspunkt (Startplatz) zum Gipfel Studor ist komplett verschneit. Der Südweg nach Studor ist – außer ein paar Eispflaster – komplett frei.

Bergauf Winter, bergab fast Frühling nasmeh
Studor1
Lokalweise vereist..2
Teufelsbrücke3
Seenebel4
es gibt nicht viel Schnee5
Planina Blatca6
Der Schnee ist auf der Nordseite von Studor härter..7
Očak aus der Nähe..8
Tosc und VDV9
Veliki Draški vrh10
Am Startplatz für Gleitsegelflieger11
Blick zum See12
Schneebedeckter Kamm13
...14
Studor-Gipfel15
Blick auf die Dörfer Studor und Srednja vas16
Unsere Schönheiten...17
Mišelj-Gipfel18
...19
Der südliche Weg ist trocken20
Boten des Frühlings...21
...22
Ankunft am markierten Pfad23
Bohinjsko-Tolminska Riesen..24
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ločanka10. 02. 2023 14:35:20
Der Wunsch schwelte schon eine Weile, gestern hat er sich erfülltnasmeh.

Wir fuhren nach Srednja vas und gingen den markierten Weg Richtung Uskovnica zur pl. Blatca. Dort schauten wir ein bisschen nach Spuren weiter Richtung Studor und bemerkten bald welche. Nach kurzem Umsehen erwischten wir die richtige Richtung zum Weitergehen und vorbei an schönen Blicken auf die bekannten Julijci kamen wir zum Aussichtspunkt, der zugleich Startpunkt für Drachenflieger ist. Wir setzten zum Gipfel fort und folgerten locker den Spuren dorthin. Die Welt ist bei schneereichen Bedingungen einfach schöner und so war es beim Gehen auf diesem sonst bewachsenen Gelände. Nach Pause auf der Bank kehrten wir über den Südweg zurück, zögerten aber etwas wegen Schnee darauf. Wir wussten, er ist steil, diesmal etwas vereist. Aber mit aller Vorsicht klappte es. Auf diesem Weg trafen wir zwei Gleiterpiloten, die sagten, der Weg wird eigentlich mehr für Aufstieg genutzt.

Als wir zur verschneiten Fahrstraße kamen, bogen wir links nach St. Fužina ein, fuhren durchs Dörfchen Studor und so zum Ausgangspunkt in Srednja vas. Die ganze Zeit Ausschau nach Studor gehalten, der von allen Seiten ein anderes Gesicht zeigt. Aber am schönsten ist seine Ostseite mit der dreieckigen Wand, die nach einem uralten Erdbeben entstanden ist. Super Rundtour, der Gipfel ruft förmlich nach Wiederholung! Und er hat Rechtnasmeh. Jetzt ist genau die richtige Zeit!
Offenes Tor zum See zwischen Rudnica und Studor.1
Blick vom Ausgangspunkt2
Auf der schneebedeckten Piste nach Uskovnica.3
Schöner Gipfel.4
Auf der Ebene Blatca in unserer Richtung kaum Fußspuren.5
Blick vom Weg6
Mišelj-Gipfel vergrößert7
vom Aussichtspunkt8
9
Mahavšček und Bogatin vergrößert im Blick10
hier vorbei zum Gipfel11
markierter Gipfel12
Gipfelbild13
wieder am Aussichtspunkt der eine wirklich angenehme Bank hat14
Weg steil gestern noch etwas verschneit etwas eisig auch15
16
Am Weg17
Gleitflug von Studor18
19
nein vorher war er auf dem Weg hier wird er gleich landen20
Kirche St. Paul21
weiter zum Dorf mit demselben Namen22
23
Blick auf Studor schon mehr von der Eingangsseite24
vorbei an schön erhaltenen Häuschen25
einige Informationen in Srednja vas26
27
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Hribo Vanja9. 12. 2025 12:40:51
Samstag auf Studor von Stara Fužina (markierter Weg nach Uskovnica, zurück über Südweg). Von pl. Blatca habe ich etwas nach dem Weg gesucht, da ich zu weit über die Wiese ging-(schlammig) Fahrstraße ist gleich rechts am Rand der Wiese bei 2 Hütten, sie setzt sich in steile Holzschleife fort, der man höher rechts folgen muss. Von dort ungefähr gerade hoch, etwas links, zum Startplatz.
https://hribovanja.blogspot.com/2025/12/studor-1002-m-6122025.html?m=1
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