| mdenac13. 11. 2022 17:59:10 |
Vrh nad Mužici - mehr Glück nächstes Mal. So würde ich meine heutige Bergabenteuer kurz beschreiben... und wenn nichts anderes, das Thema aufwecken, das über 6 Jahre "geschlafen" hat  Motivation zur Erforschung der Kukovi-Prode kam vom Ausflug zum Vrtaško Sleme letztes Wochenende, wo ich mir gut angeschaut habe, wo der Übergang zu ihnen ist. Heute gestartet um 7 am Črlovec und am Abzweig Kukova špica - Vrtaško Sleme links zur Kukova. Wenn der Weg in die Rinne des Veliki Črlovec kommt, bin ich eine anfangs OK sichtbare Spur direkt neben der Rinne hoch und links auf die erste Schuttzunge. Dann darauf bis oben, bis mir ein buschig-felsiges Hindernis den Weg versperrte. Dort öffnet sich rechts eine breite (Wildbach-?) Rinne, über die ich schnell auf der Rampe direkt unter der SO-Scharte KŠ war. Keine Steinmännchen hier, hier und da scheint ein Teil flüchtig getreten, alle erkennbaren Spuren von Gämsen. An der Rampe um den Grat herum und begann, zum Gipfel der Kukovi-Prode über möglichst wenig unangenehme Teile aufzusteigen. Bis hier alles wie geschmiert, Wetter 10/10, Zeit reichlich, keine Orientierungsprobleme. Je höher, desto mehr formte sich rechts der Grat des Vrh nad Mužici, Ziel der Tour, aber aus dieser Perspektive unklar, welcher der echte Gipfel ist. Hatte nur Bilder aus dem O-Grat KŠ, wo man ihn nach unten sieht, und konnte sie nicht nutzen. Deshalb am "geeigneten" Platz Angriff auf den Grat gestartet. Aufstieg wahnsinnig belastet und ziemlich bröckelig, auch ziemlich steil. Auf Grat rechts (Ost) und dort zu einem Buckel gekommen. Schnell hing die Nase, offensichtlich nicht auf richtigem Gipfel, sondern auf abgerundetem Vorberg von Osten. Da machte ich dann (wahrscheinlich) den fatalen Fehler: statt zum echten Gipfel über Grat zu versuchen, der später vom Fuß aus bei weitem angenehmste Option schien, abgestiegen durch all das lästige Geröll zurück zu den Proden und woanders Glück versucht. Etwas gerächt durch oberflächliches Lesen der M&M-Beschreibung, Fülle von Buckeln im VNM-Grat hat's nicht erleichtert. Im zweiten Versuch erobert den Gratgipfel westlich von VNM, der vom echten Gipfel etwas höher wirkt, und zu ihm über Grat noch ganz ohne Probleme aus der Scharte zwischen Kukova und VNM-Grat. Hier hab ich vermessen weitergemacht über Grat, aber schnell an Verticalen gescheitert, die mich zurück zum Rucksack schickten. Zum dritten Versuch versucht, Scharte zwischen VNM und seinem westlichen Kumpel zu erreichen, wo ich Minuten vorher war, über lästiges System hängender und belasteter Platten. Fast am Sattel angekommen, aber etwas darunter an ziemlich ungünstiger Stelle Mut ausgegangen. Etwas schockiert von der Ätzlichkeit des Abstiegs über diese Platten am Rucksack endgültig aufgegeben und erst beim Abstieg (bin mehr an der Wand der SO-Scharte entlang) bemerkt, dass Grat zum VNM noch ganz OK aussieht (Bild 24). Mir war nicht im Geringsten nach nochmal rauf und runter über diesen Schutt zum Grat, also ab zum Auto... und leise ein bisschen sauer Wäre sehr froh über Kommentar von jemandem, der schon oben war, der etwas genauer beschreibt, wo er über diese Platten gekommen ist. Und natürlich, ob dieser Gratteil (vom Ost-Vorberg zum Gipfel) wirklich begehbar mit Schwierigkeiten bis sagen wir II. Grad - wenn ja, vielleicht doch nochmal dran.
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