3 Medaillen für Slowenien
15.06.2014
Der Finaltag der Europäischen Jugendmeisterschaft liegt hinter uns, der noch erfolgreicher war als die Qualifikationen. Von sechs Finalisten stiegen gleich drei auf das Siegerpodest und holten so für Slowenien Gold, Silber und Bronze.
Janja Garnbret hat in der Kategorie ältere Mädchen ihren Titel als Europameisterin vom Vorjahr verteidigt und den Titel auch im Jahr 2014 bestätigt. In derselben Kategorie sorgte Tjaša Slemenšek für doppelte Freude und bewies, dass sie auch im Finale zeigen kann, was sie in den Qualifikationen konstant leistet, und belegte so einen exzellenten 3. Platz.
Martin Bergant kletterte die Finalroute heute sehr gut und erreichte so sicher den Gipfel, allerdings kostete ihn leider ein etwas schwächerer Auftritt in den Qualifikationen (er war 4.) den Sieg. Martin belegte den 2. Platz.
Im Finale traten auch Anže Peharc, Milan Preskar und Katja Kadič an. Am nächsten am Siegerpodest war Katja, die mit gutem Klettern den 5. Platz belegte, Anže und Milan waren 10. bzw. 9.
AUSSAGEN: Unsere Besten sagten zu ihrem Auftritt bei der Meisterschaft:
Janja, Gold: „Nach einem kleinen Fehler in der zweiten Qualifikationsroute qualifizierte ich mich als 5. für das Finale. Nach einer kleinen Enttäuschung war ich fest entschlossen, diesen Fehler im Finale zu korrigieren. Für die Finalroute war ich gut vorbereitet und voller Selbstvertrauen stieg ich ein. Bis zu der Stelle, wo ich fiel, war die Route sehr schön und mir persönlich auf den Leib geschneidert. Ich freue mich sehr, wieder den Titel der Europäischen Jugendmeisterin gewonnen zu haben, und kann die neuen Wettkämpfe kaum erwarten.“
Martin, Silber: „Nach dem 4. Platz in den Qualifikationen wusste ich, dass ich im Finale nichts verlieren konnte. Ich kletterte sehr entspannt und fand die Ruhe, die einige Konkurrenten nicht fanden. Das half mir, die Route bis oben zu klettern, was aber aufgrund des etwas schlechteren Kletterns in den Qualifikationen leider nicht für den Sieg reichte.“
Tjaša, Bronze: „Beide Qualifikationsrouten, die ich problemlos geklettert bin, gaben mir die Motivation, auch im Finale gutes Klettern zu zeigen. Die Finalroute hat mir gefallen. Wegen eines verpassten Griffs verlor ich die Möglichkeit, die Route fortzusetzen. Trotzdem bin ich sehr glücklich über den 3. Platz, da dies mein erstes Podium auf europäischer Ebene ist.“