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Forenliste / Spanien / Andere Gebirge - Spanien / Camino Inglés - Weg der englischen Pilger

Camino Inglés - Weg der englischen Pilger

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bagi30. 06. 2014 14:50:16
Jedes Jahr gehe ich einen anderen Weg nach Santiago de Compostela und auch dieses Jahr war es nicht anders nasmeh. Zuerst war der Camino Inglés dran mit Start direkt am Atlantik und dann Camino Finisterre mit Verlängerung nach Muxía. Alles zusammen ca. 290 km und gute Idee für 2 Wochen günstigen Urlaub für die, die gerne ein bisschen anders wandern. Ein paar Bilder vom Camino Inglés zur Vorstellung wie es aussieht, Infos per bekannte Mail ... gasperin.emil@gmail.com
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Rokavi, wo der Atlantik bei Flut in das Festland eindringt1
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Fußbrücke über den Flussarm2
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Auch solche Damen servieren Morgenkaffee in der lokalen Gaststätte3
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Wo der Fluss ins Meer mündet4
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Momentaufnahme5
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Das Meer ist aufgewühlt, aber auch hier wird etwas gefangen6
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Gestrickte Blumen und Vasen7
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Kulturerbe in Asturien8
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Auch dies ist Teil der Vergangenheit9
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Die meisten Häuser haben Gewächshäuser statt Fassaden10
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Puls des Städtchens am Markttag11
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Neugierige Spanierinnen :)12
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger So improvisieren Albergue-Betreiber, um Pilger unterzubringen, wenn Betten fehlen13
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Typischer kleiner Hof in Asturien14
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Wegen der Sommerhitze haben die Häuser ihre Herde nach außen gewandt15
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Solche Transportmittel sind in diesen Gegenden nichts Besonderes16
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Typische Getreidespeicher17
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Pilger in der Pause18
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Erstes Schild für Santiago19
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Im Pilgeramt in Santiago. Wartezeit bis zu einer Stunde oder mehr20
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Dieser kleine Hund hat fast 1000 km des Weges zurückgelegt21
Camino Inglés - Weg der englischen Pilger Kathedrale in Santiago de Compostela22
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Kigeot23. 02. 2019 21:03:23
Camino de Santiago wird auch bei mir zur "Gewohnheit". Teile mit euch einen Link zu einem Blog über Camino Inglés, den ich im Januar gegangen bin. Vielleicht hilft's jemandem oder motiviert.
http://potovanja-tamara.blogspot.com/2019/02/camino-ingles-januar-130-km-pes-sama.html
Bosque encantado - direkt vor Santiago.1
Betanzos2
Morgendliche Nebel3
4
Mino5
6
Betanzos7
Betanzos8
Ferrol9
(+1)gefällt mir
bagi5. 06. 2023 13:33:20
Nach Spanien kehren wir regelmäßig zurück und auch dieses Jahr war es nicht anders. Der Anfangsteil des diesjährigen Weges war der Camino Inglés, den ich vor fast einem Jahrzehnt gegangen bin. Interessant war es, die Veränderungen von damals bis heute zu beobachten, zumindest was ich mir in dieser Zeit merken konnte nasmeh.

Zuerst etwas zum Camino Inglés … es ist ein ziemlich kurzer Weg, auf dem englische Pilger früher nach Santiago de Compostela zogen. Er ist nicht anstrengend, heutzutage meist asphaltiert mit etwas Schotter, ca. 116 km lang. Nur beim Start aus der Küstenstadt Ferrol und genau richtig, damit Pilger in Santiago die sogenannte Compostela, das Zertifikat über den Weg bekommen. Beim alternativen Start aus Coruña nicht wegen kürzerer Distanz unter 100 km.

Vor allem fiel mir der Unterschied in der Pilgerzahl auf. Jetzt sind es viel mehr als früher, hauptsächlich wegen des relativ leichten Weges. Entsprechend ausgerüstet. Viele waren nass wie Mäuse wegen schlechter Ausrüstung, da die himmlischen Verschlüsse nicht richtig abdichteten. Uns hat es längst gelehrt, dass gute Regenausrüstung Gold wert ist, trotz etwas mehr Rucksackgewicht. Auch die Kondition haperte bei vielen, da Camino Inglés für viele wohl die erste Erfahrung dieser Art war.

Auch die Zahl der Albergues und Gaststättenangebote hat zugenommen, alles auf Kosten privater Initiative. Dementsprechend höhere Übernachtungspreise. Herausragend ist besonders das Albergo San Lorenzo in Hospital de Bruma, das 20 € für ein Bett im Gemeinschaftsschlafsaal verlangt, im benachbarten kommunalen und ganz ordentlichen Albergo bekommt man es für 8 €. In der Hochsaison sind beide wahrscheinlich voll.

Auch mehr offizielle Wegvarianten sind aufgetaucht. Der Zweck ist mir völlig unbekannt, aber Abzweigungen sind markiert. Man wählt eine Variante und folgt den Markierungen. Unabhängig von der Variante leider viel mehr Asphalt als früher. Im Regen praktisch, in der Hitze weniger. Glücklicherweise sind Wegegasthöfe häufig genug, um sich zu laben und Füße zu ruhen.

Das Pilgeramt in Santiago de Compostela ist eine eigene Geschichte. Seelenlos, Fotografieren der Momente beim Erhalt der Plakette verboten. Anmeldung am Eingang obligatorisch, Menge an Daten ausfüllen, dann Nummer und erst dann ins Gebäude. Warten in der Schlange vor dem Ampel-Schild, das den Schalter zuweist, dann offizielle Worte der zuständigen Person, Stempel ins Pilgerheft, Plakette und … adiós. Nächster….

Zum Abschluss ...

Für uns war Camino Inglés der erste Teil des gesamten geplanten Weges. Gefolgt von Camino Finisterre und wunderschönem Camino dos Faros nasmeh. Allein werden wir es nicht wiederholen, aber für alle die leichten und kurzen Weg nach Santiago empfehle ich es vorbehaltlos. Mit passender Ausrüstung natürlich velik nasmeh.

Mehr als üblich in der Fotogeschichte. Eingeloggte Nutzer von Hribi.net können Fotos in viel besserer Auflösung sehen als Gäste.
Die Rucksäcke sind vor Begeisterung selbst vor die Eingangstür gegangen :)1
Als Nächstes die Fahrt zum Flughafen, obligatorischer Kaffee und Suche nach ihrem Flug2
Wir müssen ein bisschen warten, genau richtig um die letzten Kleinigkeiten zu regeln3
Das weiße Vogelchen wird schon für den Abflug ins himmelblaue vorbereitet4
Diesmal gönnen wir uns was, das Flugzeug haben wir nur für uns :)5
In der Stadt Coruña steht mein Lieblingsturm des Flughafens :)6
Hauptbusbahnhof. Bald fahren wir zum Ausgangspunkt7
Noch ein paar Fahrgäste steigen ein und unsere letzte Fahrt für einige Wochen beginnt8
Küststadt Ferrol. Der Abend ist schon da, die Unterkunft wartet in der Nähe9
Es folgt ein Selbstbedienungssupper und müde vom ganztägigen Sitzen kriechen wir bald unter die Laken10
Neuer Morgen, neuer Tag. Wir machen die ersten Schritte in neue Abenteuer …11
Immer wenn möglich beginnen wir den Tag mit *grande café con leche* und *croissant de chocolate* am Morgen12
Auf einem der vielen Molen und erste Pause :)13
Hier fängt alles an. Erster Stein für den Camino Inglés14
Der Weg führt uns vorbei an einer riesigen Marinbasis, auch eine Militärschule ist in der Nähe15
Schön angelegter und gut besuchter Spazierweg führt uns langsam aus der Stadt16
Ebbe ist da und die flache Küste zeigt ihre bloßen, nicht sehr schönen Rippen17
Ein Dorf folgt dem anderen, da durch die Nähe von Ferrol ein ziemlich dicht besiedeltes Gebiet18
Der Tag ist ziemlich bewölkt und trüb, aber solche Einfälle beleben ihn schnell :)19
Italienische Peregrina. Ihm hat es gerade im Rücken gezogen, sie trägt seinen Rucksack vorne und ihren hinten.20
Wir geben ihnen einige Tipps aus der Praxis und gehen weiter unseren Weg. Ich hoffe, es gelingt ihnen.21
Die Sonne erwacht langsam, ganz spanisch. Sonst geht sie anderthalbe Stunden später auf als bei uns.22
Es wird schnell heiß und Schatten ist mehr als willkommen. Auch die Feuchtigkeit ist hoch wegen nächtlicher Regenschauer.23
Wir folgen den gelben Pfeilen und betrachten neugierig die Welt um uns herum.24
In diesen Gegenden sind Zitronen- und Orangbäume Zierbäume, niemand erntet die Früchte.25
Brücke über das Zusammenfluss von drei Flüssen. Manche Peregrinos kürzen hier ab, Abkürzungen interessieren uns nicht.26
Dieser Fahrer mit olympischem Becken auf dem Trailer hat die Route schlecht geplant. Wahrscheinlich dreht er immer noch :) 27
Sympathisch :)28
Im Touristenamt erhalten wir einen Stempel im Pilgerpass. Seit einigen Jahren werden wegen betrügerischer Pilger mindestens zwei pro Tag verlangt.29
Eine der markierten Abzweigstellen für verschiedene Routenvarianten. Man wählt eine aus und folgt ihr.30
Auf dem Camino Inglés gibt es nicht viele so schöne Pfade. Meistens herrscht Asphalt vor.31
Pontedeume, eines der schönsten küstennahen Orte.32
Im alten Stadtzentrum gibt es unzählige Cafés, doch die meisten öffnen erst abends.33
Es folgt ein steiler Aufstieg zum Stadtrand auf rutschigen Pflastersteinen.34
Wir gehen den Anstieg richtig an. Wenn wir stehen bleiben, kommen wir schwer wieder in Gang :)35
Blick zurück. Von null auf 150 m im Sturmlauf. Etwas Sturheit und mit Schaltstufe eingelegt :)36
Die Welt hat sich beruhigt, der Pergola fehlt aber noch eine Woche für wirklichen Schatten :)37
Netter Preis, Armbänder gratis. Die Kästen für freiwillige Spenden finden wir nicht.38
Der Waldschatten ist eine angenehme Erfrischung und auch der Weg ist ausgezeichnet39
Eukalyptus, ein Baum, der sich ständig entkleidet und gleichzeitig für ausgezeichnete Aromatherapie verantwortlich ist40
Der Tag ist äußerst freundlich zu uns und die Füße sind dankbar für die ausgezeichnete Unterlage41
Für mich Stress für die Augen, für Spanier eine übliche Farbkombination42
Ein Schnappschuss vom Weg in all seiner Pracht :)43
Andere Zeiten … davon gibt es viel, besonders in entlegeneren Gegenden44
Ein ganz besonderer Strauch mit nützlichen Blüten :)45
Sie verwenden sie für Besen, WC-Bürsten und Ähnliches :)46
Viele Häuser sind schön renoviert, das Leben ist hier noch zu Hause47
Eine der Brücken über zahlreiche Bäche, Flüsschen und Flüsse …48
Dieser ist schon ziemlich konkret, aber wir gehen nicht darüber. Darunter liegt das sumpfige Delta eines größeren Zuflusses49
Das haben wir absolut zum ersten Mal gesehen, ein Mural entsteht live :) Unglaublich, welche Proportionen diese Leute im Kopf haben50
Bereits mehrmals gesehene Standard, mit Lila bespritzte Wände51
Der Tag war lang und nun geht es um die Suche nach Übernachtung. Wir sind spät dran, daher wieder Selbstbedienung zu Abendessen und Frühstück :)52
Ein neuer Tag klopft an die Tür. Alles deutet darauf hin, dass er schön wird, obwohl die Front unermüdlich links und rechts schwingt53
Strände zu dieser Stunde sind natürlich menschenleer, nur ein Hund führt den Besitzer spazieren54
Ich weiß nicht, ob das ein Aussichtspunkt oder ein technischer Fehler ist :)55
Die Sonne erwacht bereits, wir aber sind auf dem gegenüberliegenden Ufer in tiefem Schatten56
Schön :) So wird bei einem privaten Haus für Vorübergehende gesorgt57
Wir überqueren noch eine der Brücken …58
Morgendliche Überraschung :) Der Mann baut gerade einen Imbissstand am Weg für Pilger auf.59
Er freut sich über uns und stempelt unsere Pilgerausweise. Sein gesamtes Hab und Gut ist in diesem Container verstaut.60
Nach kurzem Plaudern und guten Wünschen setzen wir unseren Weg fort.61
Das Pony rief uns unermüdlich zu sich zum Streicheln :)62
Eine Art hochstämmeliger Kohl, typisch für die Region. Er wird in Eintöpfen verwendet.63
Betanzos, eine schöne Stadt mit vielen verglasten Balkonen.64
Typisch sind enge und steile Gassen, Haus an Haus…65
Es wird immer mehr Asphalt, an vielen Stellen frisch aufgelegt.66
Hier ist Einsamkeit zu Hause, viele Häuser zeugen davon.67
Friedhöfe unterscheiden sich von unseren. Erdbestattungen sind selten, meist gibt es horizontale Nischen.68
Unser alter Bekannter, Regen in Form von Schauern oder Guss, besucht uns mehrmals.69
Da es stärker zu regnen beginnt, halten wir ganz zufällig in einer ganz besonderen Gaststätte.70
Der Besitzer ist beruflicher Archäologe, Autor fachlicher Bücher und Amateurmaler. Alles hat er selbst gemalt.71
Nun, als Modelle im Hintergrund der Bilder sind wir nicht gerade geeignet :)72
Die Wandmalereien sind unglaublich, es ist schwer zu verstehen, wie viele Talente ein Mensch haben kann.73
Voll Eindrücke machen wir uns auf den Weg zurück in den regnerischen Tag…74
Eukalyptus-Anpflanzung. Das ist auch Standard in Spanien, da so leichter Unterwuchs entfernt und Brände verhindert werden.75
Der Regen hört einfach nicht auf, aber das stört uns nicht. Wir haben die ganze Ausrüstung auch für längere Perioden von Feuchtigkeit.76
Die Steine sind ziemlich neu, Kilometerplatten sind überall vorhanden.77
Ein regnerisches für die Erinnerung…78
Na schön, die Sonne hat uns noch nicht vergessen :)79
Am Himmel jagen immer noch einige schwere Wolken umher, daher bleibt die Regenausrüstung an Ort und Stelle80
Momentaufnahme vom Weg. Sie grüßen uns freundlich und wünschen Buen Camino81
Auch wir freuen uns über die Sonne, damit die Regenschirme wenigstens etwas trocknen82
Wir sind näher an Santiago, wir treffen mehr Peregrinos. Einige sind völlig OK, andere schon ziemlich erschöpft83
Widmung an einen Pilger aus dem Jahr 1531. Er hatte *von* im Namen und hatte wahrscheinlich eine ganze Delegation dabei84
Dorfszene. Die Felder sind immer schön bearbeitet, die Höfe aller Art von Aussehen85
Es fängt wieder an zu nieseln, wir müssen sogar die Regenhosen anziehen86
Es folgt das bekannte Muster: Regen, etwas Sonne und Trocknen der Regenausrüstung, Regen….87
Wir sind schon fast am Ziel. Das Vorstadtviertel von Santiago liegt hinter uns und wir schreiten ins alte Stadtzentrum88
Gasse, wo früher das Pilgerbüro war. Gute alte Zeiten, die leider nicht wiederkommen89
Aktuelles Pilgerbüro. Nach dem Überfluss an Bürokratie am Eingang wirst du zu einer Nummer, die auf ihren Moment wartet90
Fotografieren ist strengstens verboten. Die Sicherheitsfrau reagiert sofort auf ein heimliches Foto91
Der erste Teil des Weges liegt hinter uns. Noch das obligatorische Foto vor der Kathedrale und auf zu neuen Abenteuern :)92
ROTE Farbe - GPS-Track des zurückgelegten Camino Inglés. Gemessen 116 km und 2800 Höhenmeter93
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lino5. 06. 2023 18:40:38
Glückwunsch! Ihr seid ein sehr angenehmes Paar mittleren Alters, dem es nie langweilig wird. Ihr wisst das Leben nach dem Prinzip carpe diem zu genießen. Aus jeder Tour wisst ihr jeden Vorfall positiv zu nutzen und umzudrehen. Kein Gejammer, kein Stöhnen.
Kurzum schöne Beschreibungen, wundervolle Fotos, tolle Erinnerungen usw. Genießt weiterhin voll aus. Viel Glück!
¡Buena suerte en el futuro! nasmeh
gefällt mir
bagi6. 06. 2023 12:10:01
Danke @lino. Du hast deinen Schreibstil ein bisschen geändert. Dieser gefällt mir besser nasmeh
(+3)gefällt mir
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