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Neuigkeiten / Beim Überqueren des Grats brach ein Fels ab und traf drei Polizisten...

Beim Überqueren des Grats brach ein Fels ab und traf drei Polizisten...

21.10.2024
Beim Überqueren des Grats brach ein Fels ab und traf drei Polizisten.

In der felsigen Rinne des Grats Na Možeh oberhalb Zelenica ereignete sich während der Polizeiausbildung im Rahmen einer Übung des Bergrettungsdienstes kurz vor 13 Uhr ein Bergunfall. Beim Überqueren des Grats brach ein größerer Fels ab, der 10 Meter in die Tiefe stürzte, wo sich eine Polizistin befand, die vom Fels getroffen wurde. Der Fels verletzte dann noch zwei weitere Polizisten, einen auch im Gesichtsbereich.

Der Unfall geschah auf einem anspruchsvollen Weg, der entlang der Grenzlinie zwischen Slowenien und Österreich verläuft. Zwei Polizisten und eine Polizistin der Bergpolizeieinheit wurden verletzt. „Der Vorfall ereignete sich während einer geplanten Gratsüberquerungsübung. Am Ende des Aufstiegs (benannt Na Možeh), wo der Weg durch eine felsige Rinne führt, brach oberhalb der Polizisten ein größerer Fels von ca. 80x70x40 Zentimetern ab“, teilten die Polizei am Abend mit.

Der Fels traf zuerst die Polizistin, die damals ca. 10 Meter tiefer in der Rinne war, und den Polizisten unter ihr. „Beide wurden verletzt und per Hubschrauber in das Universitäts-Klinikum (UKC) Ljubljana geflogen. Der dritte Polizist, der damals am Einstieg in die Rinne war, zog sich rechtzeitig zurück, wurde aber vom Stein im Gesichtsbereich getroffen“, teilten die Generalpolizeidirektion mit. Der Polizist ist leicht verletzt. In der Nähe waren noch zwei weitere Polizisten, die sich rechtzeitig zurückzogen und unverletzt blieben.

Zwei verletzte Polizisten wurden bis Zelenica von österreichischen Rettungshubschraubern geflogen, den dritten vom Polizeihubschrauber, berichteten zuerst die Zeitung Večer. Nach medizinischer Versorgung gehen alle in häusliche Pflege.

„Zurzeit untersuchen wir noch die Umstände des Vorfalls und klären, was genau passiert ist. Nach ersten Infos können wir bestätigen, dass es ein unglücklicher Unfall war“, sagte Polizeidirektor General Senad Jušić.

„Übungen in den Bergen für Angehörige der Bergstaffel der slowenischen Polizei sind unerlässlich, da es sich um eine Einheit handelt, die Rettungen und Aufgaben mit dem höchsten Risikograd in den Bergen durchführt. Angehörige dieser Einheit waren u. a. aktiv bei den Überschwemmungen des Vorjahres beteiligt und sind Teil des ständigen Bereitschaftsteams für Hubschrauberbergrettung“, teilten die Polizei noch mit.

Nach ersten Infos erlitten zwei Polizisten schwere Verletzungen, später teilten die Polizei mit, dass alle drei leicht verletzt seien.

Innenminister Boštjan Poklukar meldete sich und wünschte den verletzten Polizisten gute Besserung und baldige Rückkehr. „Ich danke den slowenischen und österreichischen Rettern sowie den Besatzungen beider Hubschrauber für die schnelle und effektive Rettung!“ fügte er hinzu.

Dieser Bergunfall ist nicht der einzige mit Polizeibeteiligung. 1997 starben bei einer Übung unter Okrešelj fünf Bergretter, darunter Polizist Mitja Brajnik. Zu seinem Gedenken findet jährlich der Brajnik-Memorial statt, erinnert STA.

Quelle: https://www.24ur.com/novice/crna-kronika/med-usposabljanjem-policistov-se-je-odlomila-velika-skala-trije-poskodovani.html
         
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