| ločanka27. 04. 2023 17:32:44 |
VERIŠE 917m, SRNJEK 1038m, KURICA 930m Ich habe neun Jahre lang ein Blatt mit der Beschreibung einer Tour aufbewahrt, das auf Gore-ljudje veröffentlicht wurde, nämlich Srnjek oberhalb Završnica. Bereits beim ersten Lesen fand ich den Vorschlag sympathisch, aber die Wegbeschreibung schien mir etwas kompliziert, daher lag das Blatt jahrelang in der Schublade. Doch neue Interessen tauchten in dieser Gegend auf und gestern sind wir zu diesem Abenteuer aufgebrochen, um diese Gipfel kennenzulernen. Und nichts war im Voraus bekannt, ob etwas klappen würde oder nicht. Wir sagten, lasst uns erkunden . Zuerst gingen wir zum Hüttchen, vorbei an dem ein kühles Bächlein fließt, dessen Wasser in den Wasserfall unter Gozdašnica stürzen. Dort hatte ich schon letztes Mal einen Fahrweg bemerkt, der andeutete, dass er vielleicht der richtige für unsere Entdeckungen sein könnte. Und tatsächlich führte er uns zuerst mit kurzer Abweichung davon zu einem Grätchen, das zu den Veriše führte, die sich mit recht mächtigen Wänden von der Seite Završnica zum Gipfel erheben. Auch seitlich schließen sie mit mehreren Felsen ab, auf einen davon sind wir beim Rückweg gestiegen und das war der schönste Teil der Tour. Dann sind wir in entgegengesetzter Richtung zum Srnjek fortgefahren, der das Hauptziel war. Dazwischen überschritten wir einen Bach, der hinunter zum Šum-Wasserfall führt, und setzten auf einem wirklich schlechten Pfadchen aufwärts zum Srnjek fort. Dazwischen haben wir unwillkürlich ein Gämse erschreckt, auf dem Gipfel aber überrascht festgestellt, wie viel von Wildschweinen umgewühlt war, und es schien noch ziemlich frisch. Deshalb haben wir uns oben nicht lange aufgehalten. Wir kehrten denselben Weg zurück, da wir keine anderen Jagdwege bemerkten. Beim Rückweg sind wir noch auf die Kurica gestiegen, die ich für unzugänglich hielt, da wirklich keine Infos zu finden waren. Aber wieder fand sich ein schwacher Steg, der ziemlich steil zu einem mit Kiefern bewachsenen Grätchen führte, doch in den Spalten dazwischen reichten die Blicke bis zum Triglav, und auch der See in Završnica funkelte. Am längsten hielten wir uns aber auf der bewachsenen, felsigen Wand unter dem Gipfel Veriš, Auf dem Rückweg wollten wir noch den Abzweig zum Šum-Wasserfall bzw. Wasserfall unter Kurica finden, den wir samstags verpasst hatten. Nun, als wir ihn fanden, stiegen wir auch dorthin hoch und waren wirklich nicht enttäuscht. Es ist ein wirklich schönes Gefühl, wenn man merkt, dass man Teile besucht hat, über die nichts geschrieben wird und man wirklich nichts liest. Und genau so lernt man die Welt kennen . Natürlich trafen wir auf dem Weg niemanden.
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