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Neuigkeiten / Der 17. Bergfilm-Festival kommt

Der 17. Bergfilm-Festival kommt

31.01.2023
Die Winterferien haben für einige schon begonnen, die andere Hälfte muss noch etwas warten. Alle Bergabenteuerliebhaber können sich aber auf diese besondere Woche freuen, die folgt. Vom 13. bis 18. Februar wird das Festival im Cankarjev dom in Ljubljana, Mestno kino Domžale, Linhartovi dvorani in Radovljica und Kino Metropol in Celje die neueste weltweite Bergfilmproduktion präsentieren. Stammkategorien bleiben die gut aufgenommenen Bereiche Alpinismus, Klettern, Bergnatur, Kultur und Abenteuer. Unter den 29 Filmen im Wettbewerbsprogramm sind auch vier Filme slowenischer Schaffender.

Das Festival eröffnet am Montag, den 13. Februar um 20 Uhr mit dem slowenischen Film One for the River: The Story of Sava von Regisseur Rožle Bregar, der uns mit vier Kajakfahrern entlang dieses einzigartigen Gewässers führt.

Ansonsten kommen auch in diesem Jahr epische Geschichten aus dem Himalaya auf die große Leinwand. Die Ersten Eroberer des Everest erzählen von den ersten Versuchen am höchsten Gipfel der Welt. Der Film Ice Doctor lüftet den Schleier über das Leben mutiger Einheimischer, die die gefährlichste Arbeit der Welt verrichten. Die Niederländerin Line van den Berg fragt sich in ihrem ersten Film tiefgehend über die Position und Rolle der Frauen im modernen Alpinismus. England ist das Land des traditionellen Kletterns, dem auch in Filmdarstellungen treu geblieben wird, weshalb sie regelmäßige Gäste des Festivals sind. Im Film Adam Ondra: Pushing the Limits erhalten wir Einblick in das tägliche Leben und Training des Kletterers, den viele für den besten der Welt halten. Wir entdecken nahezu endlose Klettermöglichkeiten auf der Insel Reunion und den barfuß kletternden Charles, der in Frankreichs Fontainebleau die schwersten Boulder der Welt stemmt. Im Film White Dreams suchen wir mit Jérémie Villet nach Schneeriesen – seinem Traummotiv in der Fotografie. Details zu Alpinismus-Filmen.

Die stärkste Kategorie dieses Jahres ist das Klettern mit gleich zehn exzellenten Filmen. Vom Kajak-Abenteuer und Klettern in einer 800 m hohen Wand (Sea to Summit) bis hin zu einem intimen Blick ins Leben und die Karriere eines der besten Kletterer der Welt Adam Ondra. Details zu Kletterfilmen.
Auf dem Festival sind auch VIER SLOVENISCHE FILME zu sehen: One for the River: The Story of Sava, Tržaške prikazni, O besedah in vetru v življenju Dušana Jelinčiča, animierter Legende o Zlatorogu und Reševanje ledenikov.

BEGLEITPROGRAMM: 4 Vorträge und ein Gespräch über Bergliteratur
Der legendäre Andrej Štremfelj feierte im vergangenen Jahr das 50-jährige Jubiläum seiner Alpinismustätigkeit und das 30-jährige des Erhalts des ersten Goldenen Eispickels zusammen mit Marko Prezelj. Anlass dafür veröffentlichte er seine Autobiografie Kristali sreče, über die er im Vortrag sprechen wird.
Die Alpinistin Anja Petek aus dem Zgornjesavinjska-Tal führt Sie auf Pfaden des Willens: „Heilige Dinge im Leben geschehen selten zufällig. Wichtig ist, dass wir in dem beharren, woran wir glauben.“
Bor Levičnik, Žiga Oražem und Matija Volontar stellen ihren Weg von Kletterkumpeln zu Freunden bereits bei der Festivaleröffnung am Montag vor. Den Herbstexpedition in den Himalaya, bei der sie die 1000 m hohe Westwand des Pumlac, 6180 m, in einer Erstbegehungskletterung bezwangen, werden sie sicher nicht umgehen.
Was war eine einzige große Schule, die Nejc Marčič zu vielen Erkenntnissen brachte? Unter anderem diese, dass der Mensch einen außergewöhnlich starken Willen hat, sodass er selbst in sehr anspruchsvollen Bedingungen nicht einfach stirbt. Alpinist mit dem Goldenen Eispickel von 2012.

Das thematische Gespräch dieses Jahres widmet sich Lesen und Bergliteratur. Sowohl über Lesen auf Expeditionen als auch Schreiben eigener Erlebnisse sprechen im Gespräch Bogdan Biščak, Dušan Jelinčič, Silvo Karo, Matevž Lenarčič sowie Marija und Andrej Štremfelj.

FACHJURY
Die Filme bewertet eine internationale Fachjury: Kunsthistorikerin und Journalistin Melania Lunazzi aus Italien, Produzent, Regisseur und Kameramann Jure Niedorfer sowie Schriftsteller, Übersetzer, Alpinist und Weltreisender Dr. Iztok Osojnik.
         
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