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| IgorZlodej2. 10. 2012 19:30:16 |
Seit Alessio mir gesagt hat, dass sie den alten Weg durchgesägt haben, hat es mir keine Ruhe gelassen. Aus dem Jezerska-Tal bzw. genauer von der Festung, wo das Geschütz steht—auf der anderen Seite Surf-Center—bin ich erst nachmittags aufgebrochen; Teile des Weges kannte ich natürlich schon vorher, da ich ihn davor mindestens dreimal gegangen bin. Zuerst verläuft er entlang dem linken Ufer der Canalle della malga; wenn ich zur Querweg komme, bei der alte eiserne Rohre vergraben sind, dann beim Wasserfassung im Graben geht er auf das rechte Ufer über. Von da an ist es ein bescheidenerer Steig mit seltenen Steinmännchen markiert; orientieren kann man sich an dem Streifen durchgesägter Bäume und Lichtungen. Höher komme ich in eine verstopfte kleine Mulde; es hat aus dem Himmel zu tröpfeln begonnen. Trotzdem bin ich weiter zur zentralen Graben gegangen, durch die der Übergang führt. An zwei Stellen gibt es alte Stahlseile an interessanten geschmiedeten Haken. Oben in der Graben erwartet mich ein Bunker; zum Glück sehe ich keine Gewehrrohre aus den Schießscharten. Ich gehe weiter, bald komme ich zu einer Kaverne, dann zu einem größeren gemauerten Objekt und danach folgt noch ein interessanter Biwak. Ich trage mich als zweiter Slowene seit 2006 ein, was das Buch ist. Die Aussicht wäre sehr schön gewesen, aber wegen Nebeln nicht; na trotzdem schön. Ich kehre auf dem Aufstiegsweg zurück, obwohl es angeblich noch einen anderen Weg ins Tal des Belega potoka gibt. Geeignet für alle, die keine markierten Wege mögen, und für alle, die Überreste des Ersten Weltkriegs interessieren.
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| IgorZlodej29. 07. 2015 09:43:06 |
Diesmal wieder hoch. Weg gleich wie beim ersten Mal. Bei der oberen alten Kette hat jemand ein dünnes Seil mit Knoten angebracht, das eher hinderlich als hilfreich ist. Abstieg aus dem "verstopften Kar" quer über Pfad und etwas hoch zur markierten Route von Rajbl zur Scharte unter Visoka polica und dann runter, in Nähe des Wasserfangs verlassen und zum Ausgang abgestiegen.
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