| alyas7. 07. 2019 20:21:16 |
Gorjanci sind ein welliges, zugewachsenes, planotisches Hügelgebiet, das interessante Straßen und Wege auch für Mountainbiking bietet, das Gelände ist nicht zu groß bzw. ausgedehnt, obwohl man sich in den ausgedehnten Wäldern auch verirren kann, die Anstiege und Steigungen sind nicht zu anspruchsvoll bzw. man kann sie nach Schwierigkeit und eigener Bereitschaft wählen. Der einzige größere Mangel oder Hemmnis ist die Staatsgrenze und derzeit erhöhte Präsenz von Polizei und Armee, … na ja, weder Flüchtlinge noch Bären haben wir bei unserem Radfahren gesehen, noch weniger Wanderer gab es und auch die Polizisten haben uns in Ruhe gelassen. Zum Gipfel der Gorjanci startet man üblicherweise aus dem Dorf Gabrje (von NM kommen wir über Otočec), auf einer relativ schönen und flachen Schotterwaldstraße gelangen wir dann zur Kreuzung bei Krvavi kamen, dann je nach Zeit und Lust auf Erkundung, machen wir den weiteren Plan, der mehrere Optionen bietet, aber Trdinov vrh – als höchster Gipfel dieses Hügelgebiets hat meist Vorrang. Deshalb biegen wir an dieser Kreuzung (Krvavi kamen) rechts nach Gospodična ab und auf der Straße, kurz davor, ist auch der Abzweig links bergauf nach Trdinov vrh markiert. Gegen den Gipfel bekommt die Straße etwas mehr Steigung, aber nichts Besonderes, was wir sanft bald erreichen. Etwas unter dem Gipfel ist die kroatische Kaserne und darunter auf der Südseite der ausgedehnte Landschaftspark Žumberak - Samoborsko gorje, auf dem flachen „unseren Gipfel“ ist Platz noch für zwei Kirchlein (slowenisch und kroatisch), großen TK-Turm, Radiohütte und Aussichtsplattform. Variante 1: Vom Trdinov vrh fahren wir auf der Straße zurück nach Gospodična, wo die Hütte steht, von dort können wir auf Waldstraße zum Vahta-Pass und dann hinunter nach Črmošnjice, von dort nach Gabrje. Für solches Radfahren reicht ein normales Mountainbike oder ein Trekkingrad mit guten Reifen. Variante 2 (und sie ist auch auf den untenstehenden Bildern dargestellt): Vom Trdinov vrh fahren wir hinunter zur kroatischen Kaserne und darunter biegen wir von der Straße bei den Wiesen-Heuständen ab, wo am Waldrand auch ein markierter Wanderweg verläuft, ostwärts in Richtung Cerov log bzw. Ravna gora. Hier findet man auch (auf YouTube gezeigt) eine schöne Singletrack-Abfahrt, die wir im oberen Teil fahren, dann wir – wenn wir zur Waldstraße kommen, dort links abbiegen und auf einem ziemlich bequemen und flachen Weg radeln nach Miklavž. In Miklavž ist eine schöne neue Hütte geöffnet, obwohl die ehemalige alte daneben immer noch einen historischen Charme ausstrahlt, auch zur Kapelle direkt darüber kann man leicht hinfahren. Von Miklavž kehren wir dann schnell auf der Straße nach Krvavi kamen zurück, von dort schauen wir noch bei der Hütte in Gospodična vorbei. In der Nähe der Hütte in Gospodična steht auch eine Jagdhütte, unter der ein Fußweg führt, dann ins Tal ein bisschen auf Pfadchen, ein bisschen auf steilen Karrenwegen nach Jugorje und wenn ihr ein gutes vollgefedertes Bike mit guten Reifen habt, verpasst diese adrenalinreiche Abfahrt von dieser Tour auf keinen Fall. Aber beachtet die Warnung: mit Kopf zum Spaß, nicht für jeden, wenn man das nicht gewohnt ist und nicht die richtige Ausrüstung und Erfahrung hat. Und nochmals Dank an Stane für das außergewöhnliche Wissen über alle kleinen und versteckten Waldwege auf Gorjanci.
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