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Forenliste / Slowenien / Julische Alpen / Velika Martuljška Ponca 2602 und Oltar 2621 von Dnina

Velika Martuljška Ponca 2602 und Oltar 2621 von Dnina

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lijaneja7. 07. 2020 14:02:04
Jetzt sieht man, wie alt ich bin.velik nasmeh Danke für den Hinweis, Janez, und nochmals Entschuldigung an Jovan.

Muss die Enkel mobilisieren, damit sie mich computerseitig etwas aufklären und ich nicht mehr so hinter der Welt herhinke...zmeden
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Dr.ejči7. 07. 2020 22:24:30
Nur ein gut gemeinter Rat an "suhikekec" und andere...da ich damals an einem Ende des Seils war, Juš am anderen, Paradies ist ein eigenes Kapitel!...im Vergleich zum Aufstieg auf VMP oder VO ist es konkret schwerer...die Schotterterrasse (verdichtet, rot, daher Paradies, Sand) ist sehr exponiert!...deshalb rate ich vom Herzen gegen "Solieren" ab...ach ja, wir haben noch einen Haken dortgelassen zavijanje z očmi
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suhikekec8. 07. 2020 13:35:41
Dr.ejči danke für den gut gemeinten Rat klar, wenn wir uns entscheiden erkundigen wir uns vorher, denn diese Martuljek-Gruppe, besonders die Grate sind sehr schotterig.
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lijaneja8. 07. 2020 17:08:40
Spätestens der Abstieg über 'Paradies' ist für uns normale Schottertreter ohne Alpinistenhilfe nicht machbar. In seinem Kapitel haben Juš und Janez den Abstieg von VMP gut beschrieben.
http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=1&id=5594&stran=1
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lijaneja22. 08. 2023 12:38:40
Nach zwei Jahren habe ich gestern die Übung wiederholt, nur nicht Tee in Krnica probiert sondern zuerst auf Oltar geklettert. Aus Vorsicht Batterie und kurzes Seil aus Ausrüstung mitgenommen, dienten aber nur als Ballast im Rucksackboden.
Klassisch starte ich unter dritter Gipfelserpentine wo nur zwei Autos parken und im angenehmen Kühle nach Krnica. Statt Tee drei Schlucke Wasser zum Kühlen des Getränks in der Mulde. Mulde vor dem Abbiegen draus in miesem Zustand, daher zu dieser Jahreszeit wohl nicht mehr hochdrücken. Bald über Biwak Klamotten wechseln, flache Saftflasche unter Schnee kühlen, und über steiles Schuttfeld zerbrochene Barriere zwischen Ponca und Oltar erreichen. Überraschend gut gelungen, richtigen Einstieg gleich getroffen. Erste Strahlen heute streicheln mich Minuten auf Gratkuppe, dann erst ganz auf Oltargipfel nach schöner Kletterei. Oben auf Paar stoßen das bald zum Gully zurückkehrte. Ganzen Tag keine lebenden Seelen außer ihnen gesehen, außer Kerl der morgens wohl zu Špik. Rückkehr Grat echt ätzend, neben Schutt unter Füßen und extremer Bröseligkeit Sonne lästig gebrannt. Glücklicherweise nur ca. 80-90m, rutschen Schutt, in steile kurze Mulde drüber ragt im Winter fiese Scharte. Vom schönen Aussichtspunkt konnte ich mich kaum trennen, kurzes Schuttstück wartet und zweite Mulde mit super Griffen schon auf Ponca-Dach. Zum Gipfel nur Spaziergang. Oben gute Stunde aushalten, Ziegen kamen Gesellschaft leisten. Alles wieder fotografieren, Klamotten trocknen, naschen und in Unterhose über breiten Gipfelgrat schlendern.
Abstieg über 'neue' Variante (etwas bedauert) genau zu Klamotten und Trinken morgens abgelegt. Hitze nagelt fest, Schutz Biwak wo Zugluft mache, ganze Stunde Gast. Runter ging flott, außer ganz unten Mulde wo geschworen zukünftig nur unter dickem Schnee zu sehen.
Auf dem Parkplatz unter der dritten Serpentine.1
Die Gipfel von Razor und Prisank wurden bereits von der Morgensonne gestreichelt.2
In der Rinne unter der Špikova-Škrbina ist noch etwas Schnee3
Letzter Prisank, Zvonika und Hauptgipfel.4
In der Dnina5
Prisank, Mojstrovke und Rateške Ponce6
Etwas höher schließen sich Jalovec und Mangart an.7
Wenig Schnee, aber sehr hart.8
Dnina vom Sattel zwischen Ponca und Oltar, wo mich die Sonne heute erstmals nur kurz beschien.9
Nun über den kompakten Fels zum Gipfel des Oltars10
Zur Ponca hin ist es total zerbröselt.11
Blick zur anderen Seite zum Kačji jezik, der mich letzten Monat abgewiesen hat.12
Visoki Rokav und Škrlatica vom Oltar13
Letztere mit Kreuz14
Rokav zwischen Kanjavec und Velikošpičje15
Triglav-Gletscher16
Kristal17
Bavški Grintavec18
Viš, Montaž und Mangart19
kraljica20
Šplevta Na jezerih21
Široka peč, Kukova špica, Škrnatarica und Dovški križ.22
Dovški križ23
Dvojka24
In zwei Stunden bist du mein!25
Anstiegsmulde von Dnina zum ersten Plateau.26
Dnina hält noch immer im Schatten stand27
wolkenlos28
Zerbrochener Verbindungskamm zwischen Ponca und Oltar29
Auf den Peči30
Östliches Panorama31
Verbindender Grat von seinem Fuße...32
...und Blick in die Dnina33
Oltar vom ersten Stock der Ponca...34
...und undeutlicher Visoki Rokav...35
...sowie Škrlatica.36
Jetzt ins zweite Stockwerk...37
...wo die Königin den meisten Schatten wirft...38
...Rokav...39
...der Berg, von dem ich gerade abgestiegen bin, ist schon etwas in der Sonne40
Razor41
Weitläufiger Gipfel der Berges.42
Imposanter Berg mit Poncas Schlot im Vordergrund43
Bei den drei Lärchen44
Lipnica und Špik45
Kaum erkennbare Mala Martuljška Ponca46
Zum meinen Kotli und Rutam47
2602 und 262148
Oltar, Visoki Rokav und Škrlatica49
Sie sind mich besuchen gekommen50
Sehr neugierig51
Offensichtlich war ich nicht interessant52
Kredarica über den Zigarren...53
...und auch der Vater.54
Oltar - Rokav55
Mali Oltar 252156
Zurück zum ersten Stock57
Mangart und Čok58
Nicht gerade angenehmer Abstiegsgraben...59
...aber der Schutt-Express ist um so schneller.60
Und wieder auf den Schneefleck, der sich schön vereist hat.61
Mojstrovke zwischen Jalovec und Mangart62
Im Bivak mit Zugluft richtig angenehm63
Noch Geruch nach frischer Ölfarbe64
Sehr schön65
In dieser Graba ohne Schnee ist es die Hölle.66
Das Blau hielt den ganzen Tag67
Hütte in Krnica68
Škrlatica, Rakova špica, Rogljica, Dolkova špica und Dovški Gamsovec69
Meine zwei heutigen mit Rut70
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makra2826. 08. 2023 20:10:33
Lijaneja, Respekt!
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lijaneja27. 08. 2023 16:02:40
Kein Problem, @makra! Solange wir jung und gesund sind, klappt's noch!nasmeh
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Anansie10. 09. 2023 20:38:59
Diese Rinne unten hat mich komplett davon abgehalten, weiterzugehen. eekmrk pogled
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lijaneja11. 09. 2023 10:33:47
Wirklich eine Qual, darin zu laufen. Beste Zeit für VMP (Rinne und Dnina) ist im Juni, wenn beides schön unter Schnee liegt.
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lijaneja14. 07. 2026 10:05:51
Den jungen Jurij habe ich kürzlich auf den Rokaven kennengelernt, auch gestern war er mein angenehmer Begleiter. Vom Parkplatz unter der dritten Vršič-Serpentinen starten wir kurz nach halb sechs, die Bedingungen zum Gehen waren einfach fantastisch, natürlich nur was das Wetter betrifft. Das trockene (nacktenasmeh) Bett der Pišnica und ihre Felsblöcke sind eine gute frühe Gymnastik, die man im Sommer eben in Kauf nehmen muss. Bald kommt die Steigung, die die Freude am Gehen zurückbringt, ein wenig ermüdet es wieder das Geröll unter dem Biwak, das wir passieren und ungefähr in seiner Höhe lasse ich die nassen Lumpen und stecke eine Flasche Getränk unter den Schnee. Für den ersten Ponca-Sporn biegen wir vom Geröll ab und auf dem mir nun schon gut bekannten Weg bis zum Einstieg in den oberen Ponca-Kamin. Trockener Fels, gute Griffe und angenehme Kühle (da die Sonne sich nur gelegentlich hinter den Nebeln zeigte) und ziemlich schnell sind wir oben. Dort hatten wir etwas mehr Lust auf Sonne, aber wir haben sie nicht erlebt. Mit einem angenehmen und kühlen Abstieg vom ob. Kamin war der leichtere Teil der Tour abgeschlossen. Schon der untere Kamin war für mich mit seinem Schotter lästiger als vor Jahren, es folgt zwar kurz, aber steil das Geröll bis zum Kopf der Velika Dnina und der Aufstieg zur sehr zerbrochenen Barriere zwischen den heutigen Bergen. Kurze Querung und schon sind wir im Klettern auf kompaktem Fels auf dem Gipfel des Oltar.
Die Nebel haben sich aufgelöst, oben bleiben wir spürbar länger als kurz zuvor auf der Ponca. Es ist notwendig, ein neues Gipfelbuch zu liefern, da die neuzeitlichen Eroberer der Berge es mit ihrem Gekritzel schnell füllenjezen. Es erwartete uns noch ein langer Rückweg, einen Monat oder zwei früher hätte man bis zum Biwak abrutschen können, so bot das Geröll nur im ob., steileren Teil etwas Rutschen. Zu meinem geliebten Biwak mussten wir gehen, es ist schön aufgeräumt und gut verschlossen. Auf der Ganztagestour haben wir keinen Menschen getroffen oder gesehen, die erste war ein junges Mädchen in der Krnica, das uns ein kaltes Getränk servierte. Auch dort waren wir die einzigen Gäste.
Vielen Dank an Jurij für die super Gesellschaft, die Pizza und den Transport.
Jure. Snegec v vaser vago z bivakom, tu dava hladit pijačo.1
Nebel bleibt bestehen.2
Wir werden es auf dem Rückweg besuchen.3
Oberer Teil der Ponca.4
Mein Čokec wird wegen Nebel heute nicht aktuell sein.5
Tiefer unten gab es diese neblige Plage nicht. Ganz links sieht man den Ausstieg aus dem unteren Kamin.6
Weitläufiger Berggipfel.7
In der Sonne wären sie noch viel schöner.8
Für eine Sekunde erschienen die Rute9
Detail - Rückkehr aus dem oberen Kamin.10
Gute Griffe, bekannte Route, so hoffe ich auf ein anderes Mal.11
Blick zur natürlichen Barriere zwischen den Bergen.12
Na, die Cigare zeigen sich schon.13
Am äußersten Ende der Velika Dnina.14
Jetzt hinauf in diese Ruine.15
Richtung des Kačji jezik.16
Ponca hatte sich schon vom Nebel befreit, als wir auf dem verbindenden Grat waren.17
Škrlatica,....18
...Visoki Rokav,...19
...und Prisank vom Oltar.20
Am Augapfel warten sie noch auf Wetteränderung.21
Wahrscheinlich sind auch die letzten Besucher schon runter.22
Von hier sah man Poncas Block klarer als kurz zuvor aus unmittelbarer Nähe.23
Weitläufige Schutthalden der Dnina.24
Kar Na jezerih mit Šplevta.25
Noch einmal 'Ponca total'.26
Grat bei jedem Besuch mehr zerfressen... Links Dnina, rechts Kačji jezik.27
Kukova špica und Škrnatarica, davor Široka peč und Dovški križ.28
Die Einzige, die uns begrüßen kam.29
Untere Ponca-Anstiegsrinne aus der Vogelperspektive.30
Mein freitags Zgornji kotel und die Erhebung Na pečeh.31
Wald Martuljek, darüber Srednji vrh.32
Kukova33
Nach dem Abstieg vom Gipfel.34
Auch die Sperre ist schon hinter uns.35
Abstieg über das Geröll...36
...und ein wenig auch auf Schnee.37
Matevž, super Biwak hast du geschaffen!38
Blick von ihm zur heutigen Berg.39
Razor aus einer etwas anderen Perspektive.40
Jalovec und Veliki Ozebnik, davor der Gipfel Goličice 2078.41
Es ist drei Uhr, und Mangart ist immer noch nicht klar.42
Albtraum43
Beim Bier.44
Für dieses Jahr habe ich alle vier erledigt.45
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JusAvgustin14. 07. 2026 12:22:35
Der Grat wird bei jedem Besuch mehr verkackt ... Du stirbst vor Lachen, aber ist es wirklich so. Die scharfkantige Dynamik von Paradajz hat dir/euch nicht geschmeckt?
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lijaneja14. 07. 2026 13:11:00
Nein, Juš! Wir hatten im Sandwich Käse und duftende Mortadella.nasmeh
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ppegan14. 07. 2026 15:38:53
Tone, Mangart war gestern mehr oder weniger den ganzen Tag in den Wolken, nur früh am Morgen hat er sich ein wenig aufgelöst mežikanje
Und am Morgen hatte er noch die Mütze :)1
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jbs14. 07. 2026 23:10:05
Tone, danke auch für eine weitere fantastische Tour.nasmeh
Einige meiner eher »analytischen« Anmerkungen zur Tour.
Beim Zugang nach Dnina ist im unteren Teil durch die Kiefern darauf zu achten, dass man auf einem schlecht sichtbaren Pfad rechts auf die Lichtung überquert, weil man, wenn man direkt weiter nach oben geht, im Zwergkieferngebüsch landet, durch das man sich dann auf die Schutthalden unter dem Biwak kämpfen muss. An der Gabelung gibt es zwar einen alten verblassten Pfeil, der aber nicht bemerkt wird, weshalb viele direkt weiter nach oben gehen, folglich ist es daher schon ziemlich ausgetreten und noch irreführender. Da wir mit Tone auf dem Hinweg auch selbst übersehen und einen Fehler gemacht haben und uns durch das Zwergkieferngebüsch kämpfen mussten, haben wir auf dem Rückweg auf die falsche Fortsetzung des Pfades einen Haufen abgeschnittenes trockenes Zwergkieferngebüsch geworfen, damit man aufmerksam wird, dass man abbiegen und rechts überqueren muss.
Der Aufstieg zur VMP ist wirklich sinnvoll gleich am Anfang der Velika Dnina auf der Ebene zu beginnen. Man steigt über leichte Kletterei durch Geröll auf und gelangt zu einer kurzen kleinen Rinne, die einen zu den Schutthalden im »ersten Stock« führt. Dann quert man rechts in eine Mulde, aus der man dann zum Ausstieg der klassischen Zustiegsrinne aufsteigt, die in den »ersten Stock« aus dem oberen Teil der Velika Dnina kommt. Die obere Rinne, die zum Gipfelhang führt, ist gut gegliedert, sehr geschlossen, sodass kein Gefühl der Ausgesetztheit besteht. Sie hat jedoch zwei oder drei Stellen, die etwas anspruchsvoller zu klettern und auch abzusteigen sind. Am Ende der Rinne führt der Ausstieg nach links, der mehrere Varianten hat, die auch unterschiedlich schwierig sind und man kann schnell, wenn man nicht aufpasst, statt der Zwei schon eine Drei klettern (man muss auf den Rückweg achten). Die Ausstiegsstelle sollte man sich genau merken, da beim Abstieg über den Gipfelhang zur Rinne nicht selbstverständlich erkennbar ist, wo sie sich genau befindet. Besonders im Nebel kann die Orientierung anspruchsvoll sein, einen sehr klaren Pfad gibt es nicht. Es gibt jedoch genug Steinmänner und auch an der Stelle, wo der Ausstieg aus der Rinne ist, sieht man den Steinmann gut und auch die Standplätze zum Abseilen. Es gibt genug Standplätze zum Abseilen und viele sind sehr zuverlässig (Bohrhaken). Abseilstellen sind grundsätzlich für einen geübten Bergsteiger nicht notwendig, weil die Ausgesetztheit nicht groß ist, die Gliederung und Festigkeit des Gesteins ist auch gut; es kann natürlich ganz anders sein, wenn die Rinne nass ist, sodass es sinnvoll ist, Ausrüstung in jedem Fall mitzunehmen (zur Sicherheit).
Am oberen Ende der unteren Rinne, die in den Kopf der Velika Dnina führt, auf einem Felsvorsprung, ist ein sehr hoher und halsbrecherischer Standplatz zum Abseilen angebracht, über dessen Sinn wir uns mit Tone gefragt haben, da der Abstieg zum Boden von diesem Standplatz sehr lang ist, ich würde sagen mehr als 30m, die Rinne ist grundsätzlich nicht so anspruchsvoll, dass man sie vollständig abseilen müsste. Dann, nachdem wir die Rinne abgestiegen sind, haben wir irgendwie herausgefunden, worin der Sinn besteht. Die Rinne ist technisch zwar nicht sehr anspruchsvoll und erfordert von sich aus wirklich kein so halsbrecherisches Abseilen, ist aber zerbrochen und locker (roter Boden), an der Schlüsselstelle und technisch anspruchsvollsten Stelle, wo es einen 3m Sprung gibt, bereits so unterspült, dass eine Art Überhang entstanden ist, über den es ziemlich schwierig ist abzusteigen, was mit den Jahren wahrscheinlich noch schlechter wird. Dieser Teil kann natürlich auch an der Wand umgangen werden, aber die Kletterei dort ist schon ziemlich schwer und kann die Zwei übersteigen. Kurz gesagt, wahrscheinlich ist der obere Standplatz nach meiner Laienmeinung so gedacht, dass man bis zu dem Punkt unter diesem unterspülten Teil absteigt, unter dem die Rinne nicht mehr so problematisch ist. Wenn man nur zur VMP geht, dann ist es sinnvoll, diese untere Rinne sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg zu vermeiden (es sei denn, man sucht eine zusätzliche bergsteigerische Herausforderung).
Der Oltar von Dnina ist eine ganz andere Geschichte als die VMP. Auch wenn ich ihn mit dem Hohen und Mittleren Ärmel vergleiche, kam er mir psychisch anspruchsvoller als beide vor. Mit Tone hatten wir ein Dilemma bezüglich des genauen Einstiegs und des Verlaufs der Variante zur Scharte (obwohl Tone schon mehrmals gegangen ist). Wir sind in die offensichtlichste Zustiegsrinne gegangen und haben dann ein Seil (50m, das jemand in einem Standplatz gelassen hat?!) entdeckt und sind ihm spontan gefolgt, aber es hat uns zu einer Felsbarriere geführt, von der Tone sagte, dass er sie sicher noch nie weder hinauf noch hinunter über sie gestiegen ist. Deshalb waren wir im Zweifel, ob wir es versuchen oder nicht. Weil die Welt über dieser Barriere leichter aussah und offensichtlich auf den Gipfel der Scharte führte, haben wir uns entschieden, die Felsbarriere irgendwie zu überklettern, obwohl sie nach meiner Laieneinschätzung bereits ein ordentliches 3 erreicht und fast an ein 4 grenzt. Am oberen Ende dieser Barriere gibt es einen »Standplatz« (einen rostigen Haken) zum Abseilen, in den das 50m Seil eingehängt war, das jemand zurückgelassen hat. Wenn man oben auf der Scharte ist, muss man dann, um zum NW-Grat zu gelangen, an einigen Zacken vorbeiklettern, was an einzelnen Stellen sehr sehr luftig und brüchig ist. Der Grat zum Gipfel ist dann, wie bekannt, sehr kompakt mit gutem Gestein, ist aber ziemlich gewunden und ausgesetzt (auch wenn er nicht sehr scharf ist) und erfordert knapp 100 Höhenmeter Kletterei mit konstanter 2 (an ein paar Stellen schon gute 2), was besonders beim Abstieg sehr hohe Aufmerksamkeit und lange Konzentration erfordert. Er hat mich etwas an die Himmelsleiter an den Zeleniške špice erinnert. Entlang des Grates selbst gibt es einige alte rostige Haken zur Zwischensicherung, am Gipfel habe ich keine guten Standplätze zum Abseilen bemerkt, was bedeutet, dass der Abstieg, wenn man nicht genau die komplette alpine Ausrüstung dabei hat, um selbst Standplätze einzurichten, abgeklettert werden muss. Das Gestein ist natürlich gut, es gibt genug Griffe, aber Ausgesetztheit und Länge des Abstiegs können ihr Übriges tun. Der Grat unter dem Gipfel geht allmählich in eine schuttige Rinne über, die fast auf den Gipfel hinausläuft, möglich ist jedoch etwas unter dem Ende der Rinne eine Variante nach links auf ein Band, das zum Sattel führt, wo es an die »Normale« aus den Vrata anschließt. In die Rinne, die vom Sattel zum Gipfelgrat führt, hat offensichtlich ein Blitz eingeschlagen, weil sie sehr frisch zerbrochen und anspruchsvoller ist als sie war und wie ich sie vor ein paar Jahren in Erinnerung habe.
Als wir zurückkehrten und an den Punkt kamen, an dem wir die Scharte betreten haben, wollten wir den »normalen« Ausstieg finden, über den Tone normalerweise die Scharte betreten und verlassen hat. Deshalb sind wir weitergegangen und sind sofort auf ein Detail der Scharte gestoßen, nämlich auf ein extrem ausgesetztes (ansonsten sehr kurzes, einen guten Meter) und extrem brüchiges Band oder eine Stufe, über das man sich um eine Zacke schwingen muss, die sehr schlechte brüchige Griffe hat. Mit hoher Konzentration sind wir hinübergegangen, dann sind wir zum »normalen« Ausstieg gekommen, der auch durch einen Steinmann markiert ist. Der Abstieg über diesen Zustieg ist im oberen Teil extrem zerbrochen, der rote Boden bröselt, die Griffe sind an den meisten Stellen sehr schlecht, außerdem ist es auch sehr steil. Insgesamt ist es sehr »ungenießbar« und nimmt viel Zeit nach unten in Anspruch (sicher mehr, als ein Abseilen über die Felsbarriere, über die wir hinaufgekommen sind). Irgendwo auf halber Strecke wird es dann besser, es ist immer noch zerbrochen und brüchig, aber es gibt nicht mehr den lockeren roten Boden. An dieser Stelle kommt man dann zu dem Punkt, an dem man auf die Linie stößt, über die wir hinaufgekommen sind und auf das Seil, das über die Felsbarriere abhing. Hier haben wir festgestellt, dass uns das Seil in den rechten Ast der Zustiegsrinne geführt hat, der »normale« Zustieg verläuft auf der linken Seite. Aber wenn ich persönlich einschätze, denke ich, dass es völlig klar ist, warum der »schwerere« Zustieg und Abstieg über diese Felsbarriere geht. Vielleicht ist es technisch schwieriger, aber es ist sicherer. Natürlich muss man die anspruchsvolle Barriere überklettern oder über sie abseilen, aber man vermeidet damit jenes extrem ausgesetzte und heikle Band um die Zacke und den sehr unangenehmen roten zerbrochenen Teil im oberen Abschnitt des »normalen« Zustiegs. Eine Frage des Geschmacks und der persönlichen Vorliebe, was jemandem mehr zusagt.
Kurz gesagt, eine anspruchsvolle und psychisch intensive Tour, deshalb umso süßer.mežikanje
Wenn du daneben triffst, wirst du mit Latschenkiefer belohnt:)1
Anstieg über den Schutt ins erste Stockwerk der VMP.2
Mulde und Aufstieg zur oberen Rinne der VMP.3
Die obere Rinne ist gut erkennbar (mit einem Pfad).4
Blick in die Rinne nach oben...5
... und nach unten.6
Ausstieg auf die obere Hangfläche.7
Tone8
Gasilska9
Abstieg durch die Rinne...10
...11
Grätsche... jede Technik ist recht:)12
Unterschnitt in der unteren Rinne... sehr lästig beim Abstieg.13
Untere Rinne von unten... der Stand ist oben auf dem Schiff/Pier in der Bildmitte.14
Einstieg auf die Scharte zwischen VMP und Oltar.15
Seil, das führt zu...16
... Felsbarrieren.17
... Blick von oben auf die Felsstufe...18
Tone über die Felsstufe.19
Um gestürzte Zacken...20
... bis zum Grat mit gutem Fels.21
Blick von der Gratspitze Richtung VMP.22
Im oberen Teil des Grats, wenn er in eine Schuttgrieße übergeht.23
Feuerwehrstil:)24
Tone auf dem charakteristischen Fels am Oltar.25
Noch weit bis zu Tones Lumpen:)26
Abklettern...27
... des Grats.28
Über exponierte Bänder...29
... um Zacken herum.30
Detail - extrem schuttbedeckter Tritt/Band um einen stark zerfallenen Zacken.31
Tone souverän über das Band.32
Unbrauchbarer oberer Teil des Abstiegs von der Scharte.33
Über den Roten runter.34
Abklettern des ärgerlichsten Teils von der Scharte.35
An dieser Stelle wird der Abstieg leichter und mündet...36
... der Zustiegsgrieße.37
Schnell über Schutthalden runter.38
Noch ein Blick auf die untere Grieße der VMP.39
Kraxeln.40
Beim Biwak...41
keine Sorgen mehr :)42
Tone hat noch einige Aufgaben zu erledigen.43
Die Gabelung, wo man rechts gehen muss, nicht nach oben, deshalb haben wir das abgeschnittene Gestrüpp verladen.44
VMP und Oltar.45
Čok:)46
(+19)gefällt mir
lijaneja15. 07. 2026 11:40:31
Ist nichts, Jurij. Vielleicht ein andermal.
(+1)gefällt mir
Seite:12
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