| velkavrh17. 08. 2023 07:34:46 |
Da ich diesen Titel beim Vodnik-Haus nicht gefunden habe, habe ich ihn angelegt und stelle auch den Predvernar vor. Bei der Kaserne haben sie die Straße zum Ausgangspunkt für das Vodnik-Haus gesperrt und jetzt verlängert sich der Weg ganz ordentlich. Auch zur Alm Konjščica ist die Straße gesperrt. Zum Glück spart man wenigstens fünf Euro, weil die Parkplätze ab der Kaserne gratis sind. Sie waren aber schon früh morgens fast alle besetzt und sie parkten schon gegenüber dem Parkplatz entlang der Straße bergab. Am gebührenpflichtigen Parkplatz gab es noch genug Platz. Sieht so aus, als hätten viele, vor allem Ausländer, vorher dasselbe Ziel wie ich gehabt. Wahrscheinlich sind die meisten weiter Richtung Triglav gegangen bzw. zum Übernachten in eine Hütte. Wie ich bemerkt habe, hatten sie gute Ausrüstung - Schuhe, Helme, Sicherungszeug. Sie mussten früh starten, weil sich am späten Nachmittag schon Regentropfen androhten und wirklich bei meiner Rückkehr so gegen drei Uhr nachmittags kurz nach dem Vodnik-Haus noch vor dem Sattel gegenüber Ablanca hat es richtig zu regnen angefangen. Ich war auf Regen vorbereitet - Regenjacke, Regenschutz für den Rucksack. Zum Vodnik-Haus zieht sich der Weg hin. Unterhalb Ablanca hat mich ein Hubschrauber überrascht, der Markacisten zum Sattel gebracht hat und bis zum Vodnik-Haus habe ich gesehen, wie sie Holz transportieren, weil sie dort um den Sattel herum den Weg erneuern werden. Beim Vodnik-Haus habe ich gleich meine Tour zum Predvernar gestartet. Der Pfad bzw. Steig weder bis zum Sattel noch zum Gipfel von Predvernar war von Gewittern beschädigt. Aber beim Abstieg muss man besonders vorsichtig sein, damit wir nicht ausrutschen. Leider habe ich meine berüchtigte Triglav-Schnecke nicht gefunden. Jedes Mal wenn ich hochgegangen bin, habe ich sie gefunden. Etwas unter dem Sattel habe ich vier junge Niederländer getroffen - fast Jungs, die gefragt haben, ob sie auf dem richtigen Weg zur Stanič-Hütte sind und ob Kot in der Nähe ist. Das wussten sie, dass man aus Kot direkt zur Stanič-Hütte kommt. Eine Karte hatten sie aber keine. Ich habe ihnen meine gezeigt - ich habe sogar eine militärische - und irgendwie haben sich die Jungs nach dem Anschauen meiner Karte entschieden, zurück zur Vodnik-Hütte abzusteigen und von dort Richtung Kredarica zu gehen und von dort über Rž zur Stanič-Hütte abzusteigen. Sie haben sogar meine Karte mit Handys kopiert. Alle Hütten sind derzeit ausgebucht und sie haben kein anderes Quartier bekommen. Sie hatten aber alle notwendige Ausrüstung. Sie haben mir ihre Adressen gegeben und mich nach Holland eingeladen. Meiner Meinung nach waren sie gerade so alt, dass sie Auto fahren dürfen. Am nächsten Tag wollten sie Triglav erobern. Ich spreche Deutsch nur mangelhaft, so dass ich mich auf Deutsch wenigstens so halbwegs verständigen kann. Das Vodnik-Haus platzte aus allen Nähten. Viele sind weiter abgezogen zum Übernachten entweder nach Kredarica oder Planika. Morgens dann Sturm auf unseren Papa. Beim Haus habe ich eine Suppe für 6 Euro bestellt - Preise sind leider happig. Aber Getränke kühlen sich. Zurück zur Kaserne sind wir fast in einer durchgehenden Kolonne gelaufen. Gerade vor dem Sattel bei Ablanca hat uns ein kleiner Gewitter erwischt, das aber schnell nachließ, gerade genug um das unangenehme Geröll auf dem Steig über der Alm Konjščica nass zu machen. Angenehm erschöpft bin ich beim Parkplatz an der Kaserne angekommen. Wir haben aber auf dem Weg massenhaft Wanderer getroffen, die sagten, sie gehen in Hütten um Triglav übernachten. Morgen dann Sturm auf unseren Papa.
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