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Neuigkeiten / 4. Tag der Alpenkonvention

4. Tag der Alpenkonvention

18.06.2013
Durch alpine Täler mit dem Rad und zu Fuß – von Mojstrana nach Radovna und Krma!

Die Alpenkonvention ist der erste internationale Vertrag der Welt, der ein Gebirgsgebiet betrifft. Geschlossen haben ihn die Staaten

des Alpenbogens: Österreich, Frankreich, Italien, Fürstentum Monaco, Liechtenstein, Deutschland, Slowenien und Schweiz, sowie

die Europäische Gemeinschaft. Er bedeutet gemeinsame Verantwortung und gemeinsame Strategie für das Zusammenleben zwischen Naturschutz und

Bewirtschaftung ihrer Ressourcen.

Die Alpen umfassen ein Gebiet von 190.959 km², das in der Länge 1.200 km und in der Breite bis 300 km misst. Der Alpenbogen

steigt vom Meer an und reicht bis zum Gipfel des Mont Blanc 4.807 Meter hoch. Das Alpengebirge erstreckt sich über acht Staaten,

wobei der Anteil Österreichs 28,7 % der gesamten Alpenfläche beträgt, Italiens 27,2 %, Frankreichs 21,4 %, der Schweiz 13,2 %, Deutschlands 5,8

%, Sloweniens 3,6 %, Liechtensteins 0,08 % und Monacos 0,001 %. Das Ziel der Initiatoren der Konvention ist es, die Alpen als

Lebens- und Wirtschaftsraum, kulturelle, sprachliche und landschaftliche Vielfalt zu schützen. Die Alpen sind mit ihrer biologischen

Vielfalt, Wasser- und Waldressourcen, natürliche, kulturelle und wirtschaftliche Umwelt, Wohnort für fast 14

Millionen Menschen und attraktives Touristenziel für etwa 120 Millionen Besucher jährlich. Die Alpenkonvention

strebt nachhaltigen Tourismus und nachhaltige Entwicklung der Alpen mit all ihren Merkmalen an. Ebenso strebt sie nach

Reduzierung der Verkehrsbelastungen, daher fördert sie naturfreundlicheres Besuchen der Alpen mit Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

und mit besonderen Verkehrsregelungen in alpinen Tälern. Die Alpenkonvention und ihre Protokolle stellen tatsächlich

Instrumente für nachhaltige Entwicklung des alpinen Raums dar und schlagen ein einheitliches Entwicklungskonzept vor, das

verhindern würde, dass sich der Wettbewerbskampf auf Kosten der Natur und letztendlich zum Schaden der Menschen abspielt. Mit gemeinsamen Anstrengungen ist

es notwendig, Methoden zu finden, die mit begrenzten Ressourcen im Gebirgsraum auf die sparsamste Weise umgehen und ohne

Folgen für zukünftige Generationen. Die Umsetzung der Anstrengungen der Konvention in der Praxis ist sicherlich auch der Tag der Alpenkonvention.

Herzlich eingeladen zum 4. Tag der Alpenkonvention in Organisation des Bergvereins Dovje-Mojstrana, Triglav-Nationalpark,

Bergbund Slowenien, Cipra Slowenien, Slowenisches Bergmuseum und Hiša pr Katr

in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Infrastruktur und Raum sowie dem Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention.

Das zentrale Ereignis wird am Samstag, den 29. Juni 2013 sein, wenn wir Freizeitradfahren von Mojstrana nach

Radovna und Krma organisieren, Wanderung zur Pocarjeva domačija und reiches Begleitprogramm beim Slowenischen Bergmuseum.

Am Abend davor, am Freitag, den 28. Juni 2013, werden wir bei der Filmabend auf großer Leinwand vor dem Slowenischen

Bergmuseum den kurzen Dokumentarfilm Für den Felseneinsiedler und die Molch und den besten Film

des internationalen Bergfilmfestivals 2013 Dorf, fern von allem vorführen.

Der Zweck des Tags der Alpenkonvention ist es, auf den sensiblen alpinen Raum aufmerksam zu machen, die Bedeutung der Alpenkonvention und

die Besonderheiten alpiner Täler vorzustellen, die Bedeutung der Erhaltung der Natur und des kulturellen Erbes und die Besucher zu ermutigen, alpine

Täler auf umweltfreundliche Weise zu besuchen.



PROGRAMM

Freitag, 28. Juni 2013, um 20.30 Uhr, Slowenisches Bergmuseum in Mojstrana

Filmabend auf großer Leinwand vor dem Museum: Für den Felseneinsiedler und die Molch (CIPRA, 16 min) und Dorf,

fern von allem (Frankreich, 76 min) – bester Film des internationalen Bergfilmfestivals 2013.

Bei schlechtem Wetter findet der Filmabend in der Halle des Slowenischen Bergmuseums statt.

Samstag, 29. Juni 2013, um 8.00 Uhr

Tag der Alpenkonvention: Durch alpine Täler mit dem Rad und zu Fuß – von Mojstrana nach Radovna und Krma!

Ankunft des Zugs in Jesenice aus Nova Gorica um 7.29 und aus Ljubljana um 8.12, und um 8.30 organisierter kostenloser

Transfer mit Bus mit Möglichkeit des Radtransports von Jesenice nach Mojstrana.

8.00-9.00 Anmeldung der Radfahrer und Wanderer vor dem Slowenischen Bergmuseum in Mojstrana

9.15 Beginn der Wanderung mit geführter Besichtigung der Besonderheiten des Radovna-Tals und Pocarjeva domačija – museumsmäßig

eingerichtetes Haus mit Wirtschaftsgebäude und Informationsstation des Triglav-Nationalparks (unanspruchsvolle Wanderung,

kostenloser Transfer zum Ausgangspunkt der Wanderung (Psnakova žaga und Mühle) sowie von Pocarjeva domačija zurück nach Mojstrana)

9.30 Beginn des Freizeitradfahrens nach Radovna (leichteres Radfahren, Länge: 14 km, Höhenunterschied:

350 m) und Krma (schwereres Radfahren, Länge: 25 km, Höhenunterschied: 540 m)

13.00 Ankunft der Radfahrer und Wanderer zurück vor dem Slowenischen Bergmuseum

13.00–14.00 warme Mahlzeit

14.00 Protokollteil

9.30–17.00 BEGLEITPROGRAMM:

 Kulturprogramm: Folkloregruppe KUD Jaka Rabič, Chor aus Resia, Musikgruppe

»Kanomeljske punce«, Folkloregruppe aus dem Nationalpark Nockberge, Präsentation der Idrija-Klöppelerinnen;

 Workshops für Kinder, Klettern an der Kletterwand;

 Präsentation alpiner Regionen an Ständen und Partner-Alpenparks;

 Vorführung des Films im Slowenischen Bergmuseum Lichter der Berge (um 10.00, 11.00, 12.00).

16.20 und 17.30 Abfahrt des kostenlosen Busses von Mojstrana zum Bahnhof in Jesenice (Abfahrt des Zugs in

Richtung Nova Gorica um 16.55 und in Richtung Ljubljana um 18.05).

Teilnehmerbeitrag: In der Voranmeldung (über Web-Anwendung unter der Adresse: http://bit.ly/158UFs2 bis einschließlich 27. Juni

2013): 5 EUR für Erwachsene, und 2,5 EUR für Kinder (von 6. bis 15. Jahr), für Kinder bis 6. Jahr ist die Teilnahme kostenlos. Am Tag

des Ereignisses: 7 EUR für Erwachsene und 3 EUR für Kinder (von 6. bis 15. Jahr), für Kinder bis 6. Jahr ist die Teilnahme kostenlos. Der Betrag

wird am Tag des Ereignisses in Mojstrana beglichen. Der Preis umfasst: kostenlosen Bus-Transfer mit Möglichkeit des Radtransports

morgens vom Bahnhof in Jesenice nach Mojstrana und nachmittags zurück, kostenlosen Transfer für Wanderer von

Mojstrana zum Ausgangspunkt der Wanderung und von Pocarjeva domačija zurück nach Mojstrana, organisiertes Radfahren bzw. geführte

Wanderung, Erfrischung beim Radfahren / Wanderung, kostenlosen Eintritt in Pocarjeva domačija mit Führung, kostenlosen Eintritt in

das Slowenische Bergmuseum, warme Mahlzeit und Getränk.

Nehmen Sie am Ereignis mit öffentlichem Verkehr teil: 30 Prozent Rabatt für den Zug und kostenlosen Bus-Transfer vom

Bahnhof in Jesenice nach Mojstrana und zurück!

In Zusammenarbeit mit den Slowenischen Eisenbahnen werden die Teilnehmer 30-Prozent-Rabatt für den Zug nach Jesenice haben, der aus

Nova Gorica fährt (Abfahrt aus Nova Gorica um 5.28, Ankunft in Jesenice um 7.29) und aus Ljubljana (Abfahrt aus Ljubljana um 6.55,

Ankunft in Jesenice um 8.12) sowie zurück: Abfahrt aus Jesenice nach Nova Gorica um 16.55 und Abfahrt nach Ljubljana um 18.05.

Kinder bis 12. Jahr haben 50 Prozent Rabatt. Auf allen genannten Relationen wird ein spezieller Waggon für Räder sein, Preis für

Radtransport ist 3,20 EUR.

Rabatt für Familien für Zugtransport:

Die Slowenischen Eisenbahnen empfehlen Familien den Kauf der jährlichen Familienkarte, die 40 Prozent Rabatt für

Erwachsene und kostenlose Fahrkarten für Kinder bis 12 Jahre ermöglicht. Der Kauf der jährlichen Familienkarte für die Slowenischen Eisenbahnen ist

auf allen Bahnhöfen zum Preis von 7 EUR möglich.

Bei schlechtem Wetter wird statt Radfahren und Wandern für alle Teilnehmer eine kostenlose Besichtigung

von Pocarjeva domačija und dem Slowenischen Bergmuseum organisiert, wo das Kulturprogramm mit Präsentationen an

Ständen und Workshops für Kinder stattfinden wird.

Schön eingeladen alle Naturliebhaber!

Mehr Daten über Aktivitäten am Samstag, 29. Juni 2013:

FREIZEIT-RADFAHREN:

Radfahrer können sich für längeres (A – bis Krma) oder kürzeres Radfahren (B – bis Pocarjeva domačija) entscheiden.

Anmeldungen: von 8.00 bis 9.00 vor dem Slowenischen Bergmuseum.

Start: um 9.30 vor dem Slowenischen Bergmuseum.

Teilnehmerbeitrag: In der Voranmeldung (über Web-Anwendung unter der Adresse: http://bit.ly/158UFs2 bis einschließlich 27. Juni

2013): 5 EUR für Erwachsene, und 2,5 EUR für Kinder (von 6. bis 15. Jahr), für Kinder bis 6. Jahr ist die Teilnahme kostenlos. Am Tag

des Ereignisses: 7 EUR für Erwachsene und 3 EUR für Kinder (von 6. bis 15. Jahr), für Kinder bis 6. Jahr ist die Teilnahme kostenlos. Der Betrag

wird am Tag des Ereignisses in Mojstrana beglichen. Der Preis umfasst: kostenlosen Bus-Transfer mit Möglichkeit des Radtransports

morgens vom Bahnhof in Jesenice nach Mojstrana und nachmittags zurück, kostenlosen Transfer für Wanderer von

Mojstrana zum Ausgangspunkt der Wanderung und von Pocarjeva domačija zurück nach Mojstrana, organisiertes Radfahren bzw. geführte

Wanderung, Erfrischung beim Radfahren / Wanderung, kostenlosen Eintritt in Pocarjeva domačija mit Führung, kostenlosen Eintritt in

das Slowenische Bergmuseum, warme Mahlzeit und Getränk.

Anspruch des Radfahrens:

A: schwereres Radfahren, Länge 25 km.

B: leichteres Radfahren, Länge 14 km.

Höhenunterschied: A: 540 m, B: 350 m.

Obligatorische Ausrüstung: Mountain-/Trekking-Rad mit Gängen und guten Bremsen (B – leichtes Radfahren, geeignet für alle

Arten von Rädern), Radhelm, Erste Hilfe, möglichst Reserveschlauch, Luftpumpe.

Beschreibung des Radfahrens A (Mojstrana–Krma):

Nach Länge und bezüglich der Unterlage ist die Ausfahrt leicht. Am Anfang und bei der Rückkehr wartet auf uns der Anstieg zum Kosmačev-Pass (847

m) auf einer sonst breiten und asphaltierten Straße. Es folgt eine schnelle Abfahrt nach Zgornja Radovna vorbei an der Gogalova-Linde zur Pocarjeva

domačija. Dort wird es möglich sein, es sich noch anders zu überlegen und der leichteren Gruppe anzuschließen. Mehr Begeisterte und besser konditionell Vorbereitete

werden sich ins Krma-Tal begeben, bis Wille oder geeignete Unterlage ausgeht, Ausblicke bei schönem Wetter

werden sicher nicht fehlen.

Der Anstieg fehlt aber auch nicht bis zum Gipfel des Triglav, nun, mit dem Rad werden wir ihn nur irgendwo 200 bis 250 Höhenmeter

besiegen. Es wird eine genussvolle Rückkehr zur Pocarjeva domačija folgen, dann zum Abschluss wieder Kosmačev-Pass, nur

dass von dieser Seite der Anstieg nur 100 Höhenmeter beträgt. Es folgt noch eine schnelle Abfahrt nach Mojstrana.

Beschreibung des Radfahrens B (Mojstrana–Pocarjeva domačija)

Nach Länge und bezüglich der Unterlage sehr leichte Ausfahrt. Gleich wie bei der längeren Ausfahrt wartet am Anfang der Anstieg zum

Kosmačev-Pass auf uns, 200 Höhenmeter, die man auch zu Fuß neben dem Rad besiegen kann. Es folgt eine schnelle Abfahrt zur Pocarjeva

domačija. Wir werden den kürzeren Weg gehen, um die Gruppe zu erwischen, die nach Krma bestimmt ist. Bei der Rückkehr werden wir

einen kleinen Umweg machen, um noch einige Interessantes anzuschauen, uns noch ein bisschen ins Radovna-Tal ablassen, aber nicht zu sehr und vorbei an

der Gogalova-Linde zurück zum Kosmačev-Pass, der von dieser Seite halb niedriger ist, dann nur noch Abfahrt nach Mojstrana.

Die Ausfahrt ist nach der Anspruchsskala (http://ktk.pzs.si/vsebina.php?pid=121) sehr leicht, jedoch nicht geeignet für Kinder,

die Probleme mit dem Bremsen auf längeren Abfahrten haben.

WANDERUNG ZUR POCARJEVA DOMAČIJA, museumsmäßig eingerichteten Hof und Informationsstation TNP (5 km von

Mojstrana)

Das museumsmäßig eingerichtete Haus gilt als eines der ältesten Höfe in TNP. Mit seinem Aussehen und reicher Sammlung ausgestellter

Gegenstände zaubert es dem Besucher ein Bild des Lebens in den Orten unter dem Triglav von fernen Jahrhunderten bis heute. Die Besucher

werden am 29. Juni 2013 neben dem Hof auch den Film über Triglav-Träger mit dem Titel Der letzte Transport –

Geschichten aus dem Bienenstock anschauen können und an kreativen Workshops teilnehmen.

Ausgangspunkt: Psnakova žaga und Mühle.

Endpunkt: Pocarjeva domačija.

Weglänge: 3 km

Anspruch: unanspruchsvolle Wanderung, leichte Gehweise mit Stopps zum Anschauen der Interessanten des Tals vom Ausgangspunkt zur Pocarjeva

domačija

Gehzeit (ungefähr): 2 Stunden und halb.

Zusätzliche Informationen über das Begleitprogramm am Freitag und Samstag, 28. und 29. Juni 2013:

Film Für den Felseneinsiedler und die Molch (CIPRA, 2013, 16 Minuten)

Die Biodiversität in den Alpen ist besonders groß und wertvoll. Erhalten werden wir sie nur, wenn wir die Lebensräume

der dort lebenden Tier- und Pflanzenarten erhalten und zwischen ihnen Verbindungen herstellen. Gemeinden können dabei

auf zahlreiche Weisen mitwirken. Deshalb hat CIPRA einen kurzen Film vorbereitet, in dem sie sich an Vertreter der Gemeinden wendet und

sie so versucht zu überzeugen, diese Möglichkeiten tatsächlich zu nutzen.

Film Dorf, fern von allem (Frankreich, Anne et Erik Lapied, 78 Minuten)

In der indischen Himalayaregion Ladakh auf 4000 Metern Höhe leben Tashi und seine Schwestern. In einem idyllischen Dorf, wo

sie keine Elektrizität haben, stellt für die Menschen die einzige Wärmequelle ein kleiner Ofen dar, in dem sie mit Yak-Exkrementen heizen.

Die Menschen sind mehrere Monate im Jahr aufgrund von Schnee und Lawinen isoliert. Nur im Winter, wenn der Fluss gefriert, wird er passierbar.

Dann ist es die einzige Möglichkeit, dass die Menschen Holz für den Hausbau aus entlegenen Tälern ins Dorf transportieren. Der Weg auf Eis ist aber

sehr gefährlich …

SLOWENISCHES BERGMUSEUM

Im Slowenischen Bergmuseum reichen sich Vergangenheit und Gegenwart die Hand. Reiche Sammlung von Gegenständen mit bunter

historischer Erzählung, Vielfalt fotografischen und archivischen Materials sowie umfangreiche Fachbibliothek bieten

dem Besucher Einblick in die Massenhaftigkeit und Wichtigkeit der Bergaktivität im slowenischen Raum. Die ständige

Ausstellung ist als Museums-Erzählung konzipiert, die wir durch eigenen Aufstieg auf den Berg erleben

Der Film Lichter der Berge zeigt Schönheiten der slowenischen Landschaft mit besonderem Akzent auf dem Bergteil unseres Landes

sowie seiner geographischen, pflanzlichen und tierischen Vielfalt. Der Film ist zugleich auch Einladung ins Museum und unsere Bergwelt.

POCARJEVA DOMAČIJA IN ZGORNJA RADOVNA – INFO-POINT DES TRIGLAV-NATIONALPARKS

Der museumsmäßig eingerichtete Hof Pocarjeva domačija gilt als einer der ältesten Höfe im Triglav-Nationalpark. Mit seinem

Aussehen, reicher Sammlung ausgestellter Gegenstände und Geschichten zaubert er dem Besucher ein Bild des Lebens in den Orten unter

dem Triglav von fernen Jahrhunderten bis heute. Pocarjeva domačija ist ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Im museums-

eingerichteten Gebäude ist die Informationsstelle TNP. TNP hat für Pocarjeva domačija im Jahr 2006 das Diplom Europa

Nostra im Rahmen des Preises der Europäischen Union für kulturelles Erbe erhalten, und zwar in der Kategorie architektonisches Erbe.

Die Anerkennung hat, wie in der Begründung angegeben, TNP erhalten wegen »subtiler Verwendung traditioneller Kenntnisse und

Materialien bei der Erhaltung eines seltenen und authentischen Beispiels alpiner Architektur aus dem 18. Jahrhundert und Erhaltung

des ethnologischen Erbes sowie damit verbundener lokaler Möglichkeiten der Einkommenserzielung«.

Film Der letzte Transport – Geschichten aus dem Bienenstock (2004, Studio Alp & TV Slovenija, Regisseur: Matjaž Fistravec, 50 Minuten)

Der Dokumentarfilm führt uns in Zeiten, als im Park noch keine Hubschrauber summten. Triglav-Träger haben mit

Versorgung der Bergposten im Triglav-Gebirge, mit Tragen schwerer Lasten auf ihren Schultern,

später auf Pferderücken zu zusätzlichem Verdienst gekommen, der ihnen half, in den Tälern zu bleiben. Geschichten über Zeiten, die

vielleicht unwiderruflich vergangen sind, sind auch auf den Bienenstock-Endbrettern des Bienenstocks der Psnak aus Zgornja Radovna aufgezeichnet.

Für die Aufnahmen des Films haben sich Vater Alojz, Sohn Janko und Enkel Mitja noch einmal mit Pferden auf den Weg zum Triglav gemacht. So erfahren wir,

wie ein typischer Trägertag aussah, wie die Arbeit über das Jahr verteilt war, über Probleme mit Schnee, der in

Hochgebirge lange ins Sommer hinein liegt, über Unglücke mit Pferden und Trägern und über besondere Zuneigung zu Bergen im Guten und Schlechten,

die solche Arbeit erfordert. Der Film hat einen Sonderpreis der Jury beim Bergfilmfestival 2007 erhalten.

WORKSHOPS UND KLETTERWAND:

Den jüngsten Besuchern und Teilnehmern des Tags der Alpenkonvention werden im Vormittagszeitraum und bis 17.00 Uhr

Nachmittag auch kreative Workshops gewidmet. Ebenso können sich vor dem SPM die Jüngsten und anderen Junggebliebenen

an die Kletterwand des Bergbunds Slowenien begeben und sich in verschieden anspruchsvollen Routen ausprobieren.

Märchenmorgen im Slowenischen Bergmuseum in Mojstrana

Märchenwege in alle Richtungen ist Ausstellung von Illustrationen volkstümlicher Erzählungen erstklassiger slowenischer Illustratoren und

Illustratorinnen. Unsere Vorfahren glaubten, dass im Bergwelt ungewöhnliche Wesen leben. In Berggrotten wohnen

wunderschöne Bergfeen oder weiße Frauen; durch Bergwälder streifen wilde Männer und wilde Frauen. Im Inneren der Berge haben

ihr Zuhause Bergzwerge, die Schätze hüten; zu goldenen Quellen kommen weiße Gämse trinken. Auf Almen verstecken sich

Alpenzwerge, die gerne Hirten Streiche spielen. Einige dieser Wesen und Geschichtchen sind auf den ausgestellten Illustrationen erfasst, die

aus familiären Ausflugsführern Märchenwege Sloweniens (2004) und Märchenwege in die Geschichte (2009) genommen sind.

Beide Bücher hat Irena Cerar konzipiert, herausgegeben hat sie das Verlagshaus Sidarta. Die Ausstellung ist in der Halle Snežnik zu besichtigen.

Märchenflüstern der Berge – Märchen und Workshops für Kinder, Mamas, Papas, Omas und Opas … alle Junggebliebenen

Kinder- und Jugendautor Mirko Kunčič, der lange in Dovje lebte, hat viele Geschichten aufgezeichnet, die die dortigen

Leute über das Triglav-Reich erzählten. Vor dem Zweiten Weltkrieg hat er sie in drei Büchern Triglav-Märchen herausgegeben.

Einige dieser Märchen haben wir in erzählender und gespielter Form auch im Slowenischen Bergmuseum zu beleben versucht.

9.00 – 13.00 Rette das verfluchte Mädchen - Gesellschaftsspiel für Kinder und Erwachsene

 Besuch bei Anca, Hexe, Wahrsagerin und Heilerin mit Workshop Kochen heilender Suppe für gutes Gefühl und

»Fallen« verschiedener Krankheiten …

 Besuch beim Märchenerzähler Bukovnik

9.30 – Bergmann bei Peričnik, Märchen mit Workshop, bei dem Kinder Riesen machen werden

10.30 – Legende über verfluchte Katzen mit Workshop zur Herstellung einer Katze für Glück Herstellung von Katzen für Glück

11.30 – Drachenzahnschmerz, Märchen mit Workshop, bei dem Kinder einen Drachen herstellen werden

12.30 – Weiße Frau in Mežakla, Märchen mit Workshop Schnitzen hölzerner Schlüssel

KULTURPROGRAMM:

Musikgruppe »Kanomeljske punce« aus Idrija:

Fröhliche Gesellschaft kanomeljischer Mädchen mit ihren handlichen »häuslichen« Instrumenten, Gesang und Inhalten, verbunden mit

volkstümlicher Überlieferung, zusammen stellen sie die musikalische Tradition des Kanomlje-Tals dar. Mit Liedern und ihrer Ausführung

weckt die Gruppe bei Älteren Erinnerungen an alte Zeiten, bei Jüngeren präsentiert sie heute immer seltener verwendete Haus

Geräte.

Präsentation der Idrija-Klöppelerinnen:

Mitglieder des Vereins Idrija-Klöppelerinnen werden Sketch über Idrija-Klöppelerinnen aufführen.

Chor aus Resia: Chor Monte Canin aus Resia, der seit 1971 tätig ist, ist bekannt durch Singen moderner

und traditioneller resianischer, alpiner und geistlicher Lieder. Der Schwerpunkt der Gruppe liegt auf der Erforschung des reichen kulturellen

Erbes und Einbeziehung der Jungen ins Singen resianischer Lieder. Sie haben auch ihre CD herausgegeben.

Folkloregruppe aus dem Nationalpark Nockberge:

Folkloregruppe Krems ist einer der wichtigeren Träger der Kultur in der österreichischen Kärnten. Die Gruppe

präsentiert sich größtenteils mit Volkstänzen.

Ausstellung PZS:

Ausstellung, vorbereitet anlässlich des 120. Jahrestags der Gründung des Slowenischen Bergvereins, dessen Nachfolger der

Bergbund Slowenien ist, wird im Vorraum des Slowenischen Bergmuseums aufgestellt. Ausstellung anlässlich des 120-Jahrestags

des organisierten Bergsteigens in Slowenien erzählt die Geschichte durch bildhafte Bilder auf Basis von Themen und nicht

Jahren, und zeugt von der reichen Geschichte der Bergorganisation, die sich Bergsteigen als Lebensweise auch als

Leitlinie gesetzt hat. Wir kennen Bergaktivitäten aus Liebe zur Heimat, aus Wunsch nach zugänglichen Bergen und sichereren Wegen, aus

Respekt vor der Natur, Bewunderung der Bergwelt, in Sorge um den Mitmenschen, dann über Junge, und über gemeinsames Wirken,

wo in Gesellschaft von Bergen und fröhlichen, freundlichen Menschen, wir gerne in dem Tal Sorgen lassen. Wir haben in die Zukunft geblickt, da wir offen für

neue Herausforderungen sind, in die Tatsache, dass es keine unmöglichen Wege gibt und gesehen, dass uns Triglav immer noch alle wesentlich verbindet und prägt.

An den Ständen werden sich auch die Regionen Idrija und Tolmin präsentieren:

Idrija: werden sich präsentieren: Geopark Idrija, Gemeinde Idrija, Touristeninformationszentrum Idrija, Haus der Kräuter,

Quecksilberbergwerk Idrija, Verein Idrija-Klöppelerinnen, Kanomeljske punce.

Tolmin: werden sich Posoški Entwicklungszentrum mit Projekten Energy Vilab (über nachhaltige Mobilität) und

Alpstar (über niedrigen CO2-Fußabdruck), Gemeinde Tolmin (300 Jahre vom Tolmin-Aufstand), Tolmin-Käser präsentieren.

Im Zeichen des 300. Jahrestags des Tolmin-Aufstands, den wir dieses Jahr feiern, haben auch das Programm UŽU – Herausforderungen

des Landlebens und der Studienkreis Zwischen Geschichte und Gegenwart stattgefunden. Bei den Treffen haben die Teilnehmerinnen Kenntnisse und

Fähigkeiten wiederbelebt, die einst für die Herstellung von Kleidung benötigt wurden und Frauen von Kinderjahren bis zum Tod begleiteten. Die investierte

Mühe hat Frucht getragen und heute können sie uns die Kultur des Ankleidens in der Zeit des Tolmin-Aufstands präsentieren. Sie helfen auch

uns den Weg der Entstehung der Kleidung zu verstehen, damit wir in der Kleidung all das Wissen, Fähigkeiten, investierte Mühe und Zeit

jener sehen würden, die sie hergestellt haben. Teil dieser Tradition werden sie am Tag der Alpenkonvention präsentieren.
         
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