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| mdenac14. 08. 2022 20:25:32 |
Heute habe ich mir an einem herrlichen Sonntag etwas Erkundung im Prisank-Grat gegönnt. Hauptziele waren der ostliche Gipfel der Zvoniki und der Hintere Prisank, davor bin ich noch auf Kraj sten und natürlich Prisank gestiegen. Die Tour beendete ich mit Aufstieg zum Mali Razor, der hat ein eigenes Thema, daher poste ich dort paar Bilder davon. Gestartet vom Vršič, bin ich dem Grat fast bis zum vorderen Fenster gefolgt, dann zum Gratgipfel Kraj sten. Wie auch später bei Aufstiegen auf Zvoniki und Hinteren Prisank hielt ich mich an die Beschreibung von Marijan & Marko, also: falls ihr das lest, besten Dank und Hut ab Vom Prisankgipfel bin ich zum Jubiläumssteig-Anfang abgestiegen und habe den Großteil unter den Zvoniki zur Kajzelj-Scharte traversiert. Zum Grat geklettert an der Stelle, wo links am Weg ein deutlicher Pfeiler steht, rechts hoch ein einfacher zerklüfteter Graben. Was den eigentlichen Aufstieg auf Zvoniki angeht, wiederhole ich die genannte Beschreibung nicht zu sehr (Fotos und ein Kommentar sind wohl nützlicher), die Sache ist aber wirklich ziemlich vertrackt und definitiv viel leichter, wenn man beim Abstieg rapellt. Die Gräben sind gut gesichert, ich fand drei Standplätze, genug für alle kniffligen Stellen. Erster Graben hat nach ca. 5 m einen Steinmann, oben beim Einstieg in den zweiten langen steht noch einer. Gut sichtbarer Steinmann auch unter der Felswand kurz vorm Gipfel, wo zwei Varianten sind (direkt, wohl II+, und rechte Bank - II). Ich ging hoch direkt über den belasteten und bröckeligen Sprung, beim Abstieg gefiel er mir nicht und ich nahm die Bank, die den Sprung nördlich umgeht. Sie war mir viel leichter und nächstes Mal würde ich auch hoch damit gehen. Beim Hinteren Prisank genau umgekehrt - einzige Probleme gleich zu Anfang, der Grat ist ganz einfach. Ich startete vom Weg rechts hoch gleich nach dem ersten horizontalen Stahlseil nach der Kajzelj-Scharte und kletterte einen etwas nervigen Sprung, dann über eine Bank und breiten, flacheren Graben zum Grat. Grat leicht, aber nicht ganz bis Ende, da schlafende Gämsen mit Jungen. Prisank ist eh voller Pfade, ich drang aber in eine der wenigen ruhigen Ecken dort ein. Deshalb begnügte ich mich mit der Gratmitte, wo ein Steinmann steht und der höchste Punkt sichtbar war. Abgestiegen im Anstiegsweg und weiter traversiert auf Jubiläum zum zweiten Fenster.
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| lijaneja14. 08. 2022 21:22:25 |
Super Foto des östlichen Zvonik aus Froschperspektive (sl. 21). Sieht wirklich steil aus, aber genau dort fester Fels und der Weg nicht viel anspruchsvoller als z.B. Abstieg vom Staničev vrh Richtung Zeleniške Špice. Richtig, hab ihn '03 geklettert als ich jünger war Schade dass du den westlichen Zvonik nicht versucht hast, darauf gehst du vom Westen hoch und er ist viel leichter als der östliche.
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| mdenac14. 08. 2022 22:11:22 |
Ja, mir tat es am Ende auch ein bisschen leid, dass ich den nicht angegangen bin, aber wenigstens Motivation, nochmal herzukommen. Vielleicht kombiniere ich ihn mit dem Turm/Maulwurfshaufen, den ich auch gern näher kennenlernen würde 
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