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Neuigkeiten / Auf dem Vršič werden nach der Straßensanierung 258 Parkplätze weniger

Auf dem Vršič werden nach der Straßensanierung 258 Parkplätze weniger

19.03.2024
Die Direktion RS für Infrastruktur sucht einen Auftragnehmer für die Regelung der Straße und des Parkplatzes am Vršič-Pass. Die Straßensanierung soll voraussichtlich vor der Sommersaison 2026 abgeschlossen sein. Danach sollen am Pass für Pkw voraussichtlich nur noch 92 Parkplätze verfügbar sein, was deutlich weniger ist als jetzt, wo am Gipfel des Vršič gleichzeitig bis zu 350 Fahrzeuge parken.

Wie bei der Direktion erläutert, sind die Gründe für die Reduzierung der Parkplätze räumliche Einschränkungen und Bedingungen der Zustimmungsberechtigten. Es sind 92 Parkplätze für Pkw vorgesehen, davon drei für Behinderte. Es werden auch 14 Parkplätze für Motorräder und zwei Parkplätze für Busse eingerichtet.

„Die Parkplatzregelung wird eine erhebliche Reduzierung der Anzahl der Fahrzeuge bedeuten, die oben am Vršič anhalten können, da heute in diesem Bereich bis zu 350 Fahrzeuge parken, wobei eine solche Anzahl von Fahrzeugen eine starke Degradation des Straßenrandbereichs verursacht, den Transitfluss auf dieser Straße behindert und die Verkehrssicherheit mindert“, erläuterten bei der Direktion.

Der Baubeginn im Passbereich ist für diesen Herbst vorgesehen. Derzeit läuft ein Ausschreibung für die Auswahl des Auftragnehmers. Die Frist für die Einreichung von Angeboten endet am Donnerstag. Der Großteil der Arbeiten wird nächstes Jahr ausgeführt, abgeschlossen voraussichtlich in den Frühlingsmonaten 2026.

Bau zeitlich begrenzt

Der Bau wird zeitlich begrenzt, da während der Touristsaison keine Arbeiten stattfinden. Die Bauweise und das Verfahren sowie der detaillierte Zeitplan werden vom ausgewählten Auftragnehmer nach der Einführung in die Arbeiten erstellt. Während des Baus ist der Verkehr unter Teilsperrung vorgesehen, für bestimmte Arbeiten ist auch eine kurze Vollsperrung vorgesehen.

Das Projekt umfasst die Sanierung der Straße am Passgipfel und die Parkplatzregelung sowie den Einbau eines Flachgräben und eines neuen Wasseranschlusses. Wie bei der Direktion erklärt, ist die bestehende Fahrbahn stark abgenutzt mit zahlreichen Frostschäden, die sich in Rissen und Abblättern der Asphaltflächen äußern. Am Fahrbahnrand liegt an mehreren Stellen Kleingestein als Überrest von Abtragungen vom Hang.

Die genannte Straße verbindet das Zgornjesavska-Tal und das Posočje und verläuft als Panoramastraße durch das Herz des Triglav-Nationalparks. Die Straße ist besonders in den Verkehrsmonaten stark belastet durch Transitverkehr sowie Touristen und Wanderer, deren Ziel der Vršič-Pass als Ausgangspunkt für Panoramablicke, Wandern und Alpinismus ist. Die Fahrbahne renovation wird die Verkehrssicherheit erhöhen, ist die Direktion überzeugt.

Derzeit laufen auch Vorbereitungen zur Einführung eines Schrankensystems in den Tälern auf beiden Seiten des Passes. Der Verkehrsmodus soll so sein, dass die Fahrt über den Pass jederzeit möglich ist, das Anhalten oben am Pass jedoch nur, wenn freie Parkplätze verfügbar sind.

Derzeit wird für die Schranken die Projektdokumentation erstellt, und zwar im Rahmen von zwei separaten Projekt Aufgaben, eine für die kranjskogorska Seite und die andere für die trentarska Seite. Die Durchführung der öffentlichen Ausschreibung für die Installation der Schranken ist für die erste Hälfte dieses Jahres vorgesehen. Wenn alle Zustimmungen rechtzeitig eingeholt werden, ist der Baubeginn für diesen Herbst vorgesehen, die Arbeiten sollen nächstes Jahr abgeschlossen sein.

Wie die Bürgermeisterin von Kranjska Gora Henrika Zupan sagte, werden in dieser Sommersaison, als die Verkehrsberuhigung am Vršič noch nicht umgesetzt ist, die Gemeinden Kranjska Gora und Bovec im Höhepunkt der Sommersaison wieder selbst den Verkehr am Pass regeln. So war es auch letztes Jahr, als sie mit einem Ordnungs dienst Staus am Pass erfolgreich verhindert haben.

Derzeit laufen weiterhin Gespräche zur Regelung des Verkehrsmodus im Vrata-Tal, wo eine automatische Schranke bereits letzten Herbst installiert wurde, aber bis zum Abschluss der Vereinbarung über den Modus nicht genutzt werden kann. Die Bürgermeisterin erklärte, dass sie monatlich mit Vertretern der Direktion zusammentreffen und die Gespräche intensiv laufen. „Wir hoffen aufrichtig, dass wir Ende Mai bereits einen Probebetrieb der Schranke haben werden“, sagte sie.

Bei der Direktion erläuterten sie, dass sie die letzten Details zum Verkehrsmodus abstimmen. In Vorbereitung ist die Bestellung für die Umsetzung eines Wendekreises vor der Schranke, ebenso die rechtlichen Grundlagen für die Durchsetzung des Verkehrsmodus, nämlich die Verkehrsbeschränkungsverordnung, die Gemeindeordnung und die Verordnung zur Kategorisierung der Staatstraßen. Der neue Verkehrsmodus soll vor der Haupttouristsaison eingerichtet werden.

Quelle: https://www.24ur.com/novice/slovenija/na-vrsicu-bo-po-rekonstrukciji-ceste-258-parkirnih-mest-manj.html
         
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