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Forenliste / Slowenien / Allgemeine Gespräche / Welcher Aufstieg?

Welcher Aufstieg?

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pikec110. 10. 2009 23:13:13
Schöner Gruß
Generell interessiert mich, ohne Prahlerei, welchen Aufstieg seid ihr "stolz" darauf? Dass ihr ihn gemeistert habt, meine ich den Gipfel. Dass ihr sagen könnt, dorthin bin ich hochgestiegen??
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GITA11. 10. 2009 00:08:51
Uh, schwere Frage. Jede Lebensphase bringt einen "stolzen Erfolg". Im Moment bin ich am stolzesten auf die Aufstiege, die wir "familiär" mit unserer jüngeren Tochter gemacht haben, nach ihrer Beinverletzung, drei Jahren Krücken, sieben Operationen, fast Amputation etc. Jetzt erobert sie fröhlich auch Zweitausender nasmeh.
Persönlich würde ich als Erfolg den höchsten bezwungenen Gipfel zählen (damals noch mit geliehenen Steigeisen und Pickel) Grossglockner. Heute erinnere ich mich aber oft mit gemischten Gefühlen an meine Aufstiege aus frühen Teenagerjahren (Prisojnik über Kopiščarjeva, Mala Mojstrovka über Hanzova etc.), die wir mit einer Schulkameradin machten... wir träumten nicht mal von Helm und Selbstsicherungs-Set... einfach gegangen... vielleicht stimmt das Sprichwort, dass Jugend Narrheit ist zmeden
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Manja11. 10. 2009 14:53:21
Veliki Oltar. Es passierte, dass mir auf dem Weg ein größerer Stein abbrach und von da an packte mich furchtbare Angst und am Ende war ich richtig froh, dass es mir gelungen ist. Den Gipfel zu erreichen und natürlich zurück velik nasmeh
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viharnik11. 10. 2009 15:34:27
Noch immer weiß ich nicht, wie nach vielen weglosen Pfaden, wo keine Sicherung war, ich noch hier unter euch bin. Besonders erinnere ich mich an drei, die tief in mir geblieben sind. Wie jene zwei Teenager im Zelt, haben wir systematisch alles nacheinander erobert, was wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichten und was uns damals geboten wurde. Vor allem war schon völlig am Limit der Aufstieg über Hanzova auf Prisojnik, wo 87l keine Sicherungen gab und wir lieber Felsen hielten als rostige, hängende und selten genutzte, rostige Drahtseile. Über Hudičev steber, über lojtra entscheide ich mich, quer über die Wand zur Ablachung zu gehen, Kollege ging über den Weg. Na die Wand gab zuerst gute, feste Griffe (ob. Teil des Bergs aus altem Gestein), später wurde die Wand immer steiler, klettertechnisch. Ein Griff bricht bei rechter Hand, Tritte schwächer, linke hält glücklicherweise noch. Allein mitten in der Wand, tief unten Fichtenwipfel. Für einen Moment ergreift mich Unbehagen, dann geistige Umkehr in die Tiefen meines Selbst - sammle dich und denk an nichts, konzentriere dich und vorsichtig, fein weiter. Freund beobachtet mich schon oben am Grat und hält sich den Kopf wegen jenem Steins, der ins Tal sauste. Gib mir Ruhe sag ich ihm! Klettere ein bisschen links, bisschen rechts um fehlende Griffe zu finden, klettere, Freund zieht mich noch mit der Hand über den Gipfelrand des Grats. Fühlte mich wie wiedergeboren. Nächster solcher, aber leichterer Fall war, als wir über Taška rechts über steile Gräser auf Kalška gora stiegen, wo wir beide wegen der Neigung trotz festem Halten am Unterwuchs wie Spinnen abwärts rutschten. Nothilfe war nur, auf allen Vieren zu beschleunigen, wie Katze auf Baum klettert wenn erschreckt, bis wir festeren Boden unter uns erreichten. Und jener Januar-Marsch auf Stol, als der Nordwind solche Kraft hatte, dass er uns trotz Liegen am Boden anhob, dass ich als 12-Jähriger einfach die Hosenbein des Vorderen packte. Interessant war auch der Abstieg von Vel. Martuljška Ponca (Zustieg leicht), wo ich als immer Erster mit Nase für Übergänge den Kollegen sicher brachte, der bergab immer etwas schwächer war als ich, bis zum oberen Schuttfeld unter der Wand. Danach bogen wir noch zur nahen Mala Ponca ab, wo wir auf 8m Felsblock und Haken mit verwittertem Seilende stießen. Genervt rieche ich Durchgang links und rechts im Graben erreichen wir Sattel 2450m hoch. Könnte noch mehr beschreiben, aber Rok auf Hribi net würde mich schon schräg anschauen. Lp-Rok
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anemona11. 10. 2009 19:10:02
Als Grundschülerin hielt ich mich an Bruder und seinen Alpenverein, aber die Kleinen nahmen sie nicht ins Hochgebirge mit. Dann Familie, Bauen, Kinder - viele kennen solche Geschichte. Reife Jahre brachten mehr Zeit und auch Unzufriedenheit mit Gesundheit, Kilos und körperlicher Verfassung. Liebe zu Bergen die nie starb entflammte wieder mit Unterstützung des Mannes. Geduldig folgte er mir, Woche für Woche Höhen und Schwierigkeit steigernd, wobei wir meinen starken Höhenangst überwanden. Alle Touren waren mir wunderschön, besonderes Gefühl gab mir erster Aufstieg auf Triglav vor zwei Jahren (wegen Höhe) und heuer Jalovec, als wir die Tour leicht und konditionell gleichwertig in einem Tag schafften. (Und 25kg weniger, nicht nur durch Sport auch veränderte Ernährung.) Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass Gesundheit uns weiter dient.
Viharnik, solche Sachen lese ich mit Interesse, wahrscheinlich nicht allein. Vielleicht könnte ein "Blog der Erinnerungen" entstehen?
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viharnik11. 10. 2009 19:50:48
Ich denke, ich bin nicht der Einzige, der durch häufiges Hinaufsteigen unter Gipfel schöne Momente erlebt hat, manchmal voller Prüfungen in den Bergen. Viele haben davon weit mehr im Ärmel als nur ich. Aber das sind persönliche Berichte, die den Einzelnen abhärten und ihm wichtigen Stempel auf Erfahrungen und intuitives richtiges Verhalten in Bergen geben, wenn Überraschungen kommen, sei es Wetter, Weglänge, Schwierigkeit der Route, Gefühl und Einschätzung vor Ort, was der Mensch in gegebenen Umständen noch leisten kann etc. Das alles können unsere Bergskameraden, die weniger in Bergen erlebt haben, in dem lehrreichen Buch von Pavla Šegula GEFAHREN IN DEN BERGEN lesen. Vor allem hat mein Lebensweg von Kampfkünsten als Basis weitergeführt in die immer sehnsüchtige geistige Welt, in die ich als Kind immer fest geglaubt habe, wo ich sozusagen als Vertreter des Menschen (nicht göttliche Boten Gurus oder hohe seltene wahre Inkarnationen auf Erden) sozusagen zu Hause bin. Ich war auch im letzten Leben buddhistischer Mönch - gesehen im Schlaf wie Film, was wenigen gegeben ist (starke Seelen), zu sehen, aber nur durch Erweckung der Kundalini-Energie (Urenergie göttlicher Mutter in jedem von uns - Kreuzbein), die später erleuchtet, vorher aber alle Unrat unserer höheren Zentren reinigt, bis zum Kronenchakra Sahasrara auf dem Scheitel, wo unser Geist sich mit dem unendlichen Schöpfer verbindet. In der Kundalini-Energie, die beim Unerweckten schläft und nur pulsiert um Organfunktion zu erhalten, sind alle unsere früheren Leben aufgezeichnet. Viele Scharlatane auf diesem Gebiet, viele auch aus Indien. Schaut genauer auf Webseite Sahaja Yoga Slowenien, wo ihr mit dem gesamten göttlichen System vertraut gemacht werdet, das in jedem von uns wirkt, mit Hilfe der Ur-Mutter Sri Mataji Nirmala Devi, letzter göttlicher Inkarnation nach Jesus auf dieser Welt. Lp vom Sucher und Bergsteiger Rok!
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anemona11. 10. 2009 20:30:51
Stimmt, jeder langjährige Bergsteiger für sich hätte sicherlich einen sehr interessanten "Erinnerungs-Blog"...
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