| gorska koza10. 06. 2009 22:31:22 |
Wenn ich gestern Morgen eine Stunde länger geschlafen hätte, hätte ich auf dem Gipfel der Turska g. den Ausblick genossen und mich nicht blind durch die Male pode gekämpft.
Über Žmavčarje ist der Weg b.p., dem ersten Schneefeld kann man in der Rinne an der Wand ausweichen, das Schneefeld vor dem Ausstieg auf Male pode (unter dem Biwak) ist noch ziemlich groß und hart, daher ohne Eispickel und Steigeisen nicht machbar. Der Ausstieg wurde durch extrem dichten Nebel erschwert (Sichtweite weniger als 5 m), aber das Biwak hätte ich auch ohne Orientierungssinn gefunden - das Klappern der OFFENEN Türen war weit zu hören!
Ich werde die Taubchen nicht tadeln, die zum Knutschen und Sternenschauen auf Male pode vom 23. bis 24. Mai kamen, wie sie (letzter) im Buch schrieben. Vielleicht war noch jemand danach, der sich nicht eingetragen hat...
Tatsache ist, dass im Vorraum (auch die Innentüren waren offen) massenhaft Wasser ist, was nach dem letzten Regen nicht verwunderlich ist. Daher bitte ich die nächsten Besucher, die hochsteigen und am selben Tag am Biwak vorbeikommen, die Türen offen zu lassen (bei gutem Wetter natürlich), damit das Biwak trocknet. Sonst passiert dasselbe wie beim vorherigen, das von innen verfault ist.
Vom Biwak bin ich rechts gegangen (nicht hoch), habe bei momentan besserer Sicht die Übergänge gefunden und mich dem markierten Weg entlang des Grats der Turska gora angeschlossen. Der Gipfelgrat ist kahl außer ein paar kleinen Schneefeldern, die keine Probleme machen. Bei Steigeisen und Eispickel waren Mütze und Winterjacke sehr nützlich, kalter starker Wind hat dafür gesorgt, dass es aufgeklart hat, als ich schon abstieg.
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