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Forenliste / Slowenien / Julische Alpen / Veliki vrh (Polovnik)

Veliki vrh (Polovnik)

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5ro28. 04. 2014 21:39:10
Samstag frühmorgens bin ich zu diesem vernachlässigten Gipfel im Polovnik-Grat aufgebrochen. Vernachlässigt und fern von Zivilisation. Auf dem Weg niemanden getroffen. Nur lautes Vogelgezwitscher und Soča-Brausen begleiteten mich, am Grat auch neugierige Gamsblicke. Mulattier bis Gipfel folgen, Schnee praktisch keiner, nur über Jagdhütte beim Queren kleinen Schneefelds (5m) Vorsicht geboten. Am Gratgipfel deutliche Grenze, Süden Frühling, Norden Winter. Schöne Ausblicke, auf Krasji vrh einige Besucher bemerkt und langsam ins Tal Zeit. Vorhersage und nahende Wolken kündigten Verschlechterung schon vormittags an. Glücklicherweise etwas verspätet...
Veliki vrh (Polovnik) Im Gegensatz zum Veliki vrh wird Krasji vrh viel häufiger besucht1
Veliki vrh (Polovnik) Blick über die nördlichen schneebedeckten Hänge zum Kal Koritnica2
Veliki vrh (Polovnik) Luftaufnahme des Dorfes Trnovo ob Soči3
Veliki vrh (Polovnik) Frühlingsgrün im Tal, von Wiese Dolec (lokal Douc) noch herbstlich/winterlich braun4
Veliki vrh (Polovnik) Die Trennlinie zwischen Süd- und Nordgrat ist deutlich. Vorne Pirhovec, hinten Kaninsko pogorje5
Veliki vrh (Polovnik) Panorama von Bovec6
Veliki vrh (Polovnik) Die Soča ist unsere Schönste7
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miri2. 05. 2014 11:29:26
Wunderschön und ziemlich lange Tour. Wir bewunderten die Meisterwerke der Arbeiter von vor hundert Jahren, die immer noch den harten Bedingungen trotzen.
Bergadler flogen über uns hinweg, die des Meeres müde waren.
Beim Nachmittagsgewitter wurde Matajur im Nu weiß.
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dejboz7. 05. 2014 23:42:01
Wo seid ihr gestartet? Wie lang ist diese „ziemlich lange Tour“?
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klavdipo9. 05. 2014 09:27:33
Gibt es noch Schnee am Grat zwischen Veliki vrh und Krasji vrh?
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dragon11. 05. 2014 12:51:53
Vor einer Woche war direkt unter Veliki vrh Gipfel (aus Krasji vrh Richtung gesehen) noch eine Schneefleck, die keine Probleme macht. Sonst sagt fünftes Bild oben alles. Kann mit einem Fuß im Schnee und dem anderen auf Trockenem laufen.
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5ro11. 05. 2014 13:07:23
Dejboz, gestartet aus Dorf Magozd. Auto unter großer Linde beim Kinder- und Sportplatz am Ortsausgang abstellen. Auf Schotter Richtung Trnovo ob Soči bis Schild Dolec (Douc), das rechts auf Karrenweg zeigt. Karrenweg halten, Globoščak-Graben überqueren und andere Seite gut erhaltene Mulatiera zum Gipfel. Führer gute vier Stunden Gehzeit, ich 2:45 Std. Verschlechterung angesagt Tempo passend. Normal 3,5-4 Std. Erheblicher Höhenunterschied, ca. 1300m.
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Janez Seliškar5. 11. 2015 07:12:47
Von Magozd Mulatier zur Planina Dolec dann westlicher Hang zum Gipfel. Abstieg Grat über Krasji vrh zu Zgornje Raven und Karrenwege zurück Magozd. Weg ohne Besonderheiten, nur Grat zwischen Gipfeln einige anspruchsvollere Details. Ausblicke grenzenlos, empfehle!
Am Anfang des Weges1
Der Maultierpfad führt über die steile Flanke2
Alm Dolec3
Aussicht vom Gipfel4
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lubadar22. 05. 2016 20:31:07
Von Magozd zum Veliki vrh. Tour für Einsamkeitsliebhaber und schöne Ausblicke. Soča Rauschen bis Gipfel hörbar, gelegentlich von Motorradfahrern unterbrochen.
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miri22. 05. 2016 20:36:07
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lubadar22. 05. 2016 20:38:17
habe ihn überredet, wenn er artig ist, wird er Fotomodellnasmeh
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ločanka22. 05. 2016 21:07:28
Lubadar, jetzt bei Rätseln kannst du dich nicht rausreden dass keine Bilder
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darinka412. 11. 2021 07:57:11
10.11. Es gibt Pfade, die die Zeit ausgelöscht hat. Obwohl sie im Garmin eingezeichnet sind. Wir sind in Čezsoča im Dunkeln gestartet. Ziel war, ohne Pfad zum Pirhovec zu gehen. Und kreisförmig über den Polovnik-Grat auf dem steilen Pfad ins Log Čezsoški und dann noch einige km auf der Straße nach Čezsoča. Der Tag war genau richtig für eine solche Pfadlos-Tour. Vormittags etwas bewölkt. Nachmittags Inversion. Fast zu warm beim Laufen auf dem Grat von Pirhovec. Auf dem Gipfel waren zwei Zagrebianerinnen, die aus Čezsoča kamen und den Grat bis Krasji vrh durchqueren wollten. Marijan hat ihnen erklärt, dass es ein langer Weg über alle Gipfel ist und die Nacht sie einholen würde. Aber sie sind trotzdem losgegangen. Der Pfadbeginn ist nicht sichtbar. Wir haben ihn irgendwie gefunden. Dann auf dem Pfadchen, kaum nachzuverfolgend, stellenweise gar nicht da. Steil die ganze Zeit. Linke Variante. Mehrere Pfade gibt es. Unter Pirhovec haben wir einen Pfad gefunden, der zur Planina Dolec führt. Aber dorthin wollten wir nicht. Renato ist in die Steilheit gegangen, um Übergänge zu suchen. Und hat sich entschieden, direkt zum Gipfel zu gehen. Wir beide sind weiter auf dem Pfad gegangen und haben uns entschieden, in die Steilheit zum Gipfel zu gehen. Schnee war sehr wenig. Tour von Morgen bis Abend. Etwa 19 km Laufen und 1600 Höhenmeter.
in einem kalten Morgen1
wir begeben uns in die Steilheit2
wir folgen dem Pfadchen3
so gut es geht.4
stellenweise ist sie niedriger5
Markierungen6
wahrscheinlich von der Seilbahn.7
vielleicht noch nutzbar.8
Die Steigung lässt nicht nach9
im Weglosen10
und auf der Suche nach Übergängen Richtung Pirhovec.11
Renato winkt vom Gipfel.12
wir zwei haben noch ein wenig.13
Ausblicke aber14
immer schöner.15
Auf dem Gipfel16
ganz angenehm.17
dann folgt ein herrlicher Weg.18
Blick zurück.19
auf dem Weg oberhalb der Planina Dolec, wo wir heuer mit Marijan gewandert sind.20
es ist warm geworden.21
Schöner Pfad.22
auch vertraut.23
im Sočatal windet es sich..24
Ausblicke ganz herbstlich.25
diesmal haben sich die Wetterfrösche nicht geirrt.26
Wir setzen den Weg durch das Gras fort.27
Immer schönere Ausblicke.28
Alles in Ordnung.29
Noch viel zu gehen.30
Der Gipfel ist sichtbar.31
Nach dem Regen vor ein paar Tagen.32
Wirklich schöne Ausblicke.33
Aber es geht weiter.34
Blick ins Tal.35
Wir gehen gerade über die Polovnik-Alm.36
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Krn mit Nachbarn ohne Mütze.38
Jetzt auf neuem Weg ins Tal.39
Für den Aufstieg wäre es ziemlich steil.40
Unter dem Dorf.41
Interessant angelegt.42
Und im Dorf hat uns die Nacht ereilt.43
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smatjaz9. 09. 2023 13:21:54
08.09.2023, Wir zwei sind die steile Mulattiera hochgestiegen, die bei den letzten Häusern in Log Čezsoški beginnt. Der Weg ist sehr orientierungsanspruchsvoll und ohne Navigation und Marjans geschenktem Track hätten wir ihn wahrscheinlich schwer gefunden, da sich sowohl Mulattiera als auch Wegreste an manchen Stellen komplett verlieren, teilweise wirken sie wie vor 10 Jahren gemacht. Im Graben kurz vor der "Ebene", wenn man fast auf dem Grat ist, wo die Jagdhütte steht, alles kreuz und quer umgestürzte Bäume und praktisch fast undurchdringlich. Auch höher oben auf halber Strecke zwischen Jagdhütte und Gipfel gleiche Geschichte, nur hier mehr Möglichkeiten, umgestürzte Bäume zu umgehen. Abstieg vorbei an der Jagdhütte auf der schönen Mulattiera zur Südseite des Grats, die viel Freude macht wegen der schönen "Straße" ins Tal, aber nicht lange, auch hier beginnt die Qual mit umgestürzten Bäumen. Hier ist es zumindest nachverfolgbar, da man fast (schreibe fast) nicht abbiegen kann, und irgendein "Alter Hase" hat vor Langem "selbstgemachte" Markierungen (rote Kreise und Pfeile) auf Felsen und Bäume gemalt, weshalb ich bei anderer Gelegenheit und anderem Berg ehrlich wütend gewesen wäre, hier aber war ich über diese "Dinger" ganz froh, da man ohne Navigation fast sicher "geliefert" ist. Weil sich der Weg stellenweise komplett verliert oder weggespült wurde, hat es uns schon bald ab der Hütte bergab an einer der Rechtskurven geradeaus getrieben, wie viele vor uns, da der Pfad, der plötzlich an einem ausweglosen Grat endet, sehr gut ausgetreten ist. Muss ca. 100m zurück und den Weg rechts suchen, der eigentlich gar nicht da ist und man ein bisschen klettern muss, aber jene (jetzt kann ich sagen sehr schöne selbstgemachte Markierungen) sind die einzige Garantie, dass meine Navigation richtig zeigt (ich habe schon angefangen zu vermuten, dass Marjan und Darinka von da mit Fallschirm abgestiegen sind). Kurz gesagt, wenn du diesen Teil überquerst, außer etwas leichter passierbarem umgestürztem Holz, engen und exponierten Abschnitten des zerstörten Weges keine großen Besonderheiten. Aber lang wie die Hölle und wegen Südlage auch heiß (Flüssigkeit in Hektolitern mitnehmen). Kurz in einem Satz: schöne Rundtour, völlig wild, sehr orientierungsanspruchsvoll, auch konditionell, "technisch so lala" und nicht für jemanden der nicht orientierungs-100%ig ist. Wegen umgestürzter Bäume verlängert sich die Tour in beide Richtungen um ca. 2 Stunden!!! Rat: wer Orientierung und Navigation (oder ohne) nicht beherrscht, soll sich nicht auf diesen Weg wagen.....verschiedene Handy-Apps sind total "daneben". Der Gipfel Veliki Polovnik selbst ist außer Richtung Kanin aussichtslos, daher lohnt es sich, noch ca. 15 Min. zum Vrh Travnika zu ziehen, der kahl ist und ein toller Rundblickpunkt. Matjaž
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darinka49. 09. 2023 17:14:30
Es ist euch gelungen. Für uns nichts Besonderes, weil wir an solche Pfade gewöhnt sind, die es nicht mehr gibt. Man weiß es nicht, bis man dort ist. nasmehNachdem man das zweite Mal geht, ist alles leichter.
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dprapr10. 09. 2023 06:38:04
„ohne Navigation bist du fast sicher ‚fertig‘.“
„Rat: wer Orientierung und Navigation (oder ohne sie) nicht beherrscht, soll sich nicht auf diesen Pfad wagen…“

Aber wie haben sie diese Pfade früher genommen? Ach ja, mit App und Navigation im Kopf. nasmeh
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smatjaz10. 09. 2023 09:04:22
dprapr, stimmt aber damals waren diese Pfade viel besser gepflegt, das sieht man noch (alte Reste von gesägten Ästen und Bäumen), und Beschreibungen gingen von Mund zu Mund (heute Webseiten), und Ältere haben Wissen und Erfahrung an Jüngere weitergegeben, nichts davon heute, Pfade sind zugewachsen, einige weggespült, viel umgestürztes Holz und folglich fast undurchdringlich, so hilft uns Navigation sehr, nicht dass es ohne nicht ginge, aber viele schon zugewachsene Pfadchen würden den meisten verborgen bleiben. Außerdem wenn ich schreibe nicht für jeden, stelle ich mich wirklich immer in die Zeit zurück, als ich mit Wandern anfing und mein Wissen nur Kartenlesen und ein Hinweis auf einen versteckten Jagdpfad war, kurz als ich nur Kondition, Lust und sehr wenig Erfahrung hatte, da kann schnell was schiefgehen.
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dprapr10. 09. 2023 11:56:57
„Schnell kann etwas schiefgehen“ gerade dann, wenn wir in Bergen nach GPS-Track wandern. Wenn wir nicht bereit sind ohne dieses Hilfsmittel zu gehen, ist es auch damit nicht sicher. Vor allem im steilen Gelände!
Diejenigen, die anfangs diese Pfade gingen, mussten auch erst Übergänge suchen, sie durch Laufen festtreten und bei Bedarf sichern.
Ich bin Befürworter von Pfadlosgehen, vor allem damit die „Pfade“ erhalten bleiben, obwohl es Locals an vielen Orten nicht gefällt, weil sie Massen fürchten. Wir sehen, was an frequentierten Stellen passiert.
Internet wirbt heute für diese Pfade, gut und schlecht, weil es viele dorthin lockt. Auch solche, die nicht bereit sind.
Pfadlos und Grate waren früher hauptsächlich Domäne Älterer und Erfahrener. Jetzt wollen Junge alles gleich mit großem Löffel am Anfang, statt erst Berge auf markierten Pfaden kennenzulernen. Warum haben wir sie dann? Weiß nicht, womit sie sich im Alter für Berggehen motivieren, wenn sie alles schon jetzt erledigt haben. Wenn markierte Pfade nicht reichen, gibt's Alpinismus. Pfadlos sei Bonbon fürs Alter. Ohne GPS. nasmeh
Kein Missverständnis, ich bin nicht gegen Neuerungen. Die meisten kenne ich, aber nehme nicht alles an.
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