| Gast27. 08. 2007 08:32:44 |
Für den Weg vom Rudno polje gibt's eine Neuigkeit: vollständig erneuerter Abschnitt Richtung Studarski preval, nämlich der Streckenabschnitt oberhalb Planina Konjščica unter den Sivimi policami. Verdienst hat wohl der "Triatlon jeklenih Bohinj". Freuen werden sich besonders die "Spaziergänger", die am Wochenende massenhaft zum Vodnikov dom wandern. Auf dem Weg - Dom Planika, Triglav, Triglavska škrbina, Tržaška koča na Doliču - keine Besonderheiten, wenn man die Kolonnen von Wanderern von Kredarica und Planika nicht zählt. Italienische Kaserne Morbegna, noch immer sehenswert, verfällt nach Jahrzehnten des Feierns unaufhaltsam. Mit Enkel Peter haben wir samstags um 8:20 Uhr auf dem Gipfel das 50-jährige Jubiläum meines ersten Aufstiegs auf den Triglav gefeiert. Aus Kranj sind vier STŠ-Schüler mit dem Zug nach Mojstrana gefahren, im Aljažev dom übernachtet und noch in völliger Dunkelheit (mit Taschenlampe) Richtung Luknja und zum Triglav über die Bambergova pot aufgebrochen. Oben trafen wir nur einen Bergsteiger, der uns mit der Kamera verewigte. Zurück über Kredarica, Staniča und Kota zum Zug nach Mojstrana. Von Bergsportausrüstung gab's damals keinen Schimmer. Keine Gojzarji, keine Rucksäcke. Wir trugen Umhängetaschen, sogenannte Tržačane (Wildlederschuhe), Pumparice waren sowieso Alltagskleidung. Verpflegung bestand aus Schweineschmalz, normalem Zucker, Zitrone, Fischkonserve und natürlich dem Einheitsbrot. Triglav war, wenigstens aus der Ferne, genau wie heute, obwohl das Triglavsko pogorje damals noch echte Wildnis war, was es natürlich schon lange nicht mehr ist!
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