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Forenliste / Slowenien / Julische Alpen / Votlo Sleme vom Beli Potok

Votlo Sleme vom Beli Potok

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JusAvgustin8. 04. 2013 07:01:22
Gestern haben Matej und ich eine tolle Tour im unberührten und vor allem wilden NO-Teil des Martuljek gemacht. Gestartet in Lengar, auf dem Jagdweg hoch zur Jagdkanzel über Skočniki, unter den Weißen Wänden quer, am Taleinschnitt links in den Medvedov Graben (rechte Namen benutzen wir!). Den Graben hoch bis zur Gabelung, dann von dort direkt über die steile Flanke zum Gipfel des Votlo Sleme. Verhältnisse wie erwartet, vom weichen Schnee zum Heulen bis quietschendem Knirschen ab 1600 m. Nebel mit Lichteinbändern, Nordwind, kurzum optimale Bedingungen. nasmeh Abstieg nach Smr, na Schneeschuhe und Ski runter, zur Verbindungsradweg, von da 2 km zu Fuß zum Auto bei der Eisenbahnbrücke über die Save. Verrückte Ecken, keine Menschenseele getroffen. Der NO-Teil des Martuljek gehört zu den exklusiven Gebieten, bei denen dir der Atem stockt. nasmeh Tour bei Firer beendet.
Votlo Sleme vom Beli Potok Richtung Skočniki1
Votlo Sleme vom Beli Potok 2
Votlo Sleme vom Beli Potok Unter den Weißen Wänden3
Votlo Sleme vom Beli Potok Einstieg in die Rinne4
Votlo Sleme vom Beli Potok Rinne5
Votlo Sleme vom Beli Potok Ausstieg6
Votlo Sleme vom Beli Potok Smr7
Votlo Sleme vom Beli Potok Panorama8
Votlo Sleme vom Beli Potok 9
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JusAvgustin30. 11. 2013 21:07:36
Diesmal mit Freund Andrej auf der "Normalroute" vorbei Jagdhütte und über Stiriofobia (wird schon schön gebaut). Habjans Beschreibung ist genau genug aber trotzdem keine Tour für Unerfahrene empfohlen. Wir haben die gesamte Route buchstäblich markiert ab Jagdhütte bis zum Gipfel Votlo Sleme, wo wir auch etwas verdecktes Sonne erwischten. Da der Weg oben links abbiegt mit Querung und im Graben zum Sattel hochsteigt wegen Bedingungen fortgesetzt durch Gestrüpp entlang Gratkante und nach dicken 5 Stunden Gehen vom Auto Gipfel erreicht. Bedingungen auf Weg: Auch 1m dicke Schneedecke, von Prischatz, Kruste, Aufgewehtem bis knirschend. Bei aktuellen Schneeverhältnissen war die Tour passend da wir uns immer am Grat gehalten haben. Schneedecke stabil genug keine Lawinenablösung. Außergewöhnliche Konditionstour im Bergparadies. Bilder lade hoch wenn Kabel gefunden...
Abgestiegen hinter Smr.

Juš und Andrej
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knap422730. 11. 2013 22:20:44
Nicht ärgern, ist nicht genug Schnee wir träumen schon vom Skifahrenvelik nasmehvelik nasmehvelik nasmeheek
(+3)gefällt mir
JusAvgustin1. 12. 2013 13:40:05
Sie haben schon fast verfehlt...
(+1)gefällt mir
šoni17. 11. 2016 09:23:34
Firerju?? Schande Kumpeljezen
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ločanka12. 09. 2017 16:06:24
Ich sehe Ivana nichtzmeden
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j.5. 09. 2024 19:25:19
Wegen der zunehmenden Anzahl von Rampen in unseren Bergen sind Prof und ich ein bisschen erkunden gegangen. Vom (kostenlosen) Parkplatz für fünf Autos in Podkuža bei der Brücke über die Sava Dolinka erst auf Schotter, dann durch trockenes Flussbett und weiter auf Jägerpfad über Beli Potok zur Jägerhütte über Skočniki-Wasserfällen. Prof, der schon während der Fahrt über die frühe Stunde gemeckert hat, ergab sich dem Schicksal und hat unterwegs nicht gejammert. Leise denke ich, es hat ihm sogar gefallen. Etwa eine Stunde bis zur Jägerhütte am Rand eines schlimmen Baumsturzes. Auch auf die kleine Hütte fielen große Bäume, aber interessant, wie das Lärchengebäude die Schläge ausgehalten hat, nur das Dach schwer beschädigt.

Durchquerung von ca. 150 m umgestürzter Bäume war abwechslungsreich und anspruchsvoll, aber machbar. Oben am Sturz fällt das Gelände in eine Rinne tiefer hinein. Übergang zeigt roter Punkt am unteren Teil riesiger Fels, nur ca. fünf Meter unter Fels aus dem Bett hoch zum Ufer klettern. Auch tiefer unten und an der Mündung mit der nächsten Rinne. Am Fels findet man den Pfad, der dann die nächste Rinne quert. Der Steig ist schon ziemlich abgetreten und zugeschüttet, aber Auge folgt ihm irgendwie. Bald unter beeindruckender Überhangwand, biegt rechts ab und geht weiter bergauf im grasig-verschütteten Kar. Ziemlich steil, Steig verliert sich gegen oben, Orientierung aber nicht zu schwer. Einfach Kar hoch bis Ende, wo auf kleinem Schotter-Sattel links horizontal Pfad zur Smrajka-Alm abzweigt. Verblasster roter Punkt und Pfeil zeigen gerade hoch auf grasbewachsenem waldigem Grat mit wenigen Felsen. Auch der ziemlich steil, fast kein Pfad, Richtung gelegentlich durch rote Punkte an Bäumen. Nach 150 Höhenmetern Punkt am Fels lenkt links in steiles grasiges Kar inmitten Lärchenwald.

Optimistisch sind wir den Fadenpfad gegangen, der bald bergauf in grasige Steilheit abbog. Seit je nie Fan steilen Grases, das hier schattig also nass und Schritte nicht sicher haltend. Seltene Steine für Griffe nur in schwarzer, fetter glitschiger Erde. Als Griffe gar nichts. Prof hat was von Rutsche gemurmelt, aber ich hab's ignoriert, hatte genug mit mir zu tun. Nur als Natur im schon steilen Gras noch umgestürzten Baum stellte und er davor kletterte, fiel mir nebenbei auf, dass Grautöne auf seinem Kopf etwas heller als letztes Mal auf Jägerpfaden hüpfen. Aber im lebendigen Grün von Gras und Lärchen wohl optische Täuschung.

Auch dieses verfluchte Kar hatte einmal Ende, Konzentration forderte ihren Tribut und ziemlich geschafft keuchten wir auf schrofigem, hier sogar etwas exponiertem Krničnik-Grat. Prof hat kapitalen Gams in Kamera gefangen, dass mir beim Ankommen am Rand Minute später das Wasser im Mund zusammenlief. Half nichts, Tier weg bevor ich's live sah, wahrscheinlich mein lautes Atmen gestört.

Vom Grat sah man voraus zum Votlo Sleme nicht zu weit. Aber wieder leicht verpeilt. Pfad meist linke Gratseite mit dichtem Latschen, geschnitten vor Längerem. Alles wie Wand bis 70 Grad, fast nur auf Latschenzweigen kraxeln. Scheint kein Ende zu nehmen. Energieatome rannen aus uns, bis nach 200 Höhenmetern oberen Grat erreichten. Von da 10 Min zum Votlo Sleme mit Buch und kleinem Glöckchen.

Idee Rückkehr gleichem Weg schien schwierig machbar, also abgestiegen zur Vrtaška Alm. Angenehm mit Wirt auf Vrtaška quatschen, 1,5 l Wasser auf ex zu den 2 l in Aufstieg. Wär länger geblieben, aber steiler unangenehmer Pfad nach Mojstrana trieb uns runter. Soweit Knie mitmachten.

Ahh, fast vergessen: bevor Pfad steil abfiel, Jungenpaar getroffen. Er kleiner Rucksack, sie Kleid mit kurzen Ärmeln und noch kürzerem Rock, lange Beine und Sportschuhe mit modernen kurzen Socken. Rucksack wahrscheinlich nicht nötig. Anyway, weitere interessante Merkmale unserer Hochgebirge. Oder frei nach Mlakar: Homo alpinus nudus.
Angenehmer Pfad oberhalb von Beli potok.1
Unter der Jagdhütte.2
Das Dach hat nicht gehalten, die Reisighütte aber schon.3
Erschütterung. Hier muss man durch.4
Am unteren Rand der Felswand in der Schlucht ist ein roter Punkt. Der Durchgang geht ca. 5 m links.5
Der Pfad ist kaum noch nachzuverfolgen, aber stark beschädigt.6
Unter der überhängenden Wand.7
Und rechts von der überhängenden Wand.8
Im Graben verliert sich der Pfad etwas.9
Aus dem Sattel gerade bergauf über den Krničnikov-Grat. Links nach Smrajko.10
Gratlein, fast gänzlich ohne Pfad mit gelegentlichen Punkten.11
Bei diesem Felsen mit Punkt links in den nächsten grasigen und nassen Graben.12
Im rutschigen, steilen, grasigen Graben muss man auch über Bäume klettern.13
Steil, aber wunderbar grün und einsam.14
Der Pfad über Krničniki führt weiter durch Schutt links der kleinen Wand.15
Die Ausblicke dort sind wirklich wunderbar.16
Auf dem Gipfelgrat lässt die Steigung endlich nach.17
Schlitten.18
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ločanka6. 09. 2024 07:40:12
j., gut, gut! Was den letzten Absatz angeht, ist es so, dass Ausländer Pfade anschauen, die Apps zeigen, und überall hingehen. Als ob sie zum Baden gingen!
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n3jc6. 09. 2024 08:13:58
Anstieg über den Jagdweg zu Votlo Sleme im nassen Gras ist in meinen Augen ein größeres Risiko als wenn zwei Junge zur Vrtaska planina in leichter Ausrüstung und kleinem Rucksack gehen, dessen Volumen grenzwertig mit sleeveless Trailrunner-Rucksäcken ist?
Behaupte das, weil ich die Wege kenne. Hoffe, die Jungen sind okay. nasmeh
(+5)gefällt mir
j.6. 09. 2024 17:02:06
Ja, Ločanka, du hast recht. Dann, wie der Almhirte auf Vrtaška sagt, suchen sie Wasserfall um die Hütte herum. Und da keiner da ist, gehen sie die kürzeste zum Peričnik ab, der unter Lengarjev Komn nach Črlovec geht. Dass es an sich anspruchsvoller Jagdweg ist, erste 20 m sogar zugewachsen, tiefer exponiert, steht in der App nicht.
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suhy24. 09. 2024 00:45:56
Wäre der Mensch Hellseher, wär er nicht arm. So in etwa gilt's für Samstagsabenteuer von Beli Potok zu Vrtaško Sleme, das an manchen Stellen anders verlaufen wäre, hätte der Abenteurer vor seinem Streich gelesen, was Vorlieber dieser vergessenen Winkel vor ihm schrieben.

Es war Samstag, als der Mann mit Auto nach Mojstrana fährt, dort manuell Bike ablädt und anknüpft, dass kein Strolch es klaut, an Laterne wo Weg von Vrtaška planina endet. Dann vorbei Belce zum Parkplatz am alten Eisenbahnbrücke, von wo keck in Steig in Beli-Potok-Tal beißt. Während Höhenmeter unter Gojzarn fröhlich fallen, starrt Mann in Beli Potok und grübelt, was tun wenn nicht die Stez über Skočniki an zerstörter Jägerhütte hoch Smolo (1789 m) zu Votlega slemena sticht. Obwohl hübsch eingezeichnet auf Karten, verliert sie in Natur wo Leute sie lang vergessen, oft in solchem Dickicht, dass Wanderer, wenn nicht geübt im Wilden und wenig weiß wie man's dort macht, nicht ans Ziel sondern ins Verderben führt, aus dem nur göttliches Wunder rettet. Sieht nach ersten Schritten nur letztjährigen Schnee an Steg, beschließt Kluger lieber zu Rutarski vršič, wo oft stand und weiß wie's zum Gipfel geht.

Und wahrlich, über Skočniki kämpft Mann übers Bach zum Ort ex-Hütte, jetzt Stämme wie Zahnstocher verstreut und darunter Blowdown einst Jägerhütte. Angeblich hat Riesensturm vor Zeiten seine Pranken gezeigt. Von Steg dort keine Spur, aber Falkenauge (+2,5 Dpt.) des abgehärteten mit allen Kniffen geschmierten Steigfolgers erblickt, er ist nicht Erster, etwas vor ihm über Stämme gekraxelt und drunter gekrochen. Mann braucht nicht 2,5 Mal bitten, macht gleich mit. Wendet hier da, wiederholt Übung, wenn Pechvogel in Holzlabyrinth steckt, bricht doch durch Hütten-Schutt zu Ziegenpfad, einst Jägersteig. Zur Sicherheit holt Mobil-Pametaner aus Tasche und wirft Blick in heutige gelehrte Orientierungs-App, die künstliche Satellitenstrahlen im Kosmos um Erde speichert, die Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe, Zeppeline, Autos, Raketen etc. sicher leiten. Glaubt man App, abgelenkt nur 50 m zu hoch. Egal, denkt er, wenn Hand-Elektromechanik stimmt, per ZKP (gesunder Bauernverstand) genau so viel Tal runter. Durchbricht noch zwei steile Žlebnica-Kuloiren und tiefer auf deutlichen Steig, Zweifel keiner. Mit ein paar 10-m-Richtungskorrekturen links rechts dank selbstloser Taschen-Elektro-App kämpft erfolgreich zu Smole-Gipfel (1796 m), weiter über Votlega Slemena (2049 m) und triumphal zu Vrtaško Sleme (2077 m). Kleiner Schritt für Wandern, riesiger für Wanderer!

Was nun? Wildnisirren und Knienbeißen reicht, also locker trabend schön markierten Pfad nach Mojstrana, dort an Laterne als Amphibie (Wanderer-Radler) aufs Rad, gemessener Takt auf Radweg zum Start und nach 9,5 Std. versiegelt herrliche Abenteuerwurst.nasmeh
Beli potok1
Über Skočniki2
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Špik5
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8
Kepa9
Kepa10
Kepa11
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Rutarski Gipfelchen13
Harz14
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Vrtaško Sleme von Votlega Slemena17
18
Votlo sleme19
Vrata20
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Richtung Škrnatarica22
Špik23
Vrtaški vrh24
Kepa25
Vrtaška Wiesen26
Vrtaška Wiesen27
Debela Peč28
29
30
31
32
Vrtaška Alm33
Vrtaška Alm34
Grat Črna gora über Vrati35
Mojstrana36
Pfad37
(+12)gefällt mir
Bandzo24. 09. 2024 07:11:46
Tolle Tour und tolle Beschreibung. Solch schöne und freche Worte, die du verwendet hast, das Herz freute sich mežikanje
(+4)gefällt mir
zokipoki24. 09. 2024 07:33:35
Wirklich schön, und richtig schöne Bilder! Man sieht, dass du genossen hast! nasmeh
(+1)gefällt mir
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