Am Sonntag hat uns unsere Bergblümchen durch ihre Heimaträume geführt. Endlich nach Šebrelje, erstmalig. Was für ein schönes Plateau, wie Otiv es 2017 mit seinen tollen Fotos und Beitrag vorgestellt hat! Wir erwarteten etwas Kürzeres, aber Irrtum, die Tour war ganz umfangreich. Von Šebrelje sind wir Richtung Jagršče gegangen, aber nicht auf dem üblichen Weg, teils zum Wasserfall, durchs Wasser, vorbei an einer einsamen Farm. Mir scheint, diese Wege kennen wahrscheinlich nicht mal Einheimische...wir haben so eine Führerin! Wir kamen zu den Ruinen einer über 500 Jahre alten Kapelle in Jagršče, irre Ausblicke. Wir haben die Kirche der Hl. Ursula besichtigt und sind Richtung Krnice weitergegangen. Wir sahen drei Höfe, auch den der Gastgeberin. Aber weiter zu Idrijskim Krnicam, Rupi. Wir sahen, wo früher die Schule war, welchen Weg die Schulkinder täglich gemacht haben! Und neue Kirche, und Öko-Bauernhof, wo wir lokale Köstlichkeiten gekauft haben. Die Mädels haben den Hauskäse sehr gelobt, die Würste sicher auch gut, hab alles verschenkt. Einheimische fleißig, arbeitsam, kein Gemecker, Arbeit und Ergebnisse sichtbar überall. Dorfjugend grüßt, Freude sie zu treffen...Vor uns noch ein Gipfel, Vrhovec bzw. Lokvarski vrh, außergewöhnlich aussichtsreich. Wir sahen von Matajur, Krn, Kanjavec, Spitze des Triglava. Und natürlich Rodica, Črna prst, Kojca. Haupt Porezen und Blegoš, auch Ratitovec, Košuta und Richtung Velika planina. Schon vorher auch Snežnik...Noch Besuch bei einer Verwandten, die uns mit Hausmannskost verwöhnt hat, vom Šebrelj-Kastanienbrot bis hausgemachter Potica und Zwirbel...wirklich super. Nur noch ein Sprung zur Kirche hl. Ivan, Ausblicke und Abschied. Divje babe nächstes Mal...nicht alles, 21 km und 1100 Höhenmeter reichen bei all den Schönheiten des Tages.