Bergretter warnen vor Gefahr
17.02.2020
Auf dem Slowenischen Bergrettungsdienst wird gewarnt, dass der Serakk oberhalb der Pripravniška Graba im Mali Mojstrovka einen großen Riss hat und es nur eine Frage der Zeit ist, wann er abbricht, daher raten sie von Aufstiegen darauf ab. Die Lawinengefahr in den Bergen ist derzeit zwar gering, größer ist jedoch die Gefahr von Gleitunfällen.
Der Serakk oberhalb der Pripravniška Graba im Mali Mojstrovka hat einen großen Riss, warnt der Slowenische Bergrettungsdienst, und fügt hinzu, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann er abbricht. Bis dahin raten sie daher von Aufstiegen in diesem Bereich ab.
"Denkt zweimal nach, bevor ihr euch in Rinne oder Wände begebt, über denen Serakks hängen. Vergesst sie nicht, wenn ihr am Rand der Grate lauft ... vielleicht lauft ihr auf 'Luft'. Deshalb gilt die Empfehlung, nicht am äußersten Rand der Grate zu laufen - sicherer ist es ein paar Meter darunter," schrieben sie beim Alpenverein Slowenien.
Wie im Bericht der Verwaltung der Republik Slowenien für Schutz und Rettung steht, ist die Lawinengefahr in den Bergen derzeit meist gering, nämlich Grad 1. Die Gefahr kleiner Plattenlawinen ist ausnahmsweise unter starker Belastung vor allem auf Südhängen möglich – die Wahrscheinlichkeit ist mittags und nachmittags größer. Da viele Hänge vereist sind, ist die Gefahr von Gleitunfällen größer. Die Schneedecke ist meist hart, stellenweise vereist, nur in geschützten Lagen im Hochgebirge gibt es etwas weichen Schnee, wie noch im Bericht geschrieben.
Quelle: https://www.24ur.com/novice/slovenija/gorski-resevalci-opozarjajo-na-nevarnost.html