| BorisHabjanec18. 06. 2008 00:00:00 |
Sehr geehrte,
Die Beschreibungen der Ausflüge um V. Alan herum, die Sie geben, sind sehr gut und ziemlich detailliert. Kein Sommer vergeht, ohne dass meine Frau und ich V. Alan für ein paar Tage besuchen. Jeden Tag machen wir dann eine anspruchsvollere Umrundung der genannten Routen. Besonders eindrucksvoll ist der Weg V. Alan-Zavižan (und zurück), und wir lassen ihn nicht aus. Aber ich möchte auf einen anderen Abschnitt hinweisen: V. Alan-Kugina-Hütte. Es ist nicht mein Ziel, jemanden abzuschrecken, zu kritisieren oder Ähnliches. Damals wusste ich nicht, dass es für K.K. drei Varianten gibt. Am 15.07.2005 starten wir von V. Alan Richtung Kugina-Hütte auf dem Premužić-Weg. Nach ca. 5 Stunden Wanderung kurz vor Korita (Brunnen mit Trinkwasser unter dem Weg ca. 20 Min.), treffen wir ein junges Paar, das uns sagt, dass wir für ca. 1 Stunde den Weg verlassen und bergauf gehen müssen. Nun scheint es mir, und nach dem Gespräch mit Kennern jenes Gebiets, dass es Težakov brijeg ist (nicht sicher!). Nach Korita wird der Weg schmaler und schwierig, voll mit Gebüsch bis ca. 2 m. Rechts vom Weg Abgrund, von dessen gegenüberliegender Seite Schafe gehört und gerochen werden, und links steigt das Gelände an. Wirklich herrlich! Um 18:10 finden wir ein klares Schild für K.K. bergauf und beginnen den Aufstieg. Der Aufstieg dauert nicht lange und biegt rechts in den Wald ein. NOCH immer führt der markierte Weg durch scheinbar fast zahm ansteigendes Gelände, obwohl die Markierungen alt sind, mal durch Wald mal Wiese. Am Müll, Joghurtbechern und Bierflaschen (sehr ungewöhnlich) würde man sagen, seit Jahren niemand da. Doch dieser Bestand scheint Teil der Markierung gewesen zu sein. Die Gegend ist wirklich schön und fast unberührt. Um 19:30 beim eigentlichen Aufstieg, als der Weg schmaler wurde und ganz in den lichten Wald eintauchte, keine 'm'-Markierung mehr. Müde um 19:45 werfe ich den Rucksack auf den Boden und entscheide: Hier übernachten wir! Meine Frau sucht bis zur stockdunklen Nacht nach Markierungen in der Umgebung, aber nichts. Schlafen natürlich nein. Wir sitzen auf den Säcken und warten auf einen 'Besuch' von sagen wir 450 kg oder 'freundliches Heulen'. Um 4:00 fangen die Schäferhunde auf der genannten rechten Seite des Premužić-Wegs verzweifeltes Bellen an. Wen bellen sie an? Kein Auto, keine Leute... Den Gedanken nicht zu Ende gedacht, höre ich nun auf unserer Seite ca. 1-2 km entfernt 'Gebrüll' aus Filmen: auuuu, auuuu, ... Wir packen zusammen (und schauen zurück). Nichts mehr zu hören. Wir kehren zum Premužić-Weg zurück, treffen einen Fuchs, riechen die Wiese frisch vom Tau. Übernachten auf Ograđenica. Dort ist es WUNDERSCHÖN! Später erfahre ich, dass wir einfach auf dem Prem.-Weg hätten weitergehen sollen, nicht abbiegen. Velebit ist EINZIGARTIG UND UNWIEDERHOLBAR! Jetzt habe ich ein Problem. Wir würden mit unserer Hündin gehen, Retriever-Terrier, sie liebt Wandern, 1 Jahr alt. Gibt es Ratschläge bezüglich Zecken usw.? Danke. Grüße allen!
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