| viharnik13. 07. 2010 20:08:08 |
Am letzten Tag meines Aufenthalts in Val d'Isère habe ich genutzt, um das moderne Skigebiet Tignes anzuschauen, das in 40 Min. erreichbar ist. Nach oben führt eine schöne breite Straße, davor fahren wir über Viadukte und Tunnel am See Lac du Chevril entlang. Am Ende des Sees biegt die Straße links auf den Beton-Damm ab, über den wir fahren. Später macht der Weg einige Serpentinen, überwindet 300 m Höhendifferenz und schon stehen wir am Rande der modernen Stadt. Einheimische aus Val d'Isère sagen, es sei nicht so schön wie ihres und ich stimme voll zu. Auch die Umgebung bietet nicht so viele Wander-Möglichkeiten wie die Stadt Val d'Isère selbst. Wenn ich schon mal da bin, wäre es nicht dumm, so einen Besuch auszulassen. Oben haben sie einen See, um den französische Athleten oft laufen. Weiter nur Grasflächen, hauptsächlich für Wintervergnügen gedacht. Ich sitze auf einer Bank, plaudere mit einem Franzosen auf schlecht verständlichem Englisch für ihn und mache mich auf zur nächsten Destination, ans gegenüberliegende Ufer. Vom See fahre ich die Bergstraße bergauf zum Parkplatz Le Saut auf 2300 m. Hier ist auch der normale Aufstieg zur Grande Sassière 3747 m über den Gratenweg. Oben in 5-6 Std. Ich aber gehe eine kürzere Tour durch das leicht ansteigende Tal zum großen und schönen See Lac de la Sassière 2465 m. Unten ist auch ein HE in den Fels gebaut zur Stromerzeugung. Dieser Weg wird von vielen Touristen besucht, da zugänglich für jeden. Die umliegenden Berge ragen vom hier aus noch ziemlich hoch in den Himmel. Die Tour habe ich wieder einseitig in unter einer Stunde gemacht, sonst 1h30min da das Tal ziemlich lang ist und man am Anfang das Ende nicht sieht. Oben sitze ich noch auf einem Aussichts-Felsen und starre auf die Gletscher La Tsanteleine 3602 m. Nach dem Rückweg war ich zufrieden, dass ich in vier Tagen verschiedene Täler dieser schönen Gegenden besucht und gesehen habe. Fürs nächste Jahr weiß ich schon, dass ich Skier mitnehmen muss und mich an die Gipfel machen, die ich dieses Jahr relativ-informationsmäßig kennengelernt habe. Das Ende war aber noch nicht da, denn auf dem Rückweg bin ich über den höchsten Pass Europas Col de l'Iseran 2770 m gefahren, dessen Beitrag morgen folgt.
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