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Wildspitze

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andrej7819. 07. 2016 17:25:22
Respekt

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voluhar20. 07. 2016 07:15:59
danke
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rerze1131. 10. 2016 15:16:48
Am Samstag, den 29. Oktober, sind wir mit einem Freund eine lange Fahrt zu den Ötztaler Alpen aufgebrochen. Ziel war der Berg, der in Österreich höhenmäßig nur vom Großglockner übertroffen wird, und das um gut 20 m. Wildspitze 3774m ist die echte Königin Tirols...bot schönes Wetter und top Bedingungen für Skitour. Lange anstrengende Tour, besonders für einen Tag.
Mehr im Link...Wort und Bild.

http://rokerzen.blogspot.si/2016/10/wildspitze-3774m-kraljica-tirolske.html

Gruß, Rok
Wildspitze 3774m1
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Hinterer Brochkogel 3635m und Petersenspitze 3484m3
Kreuz auf dem Gipfel4
Aussicht vom Gipfel - Wildspitze 3774m5
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viharnik31. 10. 2016 16:17:23
In St. Leonhard Plangeross 45 super Hausrestaurant Bergwerk, Winter Pitztal bequem übernachten mit Frühstück 35€, sonst Respekt für 2 Fahrten und langen Aufstieg Wildspitze. Diese Ötztal-Ecken besonders für michnasmeh
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džana2. 11. 2016 17:47:45
Gratuliere, Wildspitze auch mir als wahnsinnig gute verrückte Tour im Gedächtnisnasmeh
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rezist2. 11. 2016 18:18:51
Wildspitze ist der höchste Gipfel der Ötztaler Alpen, der höchste Gipfel Nordtirols und der zweithöchste Gipfel Österreichs. Es geht um eine Berggruppe, wo sie den allen bekannten Ötzi gefunden haben - die menschliche Mumie aus dem 34. Jahrhundert v. Chr.

Am Freitag nach der Arbeit haben Rok und ich uns endgültig entschieden, aufzubrechen. Das Problem war, dass wir uns nicht sicher waren bezüglich Wetter und Weg selbst, ob er betreten ist. Wir haben uns in Kranj getroffen, von wo wir durch den Karawankentunnel zuerst nach Lienz gefahren sind, dann weiter nach Innsbruck und zum Skigebiet Pitztal Glacier, das schon lange läuft. Kurz die Fahrt ca. 7 Stunden.

Im Skigebiet haben wir Karten für die Untergrundbahn und Gondel gekauft, die den Aufstieg zum Wildspitze etwas erleichtert. Unser Ausgangspunkt war die Mittelbergbahn-Scharte, wo wir zuerst zum Gletscher abgestiegen sind und von da zum Gipfel weitergegangen. Zum Glück hatten wir Skier, da Fußgängern ziemlich eingebrochen ist, einige haben vom Aufstieg verzichtet und umgedreht. Unter dem Gipfel kamen wir schon recht erschöpft an, der Kopf hat geschmerzt. Der Wind am Grat war sehr stark, daher haben wir uns auf dem Berg nicht lange aufgehalten. Die Ausblicke waren phänomenal in alle Richtungen, die Abfahrt im Hochgebirge, Pulverschnee und schönem Wetter war ideal.

Als wir sicher vom Berg abgestiegen sind, haben wir uns natürlich ein kühles Bier gegönnt, dann nach Hause gefahren.

Es geht um eine Tour, die mir definitiv für immer in schöner Erinnerung bleibt.

Fotos: http://matevzlavric.blogspot.si/2016/10/wildspitze-3774-m-najvisji-vrh.html

Lp, Matevž
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UROS14. 08. 2018 18:36:40
IHR SEID TOLL! Gratulationen mežikanje
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serznoz4. 08. 2018 18:43:10
Schön und anstrengend für einen Tag. Ich sehe, der untere Gletscher ist viel kleiner als vor zwei Jahren (siehe Voluhar). Oben hatten wir frisch zugeschneite Spalten, aber auf dem getretenen Weg keine Einbrüche
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coffee4. 08. 2018 20:52:22
Sieht so aus, als wäre es schon eine Weile so.

https://www.delo.si/images/slike/2018/07/20/0719__LedenikTriglavski.jpg
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Janez Seliškar29. 08. 2018 18:51:37
Wegen frisch gefallenem Schnee und Nebel über der Mitterkar-Scharte war die Tour sehr anspruchsvoll. Keine Aussicht vom Gipfel, aber nach dem Abstieg zur Mitterkar-Scharte hat es aufgeklart und die Ausblicke waren wirklich schön.
Zur Breslauer Hütte1
Aussicht vor der Hütte2
Gesicherter Kletterweg zum Mitterkarjoch3
auf dem Gletscher4
unter dem Gipfel5
Nach dem Aufklaren6
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pg24. 08. 2020 07:42:38
Endlich kam die Zeit für eine der Großtouren des Jahres und am Donnerstag sind mein Kollege, ebenfalls Portalnutzer, und ich Richtung höchstem Berg Nordtirols aufgebrochen.
Aufgrund Stress im Job hab ich nachts kein Auge zugemacht, wollte den vereinbarten Aufstieg aber nicht verschieben, daher bin ich nachts von Innsbruck nach Sölden aufgebrochen, von wo wir nach Vent gefahren sind. Im nebligen und kalten Morgen sind wir schnell zum Breslauer Hütte hochgestiegen, wo wir schon die erste Gruppe trafen, die wegen ungünstiger Bedingungen umkehrte; es gab noch ein paar solche. Nach langem Aufstieg durch die unangenehm überfüllte Tal zwischen Brochkogel und Wildspitze kamen wir bei dichter Nebel zum Ende der Schneezunge, wo wir den Einstieg in die Ferrata finden sollten, stießen aber auf Gruppen, die suchend umherirrten auf dem vereisten Gelände. Nach anspruchsvollem Aufstieg auf der vereisten Flanke, zusätzlich behindert durch meine Probleme mit Steigeisen an den (sonst hervorragenden) neuen Schuhen, stiegen wir zum Klettersteig auf und problemlos zum Mitterkarjoch (3470 m).

Schon beim Klettern der nicht besonders anspruchsvollen Ferrata klärte es sich, in der Scharte fing es an zu braten, Ausblicke wurden ausgezeichnet. Wegen unerwarteter Verzögerungen starteten wir relativ spät über den Gletscher, wo Hitze, Höhe und Erschöpfung durch schlaflose Nacht viel mehr Einsatz als erwartet verlangten. Das Überqueren des Gletschers ist an sich nicht besonders schwierig, es gibt relativ wenige Gletscherlöcher und die sind ziemlich offensichtlich.
Unter dem felsigen Gipfelgrat Wildspitze haben wir uns entseilt; der Aufstieg zum Gipfel außer dem Sprung direkt darunter ist nicht besonders technisch anspruchsvoll, aber Umstände und schwerer Rucksack haben gewirkt und mit beachtlichem Aufwand hab ich den lang ersehnten Ziel erreicht.

Ausblicke vom Gipfel unglaublich, der vergangene Regen hatte den Himmel reingewaschen, sodass der Aufenthalt oben verdientermaßen lang war.
Ursprünglicher Plan war Rückkehr über den Nordscheitel von Wildspitze auf alternativer Route über Rofenkar-Gletscher, aber wegen ungünstiger Abendprognose (glücklicherweise falsch), später Stunde und Steigeisenproblemen haben wir nicht gewagt und schnell über Gletscher, Ferrata und jetzt viel leichter weichgewordene Schneeflanke zur Hütte abgestiegen, wo wir abends ankamen. Dort gab's riesige Portionen, die die Stimmung hoben, dann zurück nach Vent im Dunkeln. An dem Tag hatte ich keine Kraft mehr als zum Schlafen im Auto.

Als Eintagestour ist der Aufstieg zum Wildspitze, zweithöchstem Berg Österreichs, ein harter Brocken. Technisch nicht übermäßig schwer, aber langer und abwechslungsreicher Weg mit fast 2000 m Höhenunterschied; diesmal erschwert durch subjektive und objektive Umstände (Wetter von morgendlichem Frost, Eis und Nebel bis nachmittäglicher starker Hitze, Steigeisenprobleme, durch die ich viel Energie verloren hab, und Schlafmangel). Das alles hat den Erfolg noch mehr bereichert und die prächtigen Ausblicke vom Gipfel, die nur durch Erdkrümmung begrenzt sind, haben den Einsatz belohnt.
Wundervolle Tour in guter Gesellschaft in wirklich schöner Umgebung inmitten weiten Gletschern der Ötztaler Alpen.
Blick auf Vent beim Aufstieg frühmorgens1
Landschaft über Vent2
Blick zur Breslauer Hütte3
Bei der Hütte I.4
Bei der Hütte II.5
Aufstieg im Schuttgelände I.: im Hintergrund im Nebel Vorderer Brochkogel6
Aufstieg im Schuttgelände II.: hier leiten uns noch einige Steinmänner7
Aufstieg im Schuttgelände III.: Rückblick8
Aufstieg im Schuttgelände IV.: unter der Schneewechte, die zur Via ferrata führt, stießen wir auf mehrere Gruppen, die zurückkehrten oder suchend den Einstieg fanden9
Aufstieg zur Via ferrata I.: wegen der vereisten Steilheit sind Eispickel und Steigeisen notwendig10
Aufstieg zur Ferrata II.: Blick zurück zur vereisten Flanke. Hier klärte es sich schnell und zeichneten sich zahlreiche Wanderer ab.11
Die Ferrata ist am Einstieg am anspruchsvollsten, bewertet mit C.12
Aufstieg entlang der Ferrata II.13
Aufstieg entlang der Ferrata III.: die Ferrata ist im oberen Teil relativ leicht.14
Aufstieg entlang der Ferrata IV.: direkt unter dem Sattel.15
Gletscherflächen vom Mitterkar-Sattel.16
Aufstieg auf dem Taschachferner I.17
Aufstieg auf dem Taschachferner II.: Gletscherspalten entlang des Wegs.18
Aufstieg auf dem Taschachferner III.: Blick zum Wildspitzegipfel. Die Aufsteigenden am Schlusgraten und das Gipfelkreuz sind gut sichtbar.19
Aufstieg auf dem Taschachferner IV.: vor dem Ende des Quers.20
Aufstieg am schuttbedeckten Schlusgraten des Südgsipfels Wildspitze I.21
Aufstieg am schuttbedeckten Schlusgraten des Südgsipfels Wildspitze II.: Blick zurück.22
Aufstieg am schuttbedeckten Schlusgraten des Südgsipfels Wildspitze III.: letzter Sprung unter dem Gipfel.23
Gipfel Wildspitze I.24
Gipfel Wildspitze II.25
Gipfel Wildspitze III.26
Gipfel Wildspitze IV.27
Blick zum nördlichen, einst höheren, nun einige Meter niedrigeren Gipfel28
Blick zurück zum Gipfel29
Momentaufnahme beim Abstieg I.30
Momentaufnahme beim Abstieg II.31
Momentaufnahme beim Abstieg III.32
Momentaufnahme beim Abstieg IV.33
Letztes Tageslicht beim Abstieg nach Vent34
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pg24. 08. 2020 19:22:15
Danke, Primož. Ich hab auch sehr beim Lesen der Abenteuer aus Zillertaler Alpen genossen, besonders den Aufstieg auf Olperer und Schrammacher.
Bei Wildspitze geht's wirklich um eine groß angelegte und dynamische Tour, bei der der Höhen-Effekt bei langem und schnellem Aufstieg aus dem Tal, besonders kombiniert mit sengender Sonne auf dem Gletscher, nicht unterschätzt werden darf. Aktuell sind die Verhältnisse voll "sommerlich" (so weit möglich in gletscheraktiven Ötztaler Alpen), trotz morgendlichem Eis.
Zum Abschluss der Sommeraufstiege und vor kurzer Arbeitsrückkehr nach Slowenien hatten wir die Stubai-Klassiker Wilder Freiger-Wilder Pfaff-Zuckerhütl geplant, aber derzeit leider nicht machbar, stattdessen fahr ich morgen eine Kollegin in die Schweiz zum höchsten Gipfel der Silvretta, Piz Linard - nach Beschreibungen ähnlicher Schwierigkeit (und gleicher Höhe) wie Schrammacher, wird interessant nasmeh
Schönes restliches Sommer und sichere Aufstiege,
Gašper
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pg24. 08. 2020 22:22:05
Klar sammelt das Baby schon erste unbewusste Bergsteigerfahrungen in einer Bergsteigerfamilie mežikanje

Tirol ist toll zum Erkunden der Natur, obwohl man vieles bedenken muss. Dieses Jahr hatte ich Glück, dass das Projekt flexibles Arbeiten und viele Ausflüge erlaubte, so dass sich eine schöne Anzahl Gipfel angesammelt hat - Frage ist, wann - ob überhaupt - ich mir wieder so ein Jahr leisten kann. Für dieses Jahr von größeren Wünschen bleiben nur der oben genannte Stubai-Grat und Piz Buin - Rest wenn Gelegenheit. Die letzten Herbst e waren ziemlich mild...

Bald wird auch das Baby wachsen nasmeh
Beste Grüße,
Gašper
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