| rozka4. 09. 2018 13:49:36 |
Ah Dunja, "meine" Dunja ...einsam, steil, abgelegen und voller Cekov, hehhe und gerade diese Rauheit, Unbeliebtheit gibt ihr das Etwas, dass ich immer wieder komme... Auto vor dem Start der 18 km Straße stehen lassen (fahmt mal mit dem Rad hin, empfehle, loooong, loooong, aber schön ) und mache mich auf Weg 602, zuerst auf steile Straße, die bald in Wald abbiegt und dann vorbei an paar Häusern, die noch bewohnt sind, da überrascht mich ein freundlicher Opa aus dem Fenster , dann fängt Dunja an, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Der Weg geht meist am Rande des Waldes entlang, wo die laute Straße dich erinnert, dass Zivilisation nah ist, aber du fühlst dich trotzdem allein und klein. Der Weg bis Sattel Mincigos, wo 602a beitritt, ist ausgetreten, gut markiert, sonst steil, aber "Probleme" kommen, wenn du aus dem Wald kommst, auf die Wiese, beim umgestürzten Baum. Hier verschwinden die Markierungen völlig . Ich quer die Wiese allein, aber zu weit rechts, dann schaue vor, schaue runter, es wehte fürs "Hinten" , hehe, kehre um und probiere geradeaus, schien wie ein Übergang?!!, zwischendurch denke, nur nicht hier runter müssen, nur dass das Wetter hält (nachmittags Gewitter angesagt?!!) und sieh da, sehe roten Punkt, juhuuu, aber Probleme nicht zu Ende, da sich die Übung bis zum Gipfel noch paar Mal wiederholt. Markierungen gar keine, oder sehr schlecht sichtbar und so "zieht" es mich vor dem Gipfelteil links, geschnittenes Gesträuch, klar sage ich mir, super, aber das ist Zeichen dass ich richtig bin, hehehe und plötzlich schließt sich rechts ein Weg an?!! und sehe, dass ich den so gewünschten Gipfel umgangen habe , ehhehhe. Klar, Rückwärtsgang und schon stehe auf Dunja-Gipfel , jupi. Schau mir bisschen den Weg weiter an, aber da Wolken auch an dem Tag das Hauptwort hatten, bleibe nicht lange, leichter Abstieg, dann echtes Genuss-Querung, bis zum Lipnik-Gipfel, auf gut erhaltenem Maultierpfad, der unter dem Gipfel leicht verschwindet, aber keine Probleme. Hier entscheide ich wegen Wetter nicht absteigen (Plan war Abstieg auf 602a) und der optimalste Weg ist, mir sonst qualvoll Straße, Weg Nr. 601. Dazwischen gucke noch auf Alm Bieliga, als erstes Donnern und meine Entscheidung erweist sich schnell als mehr als richtig. Kurze Mahlzeit bei Wochenendhütten, die wirklich traumhafte Lage haben, dann nach Chiout, wo ich es schaffte (hmm, hab mich bisschen ins Grübeln versetzt ) erst das 7. Auto zu "verzaubern", gerade als es anfing zu regnen, heehehe. Muss offenbar mehr an den Techniken arbeiten , als an der Ausführung der Tour selbst, hehhehee Tour extrem abwechslungsreich, musst Nase ein bisschen benutzen, besonders im oberen Teil, steil, einsam und auch lang, aber füllt dich für eine ganze Weile und bietet genau das, was dich zurückzieht.
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