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Neuigkeiten / Die erfolgreichsten Alpinisten und Sportkletterer 2013

Die erfolgreichsten Alpinisten und Sportkletterer 2013

27.02.2014
Gestern, den 26. Februar 2014, fand im Cankarjev dom in Ljubljana im Rahmen des 8. internationalen Bergfilmfestivals der Alpinismus-Kletterabend statt, die feierliche Bekanntgabe und Verleihung der Auszeichnungen an die erfolgreichsten Alpinisten und Sportkletterer für die größten Erfolge im Alpinismus und Sportklettern im Jahr 2013. Die höchsten Auszeichnungen erhielten: Anastasija Davidova (beste Alpinistin), Luka Krajnc (bester Alpinist), Mina Markovič (beste Sportkletterin) und Domen Škofic (bester Sportkletterer) sowie Tone Škarja, Auszeichnung für das Lebenswerk im Bereich Alpinismus.



Der Alpinismus-Kletterabend wird vom Alpenverein Sloweniens sowie dessen Kommission für Alpinismus und Kommission für Sportklettern PZS organisiert. Der Zweck der Auswahl ist vor allem die Bewertung und Wertschätzung der qualitativ hochwertigsten alpinistischen Aufstiege und Spitzenleistungen im Sportklettern sowie der breiteren Öffentlichkeit die besten Erfolge unserer Alpinisten und Sportkletterer aus dem vergangenen Jahr vorzustellen.

Mit dieser Veranstaltung hat der Alpenverein auch die ganzjährige Feier des 120-jährigen Jubiläums des organisierten Bergsteigens in Slowenien und der Gründung der Slowenischen Bergsteigergesellschaft (1893–2013) abgerundet, deren Nachfolger der Alpenverein Sloweniens ist. Die Feier haben wir am Tag der Gründung der SPD am 27. 2. 2013 mit der Enthüllung einer Gedenktafel an der Fassade von Nama im Zentrum von Ljubljana, wo die SPD gegründet wurde, und mit einer feierlichen Akademie am selben Tag begonnen, im Laufe des Jahres hat sich eine außergewöhnliche Anzahl interessanter Veranstaltungen ereignet, in die zahlreiche Bergsteigervereine, intervereinliche Ausschüsse der Bergsteigervereine, Kommissionen PZS und Individuen einbezogen waren.

Die zahlreichen Anwesenden bei der Bekanntgabe der Erfolgreichsten hat zu Beginn der Präsident des Alpenvereins Sloweniens Bojan Rotovnik begrüßt. In der Ansprache hat er die breit verzweigte Tätigkeit des PZS hervorgehoben, die in zahlreichen Bereichen sichtbar ist, besondere Aufmerksamkeit widmet der PZS dem Alpinismus und Sportklettern. »Slowenien hat in der weltweiten Bergsteigergemeinschaft schon lange den Status einer der Großmächte erhalten, denn die Erfolge unserer Alpinisten und Sportkletterer im Bereich des klassischen und Sportkletterns sind weltweit bekannt. Die Liste der Namen erfolgreicher slowenischer Alpinisten und Sportkletterer ist lang und wird von Jahr zu Jahr ergänzt. Trotzdem, dass der slowenische Raum geographisch klein ist und für viele kaum erkennbar oder sogar unbekannt, haben sich junge Kletterer ziemlich schnell in den Neuigkeiten ausprobiert, die in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts vom amerikanischen Kontinent nach Europa kamen. Es hat sich das Freiklettern ausgedehnt, Klettern auf vereisten Wasserfällen, Klettern in Kombination von Fels und Eis. Alpinisten sind im Ausland erkennbar, die Herausforderung ist eine größere Erkennbarkeit in Slowenien zu erreichen, ebenso ist es eine Herausforderung nach der slowenischen Jugend-Alpinisten-Nationalmannschaft auch eine Senioren-Nationalmannschaft zu gründen. Ich freue mich über die außergewöhnlichen Erfolge im Sportklettern, wo ich sehe, dass Kletterer immer wieder Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Ergebnisse haben und ausgezeichnete Ergebnisse erreichen,« sagte Präsident Rotovnik.



DIE ERFOLGREICHSTEN im Jahr 2013

Die erfolgreichste Alpinistin im Jahr 2013 ist Anastasija Davidova (AO PD Ljubljana–Matica).

Der erfolgreichste Alpinist im Jahr 2013 ist Luka Krajnc (AO PD Celje – Matica).

Der vielversprechendste Alpinist im Jahr 2013 ist Martin Žumer (AO PD Radovljica).



Die erfolgreichste Sportkletterin im Jahr 2013 ist Mina Markovič (PK 6b Ptuj).

Der erfolgreichste Sportkletterer im Jahr 2013 ist Domen Škofic (ŠPO PD Radovljica).



Zum ersten Mal wurde der PREIS FÜR DAS LEBENSWERK IM BEREICH ALPINISMUS verliehen, den Tone Škarja (AO PD Kamnik) erhalten hat, alpinistischer und Expeditionsführer, für den die gesamte alpinistische Gemeinde einig war, dass er den Preis mehr als verdient. Mehr auf der Website PZS >>>.



PREISE FÜR BESONDERE ERFOLGE IM ALPINISMUS erhielten: Andrej Grmovšek* (AO APD Kozjak Maribor), Domen Kastelic (Akademski AO), Janez Svoljšak (AO PD Kranj), Luka Lindič (AO PD Celje – Matica), Marko Prezelj (AO PD Kamnik), Tadej Krišelj (AO PD Kamnik), Tina Di Batista (AO PD Ljubljana–Matica), Tomaž Jakofčič (Akademski AO).

* auf Vorschlag KA PZS



AUSZEICHNUNGEN AN SPORTKLETTERER FÜR SPITZENLEISTUNGEN IN WETTBEWERBEN erhielten: Jernej Kruder (ŠPO PD Celje – Matica), Urban Primožič (PK Škofja Loka) und Maja Vidmar (PK Škofja Loka).



AUSZEICHNUNGEN AN VIELVERSPRECHENDE SPORTKLETTERER für Ergebnisse bei der Welt- und Europameisterschaft der Jugend: Martin Bergant (PK Škofja Loka), Janja Garnbret (Šaleški AO), Matic Kotar (ŠPO PD Rašica), Sara Lukič (Šaleški AO), Anže Peharc (ŠPO PD Tržič).



AUSZEICHNUNG AN DIE TRAINER DER ERFOLGREICHSTEN SPORTKLETTERIN UND SPORTKLETTERER, das sind: Roman Krajnik (PK Škofja Loka), Trainer von Mina Markovič, der erfolgreichsten Sportkletterin für das Jahr 2013 und auch Trainer der staatlichen Seniorennationalmannschaft, sowie Uroš Grilc (ŠPO PD Radovljica), Trainer von Domen Škofic, dem erfolgreichsten Sportkletterer für das Jahr 2013.



DIE AUSZEICHNUNG FÜR FAIR PLAY wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen, und zwar erhielt sie Anže Štremfelj (PD Kranj) für eine fair play Geste, als er beim Wettbewerb um die Staatsmeisterschaft als Trainer den Richter auf den Fehler seiner Wettkämpferin beim unrichtigen Einhaken aufmerksam machte. Anže hat damit seinen Sportsgeist und konsequente Achtung der Regeln sowie Selbstkontrolle sowohl beim Sieg als auch bei der Niederlage gezeigt.



Der Alpinismus-Kletterabend 2014 fand im Rahmen des 8. internationalen Bergfilmfestivals Domžale (IMFFD), 24.–28. 2. 2014 statt. Die Gesellschaft für Bergkultur, Organisator des 8. IMFFD, hat bei der Verleihung auch ein Kulturprogramm vorbereitet, in dem die Zuschauer folgende interessante Kurzfilme des diesjährigen IMFFD angesehen haben: Einsamer Wolf, Der letzte große Aufstieg, Projekt Petzl

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AUSSAGEN:

Anastasija Davidova, die erfolgreichste Alpinistin in 2013. Nastja, Gratulation. Nach 2011 bist du wieder die erfolgreichste Alpinistin Sloweniens. Wonach hat sich das Jahr 2013 dir am meisten eingeprägt?

Sicher nach dem Aufstieg auf Fitz Roy, den ich mir wirklich einmal erklettern wollte. Besonders freue ich mich, dass mir das mit der Kletterpartnerin, mit Tina, gelungen ist, so dass wir beide Mädchen waren und beide bereit mit gemeinsamen Kräften wirklich alles in den Erfolg zu investieren. Jede hat alles von sich gegeben und wir sind es geschafft auf den Gipfel zu kommen. Das wird mir sicher am meisten in Erinnerung bleiben. Ebenso bedeutet mir viel die freie Wiederholung der Bonington-Route in den Freney-Pfeilern auf dem Mont Blanc. Wirklich schöne Arbeit, alle Lob dem Autor, vor allem für jene Zeit.



Mina Markovič, die erfolgreichste Sportkletterin in 2013. Mina, Gratulation zum vierten aufeinanderfolgenden Titel der erfolgreichsten Sportkletterin für das vergangene Jahr. Was denkst du über die Auszeichnung und siehst du irgendeine jüngere Kletterin, die dir Konkurrenz bei diesen Auszeichnungen werden könnte?

Danke für die Auszeichnung und Gratulation. Obwohl es schon die vierte Auszeichnung ist, ist es jedes Jahr angenehm sie zu bekommen, sich an das vergangene Jahr zu erinnern. Obwohl die Vorbereitungen schon in vollem Gange sind, gibt dir das noch einen Schuss Motivation für die neue Saison, dass es noch eine solche Saison oder noch besser wird – denn es kann immer noch besser gehen. Sicher sind aber auch junge Wettkämpferinnen da, die sehr gut arbeiten und klettern und ich warte kaum darauf, sie an dem Ort zu sehen, wo ich jetzt bin. Aber ich werde mich sicher nicht leicht geschlagen geben (Lachen).



Domen Škofic, der erfolgreichste Sportkletterer in 2013. Zum zweiten Mal hintereinander bist du der erfolgreichste Sportkletterer im vergangenen Jahr geworden. Was bedeutet die Auszeichnung für dich? Denkst du, dass das Hinterland der Sportkletterer so stark ist, dass dir in Zukunft bald jemand diese Auszeichnung wegnehmen könnte?

Definitiv bin ich froh über diese Auszeichnung. Denn, wie ihr sagt, es gibt viele Jungs, die ihm auf den Fersen sind oder mir gleichwertig sind, sie müssen es nur noch in den Wettkämpfen realisieren. Jeder von uns bemüht sich um diese Erfolge und ich hoffe, dass es so weitergeht. Also ja, ich bin froh über die Auszeichnung.



Tone Škarja, Preis für das Lebenswerk im Bereich Alpinismus. Herzliche Gratulation zum Preis, das war das echte Juwel des Abends. Was bedeutet der Preis für Sie?

Danke für die Gratulation. Ich muss sagen, dass es eine komplette Überraschung war, als ich das auf dem Webportal PZS entdeckt habe. Als ich nach der Überraschung und Begeisterung die Linie gezogen habe, kann ich jetzt ruhig sagen, dass das mein wichtigstes und höchstes Anerkennung ist, die ich für Alpinismus in all meinen Jahren des Alpinismus, in meinem Leben erhalten habe. Erstens, weil es die alpinistische Gemeinde verliehen hat, also die, die Alpinismus, Himalaya usw. am besten kennen. Gleichzeitig sind sie untereinander am kritischsten, und so einen Preis ist schwer zu bekommen. Erhalten habe ich aber den ersten Preis für das Lebenswerk im Alpinismus, den sie je jemandem verliehen haben. Zweitens aber deshalb, weil es um eine Tätigkeit geht, die auf ihre Weise bei den Slowenen auch in anderen Bereichen zu wenig geschätzt wird. Zu wenig Bedeutung geben wir denen, die die Arbeit anderer organisieren können, und das ist das Wichtige, was auch bei Expeditionen war. Wichtig ist es auch in der Gesellschaft und weiter. Wir haben schöne Handwerker – auch unter Alpinisten, wir haben aber extrem wenige von denen, die Handwerker für gemeinsame Arbeit auf höherer Ebene zusammenbringen könnten, so auch im Staat. Deshalb bedeutet es mir so viel – weil es beides zeigt, es zeigt, dass Alpinisten ihre Rivalität überwunden haben; und dass sie sich bewusst waren, was das bedeutet. Und überhaupt hat sich beim Sport in diesem Jahr bei den Olympischen Spielen stark der Mannschafts-, Gruppengeist gezeigt.



Luka Krajnc, der erfolgreichste Alpinist für 2013, Mitglied der slowenischen Jugend-Alpinisten-Nationalmannschaft (SMAR). Er ist derzeit mit SMAR im Austausch in Japan, daher hat er an der Veranstaltung nicht teilgenommen. Er ist einer der besten slowenischen Spitzenalpinisten der neuen Generation. Seine jährliche Liste der schwersten Routen ist außergewöhnlich. Auf hohem Niveau klettert er sowohl Fels- als auch Mixed-Routen. Das Jahr 2013 hat er ausgezeichnet mit einer neuen schweren Route am patagonischen Fitz Roy begonnen, mit großen Alpenwänden fortgesetzt, die Saison aber mit der SMAR-Expedition in Tibet beendet.

Der vielversprechendste Alpinist für 2013 Martin Žumer, ebenfalls Mitglied von SMAR, ist genau wie Luka mit SMAR in Japan, im Austausch mit jungen japanischen Alpinisten, die SMAR im letzten Winter in Slowenien gehostet hat.



ERLÄUTERUNGEN

DIE ERFOLGREICHSTEN im ALPINISMUS im Jahr 2013

Die Fachkommission, die die Auswahl der besten und vielversprechendsten Alpinisten gemacht hat, bestanden aus erfahrenen Alpinisten verschiedener Generationen, die die Verhältnisse im slowenischen und weltweiten Alpinismus kennen: Andrej Štremfelj, Matej Kladnik, Milan Romih, Peter Mežnar, Tadej Debevec, Tanja Grmovšek, Tone Škarja, Urban Ažman und Urban Golob. Sie haben anspruchsvolle Arbeit geleistet, da die Aufstiege und gekletterten Routen auch im Jahr 2013 ausgezeichnet waren.



Der Leiter der Kommission für Alpinismus PZS Miha Habjan sagte zu den Kriterien und der Auswahl: »Die Haupt-Kriterien für die Auswahl waren Spitzenleistung, Erstbesteigung, Idee und Auswahl des Ziels, Kühnheit und Abenteuer sowie natürlich die Art des durchgeführten Aufstiegs. Streng bekamen Priorität Aufstiege, die vom Vorjahresdurchschnitt der besten Aufstiege abwichen sowie Aufstiege wirklich richtigen alpinistischen Charakters. Die ausgewählten erfolgreichsten Alpinisten erhielten eine überzeugende Mehrheit der Stimmen. Auch dieses Jahr wurden Individuen ausgewählt, die mit einem oder mehreren Spitzenaufstiegen das vergangene Jahr wichtiger markiert haben. Diesen Alpinisten wurde der Preis für besondere Erfolge im Alpinismus verliehen. Einige hat die Gruppe für die Auswahl vorgeschlagen und ausgewählt, einige haben wir bei KA PZS hinzugefügt. Dieses Jahr haben wir auch zum ersten Mal den Preis für das Lebenswerk im Bereich Alpinismus verliehen. Vergleich alpinistischer Aufstiege und ihre Bewertung ist immer schwierig und undankbare Aufgabe, dieses Jahr war es so. Unsere Auswahl ist nicht die absolute Wahrheit und ich hoffe, dass wir uns dessen alle bewusst sind. Die Auswahl ist nur die beste Annäherung, für die wir uns nach besten Kräften bemüht haben. Zum Schluss wünsche ich allen Preisträgern und Nominierten im Jahr 2014, dass sie die Vorjahreserfolge übertreffen und immer sicher nach Hause zurückkehren.«



Erfolgreichste Alpinistin – Anastasija Davidova (AO PD Ljubljana–Matica)

Nastja Davidova ist eine der besten slowenischen Alpinistinnen der jüngsten Periode. Sie widmet sich vor allem dem Felsklettern, aber auch winterliches – gemischtes Klettern ist ihr nicht fremd. Im 2013 hat sie an einer Expedition nach Patagonien teilgenommen, wo sie einen ausgezeichneten Aufstieg auf Fitz Roy gemacht hat, im Sommer mit Klettern zu Hause und in den Dolomiten fortgesetzt, die Saison aber mit einem ausgezeichneten freien Aufstieg in den Freney-Pfeilern gekrönt. Nastja setzt die Tradition des hohen Kletterniveaus des slowenischen Frauenalpinismus fort.

• Fitz Roy, Afanassieff (Filo Noroeste), 6a+/A0, 1600 m, dritter Frauenaufstieg Mermoz, Via Argentina, 6a+, 600m

• Mont Blanc, Freney face, »Bonington«, 7a+, 500 m+ 200 m, NP

• Šite, Debela Berta, VIII+, 500 m, RP

• Cima Ovest, »Cassin-Ratti«, 7a, 450 m, NP

• Marmolada, »Schwalbenschwanz«, VI, 800 m, NP

• Marmolada, Gogna, 7, 800 m, NP

• Meisules dla Biesces, »Alfa e Omega«, VIII+/IX-, 200 m

• Sass Pordoi, »4 giorni un estate«, 7a, 600 m, NP

• Aig. Croux, »Que cherches tu Jean-Marie«, 6c, 320 m, NP



Erfolgreichster Alpinist – Luka Krajnc (AO PD Celje – Matica)

Luka Krajnc ist einer der besten slowenischen Spitzenalpinisten der neuen Generation. Seine jährliche Liste der schwersten Routen ist außergewöhnlich. Auf hohem Niveau klettert er sowohl Fels- als auch Mixed-Routen. Das Jahr 2013 hat er ausgezeichnet mit einer neuen schweren Route am patagonischen Fitz Roy begonnen, mit großen Alpenwänden fortgesetzt, die Saison aber mit einer Expedition nach Tibet beendet. Mit Interesse werden wir Lukas alpinistischen Weg auch in Zukunft verfolgen.

• Patagonien, Fitz Roy, O-Wand, The Real Kekec, 6c+, A2, 1300 m, 5 Tage, 800 m EA.

• Patagonien, Cerro Torre, SO-Grat, 7b, WI5, A1, 1200 m, 2 Tage, 2. Aufstieg nach Entfernung der meisten Bolts

• Dauphine, Rateau, Le empire des sons, M6, 550 m, NP/Flash, 14 h, 1. RP

• Patagonien, S Turm Paine, Zuko traverse, 6b+, 650 m, 8 h, EA.

• Dauphine, La Meije, Z Couloir direct, M6, 800 m, NP/Flash, 12 h

• Patagonien, El Mocho, Dulce de leche, 7a, 800 m, 9h, EA.

• Vršac, Zaprti oddelek, VIII+/IX-, 900m, 16h, 300 m EA.

• Dolomiten, Marmolada, Moderne Zeiten, VIII-, 850 m, 14 h,

• Chamonix-Nadeln, Freney+Nadeltraverse, V+, M, 2000 m, 2 Tage

• Himalaya, Ice tooth, Nordcouloir, 60˚, 900 m, 2 Tage



Vielversprechendster Alpinist – Martin Žumer (AO PD Radovljica)

Martin Žumer ist Vertreter der jungen Generation slowenischer vielversprechender Alpinisten. Vielleicht ist das kein Zufall, da er aus AO Radovljica kommt, wo traditionell ausgezeichnete Alpinisten kommen. Im 2013 war er einer der wenigen slowenischen Alpinisten, der im Winter in den höchsten Wänden unserer Berge kletterte. Er kletterte auf hohem Niveau auch im Sommer, im Herbst ging er auf Expedition nach Tibet, die Saison beendete er wieder mit einer klassischen Winterwiederholung in unseren Wänden.

• Triglav, Čop-Pfeiler, V+, A1, 100 m, 19 h, WP

• Šite, JLA, M6, A1, 350 m, 2 Tage

• Debela peč, Lessi kehrt zurück, VIII/VI, 500 m, 9 h, 1. RP

• Martuljek, Louis Cifer, M8-, 100 m, in Führung, 3 h

• Begunjska Vrtača, Vertigo world, M6, 400 m, 4 h

• Anića Kuk, Gelbe Angst, 7c, 200 m, 6h, in Führung

• Petit Dru, Allain-Leinenger, VI, 800 m, 13 h

• Tibet, Ice Tooth (6200m), O-Pfeiler, TD, V+, 900 m, 2 Tage, EA.

• Šite, Herlc-Kočevar, M5+, 500 m, 9 h

• Martuljek, Mokre peči, Drei verwirrte Tage, M7, WI6, 100 m, erster in Seilschaft, 2 h



Preis für das Lebenswerk im Bereich Alpinismus – Tone Škarja (AO PD Kamnik), mehr dazu auf >>>.



Andrej Grmovšek (AO APD Kozjak Maribor), Preis für besondere Erfolge

Andrej Grmovšek ist sicher einer der besten Felskletterer der jüngsten Periode. Seine Liste jährlicher Routen ist immer wieder verblüffend. Im Jahr 2013 hat er die Saison in Patagonien begonnen, dann die Felsen-Saison ausgezeichnet fortgesetzt, unter anderem auch mit der ersten Wiederholung der legendären Wurzel in der Wand.

• Wurzel, VIII+, 1000 m, NP/bzw. flash

• Torre Norte (Paine), Zuko traverse, V 5.10+, 650 m, 8 h, EA

• Predostenje Križevnika, Blitz, IX-, R, 220 m, EA.

• Križevnik, Schönheitsfehler, VIII, 230 m, NP, EA

• Marmolada, Millenium, IX+ ( IX-), 160 m

• Meisules dla Biesces, Alfa e Omega, VIII+/IX-, 200 m

• Vežica, Schwarze Katze, VIII+, 250 m, NP



Domen Kastelic (Akademski AO), Preis für besondere Erfolge

Domen Kastelic hat in den letzten Jahren das Niveau seiner alpinistischen Aufstiege stark angehoben. Es ist wirklich erfreulich, wie mutig und geradlinig er die größten Alpenwände angeht. Auch im Jahr 2013 war es so. Nach guten Aufstiegen zu Hause und in den Alpen hat er die Saison mit einer neuen Route auf einem nepalesischen Sechstausender gekrönt.

• Nepal-Rolwaling, Kang Nachugo (6650 m), SW-Wand, Monsoon, 75˚,1500 m, 17 h, EA.

• Les Drus, North Couloir, ED, VI/A1/5/M6, 850 m, 16 h

• MKM+Šite+Teufelspfeiler, Gilberti+Belač-Zupan+Teufelspfeiler, V+, 800 + 500 + 550, Verbindungsaufstieg, 16 h von Belopeška Seen bis Vršič

• Les Droites, Jackson, ED, V/5+/M5, 1000 m, alles in Führung, 9 h

• Šite, Debela Berta, VIII+, 500 m, RP, 10 h

• Bosconero, S-Wand, Futuro Incerto, VIII, 650 m, NP, 9 h



Janez Svoljšak (AO PD Kranj), Preis für besondere Erfolge

Janez Svoljšak ist Vertreter der jüngsten Generation slowenischer vielversprechender Alpinisten. Schon in den vergangenen Jahren hat er auf sich aufmerksam gemacht, im 2013 hat er sein Kletterniveau steil angehoben und vor allem in der sommerlichen Felsen-Saison eine Serie ausgezeichneter schwerer freier Wiederholungen aneinandergereiht. Die Saison hat er noch mit guten Ergebnissen im Wettbewerbseisklettern ergänzt.

• Triglav, Jug-Pfeiler mit Sphinx-Gesicht, XI/VII,V-/IV, 950 m, erster in Seilschaft, 12 h

• Triglav, Auf der anderen Seite der Zeit mit Čop-Pfeiler, VIII/VII,VI+/V, 1000 m, RP, 10 h

• 11.8.2013, Ojstrica, Nejč-Route, VII+, 500 m, NP, geklettert als erster, 12 h, 3. B

• Vežica, Schwarze Katze, VIII/VII, 200 m, NP, erster in Seilschaft, 2,5 h

• Dolomiten, Sella towers (Meisules), Via Dolomiue, VIII/VI, 250 m, NP, 5 h

• Vežica, Perčič-Pfeiler, VIII-/VI, 150 m, NP, abwechselnd geklettert, 3 h

• Šite, Pfeiler, VIII-/VI, 500 m, NP, erster in Seilschaft,8 h

• Kogel, Ammonit,VIII-/VII, 250 m , 7Std, Tine Marenče

• Marmolada, Moderne Zeiten, VII+/VIII-, 850 m, NP, 12 h

• Bad Gastein, Supervisior, WI6, 270 m, RP, 5 h

• Ergebnisse im Wettbewerbseisklettern:

3. Platz: Weltjugendmeisterschaft U22, Saas Grund, Schweiz und

8. Platz: Weltcup-Wettbewerb, Kirov 2013, Russland (1. Platzierung im Finale bei Weltcup-Wettbewerben).



Marko Prezelj (AO PD Kamnik) und Tomaž Jakofčič (Akademski AO), Preis für besondere Erfolge

Marko Prezelj und Tomaž Jakofčič sind Spitzenalpinisten, die schon eine Reihe von Jahren auf sehr hohem Niveau klettern. Im 2013 haben sie Kräfte vereint und mit geschärftem Sinn für neue Linien zwei neue moderne Erstbesteigungs-Routen in der Nord-Triglav-Wand geklettert. Tomaž hat zu den zwei aus Triglav noch eine neue Route in Tofana Di Rozes hinzugefügt.

• Triglav, Bergsteiger-Griff, VII+/VIII-, A1, 1000 m, EA

• Triglav, Haken VIII-, 1000 m, EA

• Tofana Di Rozes, Vidia, VIII+, 450 m, 9 h, EA. (Tomaž Jakofčič)



Luka Lindič (AO PD Celje – Matica), Preis für besondere Erfolge

Luka Lindič ist Vertreter der jüngeren Generation moderner slowenischer Alpinisten, der jedes Jahr eine Serie von Spitzenaufstiegen durchführt. Seine Motivation und die Art, wie er Alpinismus angeht, kann Vorbild für viele

slowenische und weltweite Alpinisten sein. Im 2013 hat er sich vor allem der herbstlichen Himalaya-Expedition gewidmet und im Vorbereitungszeitraum eine Serie ausgezeichneter Aufstiege aneinandergereiht, unter anderem auch Solo-Wiederholung des Peuterey-Grats und freie erste Wiederholung der legendären Wurzel in der Wand.

• Mont Blanc, Peuterey Integrale, 5c, M, 4500 m, 15,5 h, solo

• Chamonix-Nadeln, Freney+Nadeltraverse, V+, M, 2000 m, 2 Tage

• Tibet, Ice Tooth (6200m), Ostpfeiler, TD, V+, 900 m, Alpenstil, 2 Tage, EA.

• Georges de la Biaysee, Biaysse ta culotte, D9, 180 m, NP/Flash, 4,5 h

• Langer Rücken, Teranova+Gedenk-Saša Kamenjeva, M6,90°, 750 m, NP/Flash, 11 h

• Dauphine, Rateau, Le empire des sons, M6, 550 m, NP/Flash, 14 h, 1. RP

• Dauphine, La Meije, Z Couloir direct, M6, 800 m, NP/Flash, 12 h

• Ojstrica, Herletova, VI/IV-V, 450 m, 1 h, solo

• Triglav, Wurzel, VIII+/VII, NP/Flash, 19 h, 1. F

• Petit Jorasses, Mon coeur espagnol, 7a, 750 m, NP/Flash, 8 h



Tadej Krišelj (AO PD Kamnik), Preis für besondere Erfolge

Auch Tadej Krišelj ist Vertreter junger slowenischer vielversprechender Alpinisten, der schon eine Reihe von Jahren mit guten Aufstiegen auf sich aufmerksam macht. Das Jahr 2013 hat er ausgezeichnet in Patagonien mit einer neuen Route auf Fitz Roy begonnen, dann auf hohem

Niveau mit Felsklettern zu Hause fortgesetzt, die Saison aber auf Expedition in Tibet beendet.

• Patagonien, Fitz Roy, O-Wand, The Real Kekec, 6c+, A2, 1300 m, 5 Tage, 800 m, EA.

• Patagonien, Cerro Torre, SO-Grat, 7b, WI5, A1, 1200 m, 2 Tage, 2. Aufstieg nach Entfernung der meisten Bolts

• Vršac, Zaprti oddelek, VIII+/IX-, 900 m, 16h, 300 m Erstbesteigungsroute

• Patagonien, El Mocho, Dulce de leche, 7a, 800 m, 9 h, EA.

• Vežica, Aksa, VII+, 200 m, 3 h, 1. RP

• Vežica, Schwarze Schönheit, VIII, 230 m, 4 h

• Dolomiten, Marmolada, Moderne Zeiten, VIII-, 850 m, 14 h

• Himalaya, Ice tooth (6200 m), Nordcouloir, 60˚, 900 m, 2 Tage



Tina Di Batista (AO PD Ljubljana–Matica), Preis für besondere Erfolge

Tina Di Batista ist eine der besten Spitzen-Alpinistinnen der jüngsten Periode. Ihre Liste spitzenmäßiger jährlicher Aufstiege ist schon langjährige Konstante. Das Jahr 2013 hat sie ausgezeichnet in Patagonien begonnen, wo sie erneut auf Fitz Roy geklettert ist. Trotz Verletzung hat sie im Sommer trotzdem einige gute Aufstiege über Chamonix aneinandergereiht.

• Fitz Roy, Afanassieff (Filo Noroeste), 6a+/A0, 1600 m, dritter Frauenaufstieg Mermoz, Via Argentina, 6a+, 600 m, 8 h

• Red Pillar Aig. du Blatiere, L eau Rance d Arabie, TD+/6b+, 300 m, 6 h

• Chandelle du Tacul, Bonatti-Tabou, TD+/6b+, 300 m, 5 h



DIE ERFOLGREICHSTEN IM SPORTKLETTERN im Jahr 2013

Die Kommission für Sportklettern PZS hat am Ende der Saison 2013 beschlossen, wie üblich die erfolgreichste Sportkletterin und Sportkletterer bekanntzugeben, dazu noch drei Auszeichnungen für Spitzenleistungen zu verleihen sowie fünf Auszeichnungen an junge vielversprechende Kletterer für erreichte Ergebnisse bei Wettbewerben der Welt- und Europameisterschaft der Jugend. Ebenso hat sie beschlossen, auch die Auszeichnung an die Trainer der erfolgreichsten Sportkletterin und Sportkletterers zu verleihen.



Erfolgreichste Sportkletterin – Mina Markovič (PK 6b Ptuj)

Die vergangene Saison hat sie ohne Zweifel wieder als erfolgreichste Kletterin im Wettbewerbsklettern der Welt abgeschlossen. Nach der Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Schwierigkeit folgten die Weltspiele. Mina hat nach Hause eine Goldmedaille gebracht. Die Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Bouldern hat ihr das endgültige zweite Platz in der Kombination gebracht. Es folgte der prestigeträchtige Master in Arco, wo sie mit dem Sieg auch diesen Pokal erobert hat. Die gesamte Saison der Weltcup hat die ganze Zeit angedeutet, dass beim finalen Wettbewerb in Kranj wieder sehr spannend sein wird. Diesmal war der dritte aufeinanderfolgende Gesamtsieg in Schwierigkeit ein bisschen zu weit, dafür ist sie aber zum dritten Mal aufeinanderfolgend Gesamtsiegerin des Weltcups in der Kombination aller Disziplinen geworden. Der Titel der Staatsmeisterin am Ende der Saison war noch das i-Tüpfelchen einer sehr erfolgreichen Saison.



Erfolgreichster Sportkletterer – Domen Škofic (ŠPO PD Radovljica)

Domen baut sich langsam und beharrlich seinen Platz unter den besten Wettbewerbern in Schwierigkeit der Welt. Der Durchbruch ins Finale ist ihm in der vergangenen Saison in der Hälfte der Wettbewerbe gelungen und bei einem war er knapp hinter dem Podium. Beim Master in Arco hat er bewiesen, dass er sich nicht fürchtet noch höher zu steigen und mit dem dritten Platz der Konkurrenz gezeigt, dass sie in Zukunft ernsthaft mit ihm rechnen müssen. Im heimischen Meisterschaft hat er schon zum zweiten Mal aufeinanderfolgend den Titel des Staatsmeisters erobert.



Auszeichnungen für Spitzenleistungen in Wettbewerben

Jernej Kruder (ŠPO PD Celje – Matica): Boulder-Weltcup-Wettbewerbe sind sehr unvorhersehbar und die Finalbesetzung wechselt sehr oft. Jernej ist es in Kitzbühel gelungen, wo er den ausgezeichneten 6. Platz erobert hat. In der Endabrechnung war er auf dem 11. Platz.

Urban Primožič (PK Škofja Loka): Vor zwei Jahren hat er mit Platzierung ins Finale beim heimischen Weltcup-Wettbewerb alle überrascht. Dass das nicht nur ein Blitz war, hat er wieder in der letzten Saison bewiesen und beim Wettbewerb in Korea sein bestes Ergebnis ausgeglichen.

Maja Vidmar (PK Škofja Loka): In der vergangenen Saison hatte sie wieder viel Arbeit mit Verletzungen und folglich mit Mangel an Training. Aber gerade am Ende der Saison hat sie bewiesen, dass sie trotz aller Probleme fähig ist, sich ins Finale bei Weltcup-Wettbewerben zu platzieren. Bei der Europameisterschaft ist sie mit dem vierten Platz knapp ohne Medaille geblieben.



Auszeichnungen an vielversprechende für Ergebnisse bei der Welt- und Europameisterschaft der Jugend

Martin Bergant (PK Škofja Loka): Silbermedaille bei der Jugend-Europameisterschaft in Schwierigkeit in der Kategorie Kadetten.

Janja Garnbret (Šaleški AO): Europameisterin der Jugend sowohl in Schwierigkeit als auch in Bouldern in der Kategorie ältere Mädchen.

Matic Kotar (ŠPO PD Rašica): Europameister der Jugend in Bouldern in der Kategorie ältere Jungen.

Sara Lukič (Šaleški AO): Bronzemedaille bei der Jugend-Europameisterschaft in Bouldern in der Kategorie ältere Mädchen.

Anže Peharc (ŠPO PD Tržič): Silbermedaille bei der Jugend-Europameisterschaft in Bouldern in der Kategorie Kadetten.



BEWERTUNG DER SAISON 2013



Bewertung der alpinistischen Saison 2013 der Kommission für Alpinismus PZS:

Der Beginn des Winters 2013 war vielversprechend, da ganz einige klassische Winterwiederholungen in unseren höchsten Wänden (Triglav, Debela peč, Jalovec, Špik, V. Mojstrovka, Šite, Dolgi hrbet) durchgeführt wurden. Ebenso wurden einige gute vereiste Wasserfälle und Mixed-Routen geklettert. Slowenische Alpinisten kletterten in Kandersteg, Fournel, in Österreich, in Wänden über Chamonix. Die alpinistische Aktivität hat sich gegen Ende des Winters zu Hause beruhigt. Die Ursache ist in schlechteren Eis-Schnee-Verhältnissen zu suchen, was aber einige einzelne Seilschaften nicht aufgehalten hat, die trotzdem in großen Wänden kletterten. Lobenswert.

Mit dem Beginn des Frühlings wurden zahlreiche gute alpinistische Skidescents durchgeführt, auch Erstfahrten, die sonst in den letzten Wintern selten waren. Eine Seilschaft kletterte auf den Lofoten, Chamonix wurde wieder besucht. Die erste Aktion der Nationalmannschaft hat mit dem Besuch japanischer Alpinisten serviert, mit denen sie in annehmbaren Verhältnissen einige interessante und gute Aufstiege durchgeführt haben.

Schon bald nach dem Neuen Jahr kamen gute Nachrichten aus Patagonien. Unter zahlreichen Aufstiegen ragten eine neue schwere Route auf Fitz Roy, ausgezeichneter Aufstieg auf Cerro Torre sowie seltener Aufstieg einer Frauen-Seilschaft auf Fitz Roy heraus. Der Seilschaft in Kanada im April ist es nicht nach Plan gegangen, besser ging es im Mai der Seilschaft in Alaska.

Die Fels-Saison hat traditionell in Paklenica mit einigen guten Aufstiegen begonnen. Eine Seilschaft hat am traditionellen britischen internationalen Treffen in Cornwall teilgenommen. Im Juni haben die ersten ernsthafteren Aufstiege in heimischen Wänden begonnen, im Juli die ersten ernsthafteren freien Wiederholungen. Nationalmannschaftsmitglieder kletterten im tschechischen Sandstein, KA hat ein Lager für vielversprechende Alpinisten unter Marmolada organisiert, die ersten Expeditionsmitglieder sind in peruanische Anden gegangen.

Die sommerliche Fels-Saison zu Hause hat mit zahlreichen Erstbesteigungs-Routen und schwierigeren freien Wiederholungen serviert. Neue Routen haben sich eine nach der anderen die gesamte Saison gereiht, einige waren sehr schwere. Slowenische Alpinisten kletterten in Dolomiten, über Chamonix, in Montenegro. Es wurden ganz einige schnelle Aufstiege über anspruchsvolle Alpenwände durchgeführt. Nationalmannschaftsmitglieder kletterten Fels- und Mixed-Routen in Dauphine, die Kommission für Alpinismus (KA) PZS hat wieder ein Frauen-Alpinisten-Lager mit dem Ziel organisiert, jüngere Alpinistinnen zu größerer Aktivität anzuspornen.

Die Fels-Saison hat sich auch in den Herbst hingezogen. Slowenische Alpinisten kletterten auf hohem Niveau so zu Hause wie im Ausland. Wieder wurden ganz einige Erstbesteigungs-Routen auf hohem Niveau sowie ernsthaftere freie Wiederholungen geklettert. Sehr aktiv war es über Chamonix, in Dolomiten, zu Hause und in naher Umgebung, einige Kletterer kletterten in Yosemite. KA PZS hat das traditionelle Lager für vielversprechende Alpinisten in Chamonix organisiert.

Die herbstliche Expedition der Nationalmannschaftsmitglieder auf Phola Gangchen, die zugleich die zentrale PZS-Expedition im 2013 war, hat aufgrund reichlicher Schneefälle das Hauptziel nicht erfüllt. Im November kam zuerst eine gute Nachricht aus Nepal, wo eine neue Route auf einem Sechstausender geklettert wurde, sowie wieder eine gute Nachricht aus Patagonien, wo zwei Aufstiege auf Fitz Roy durchgeführt wurden.

Der Beginn des Winters hat für kurze Zeit einige gute Aufstiege zu Hause und in Westalpen erlaubt. Es wurden einige gute Wiederholungen in winterlichen Verhältnissen als Einleitung in die neue Wintersaison durchgeführt.

Auf jeden Fall ist es ermutigend, dass die führende Rolle der alpinistischen Aktivität die neue Generation junger slowenischer Alpinisten übernommen hat, die vollkommen im Fluss zeitgenössischer internationaler alpinistischer Trends sind. Ermutigend ist auch, dass der führenden Generation eine neue Welle junger Alpinisten folgt, die auf hohem Niveau klettern. In der Saison wird zu Hause viel geklettert, auch sehr gute Routen. Die Verbundenheit mit lokalen heimischen Wänden ist spürbar, manchmal fehlt Ideen und Kreativität bei der Suche nach alpinistischen Zielen. Der älteren alpinistischen Generation spitzenmäßiger Alpinisten fehlt das nicht, da sie attraktive und spitzenmäßige Ziele so zu Hause wie im Ausland zu finden wissen.

Ähnlich ist es mit Expeditionen. Wir würden uns mehr erkundenden und abenteuerlichen Alpinismus mit besser ausgearbeiteten Ideen wünschen. Noch mehr würden wir uns Interesse für die höchsten Gebirge der Welt wünschen. Wenn es noch vor Kurzem notwendig war, Selektion für die Teilnahme in einer Himalaya-Expeditionsmannschaft zu machen, sammeln wir heute mit Mühe eine geeignete Mannschaft, die fähig ist, ein Himalaya-Ziel auf hohem Niveau zu klettern. Das ist nicht ermutigend. Wo sind die Gründe?

Ebenso ist es nicht ermutigend, dass es keine größere Zusammenarbeit zwischen KA PZS sowie Abteilungen und Individuen, insbesondere erfahrenen Alpinisten gibt. In so einer kleinen Gemeinschaft wie der alpinistischen kann ohne Zusammenarbeit kein richtiges und geplantes Arbeit sein, was allein zu qualitativem langfristigem Entwicklung mit spitzenmäßigen Ergebnissen führt. Klar ist, dass führende Alpinisten mit Charisma immer Individuen sein werden, aber ohne breitere Zusammenarbeit werden wir uns nicht optimal mit den Herausforderungen der Zeit auseinandersetzen.

Der slowenische Alpinismus ist in einer Periode, in der Veränderungen geschehen, mehrdimensionale. Von allgemeinen Lebensumständen in der slowenischen Gesellschaft, bis zur Reduzierung der finanziellen Unterstützung seitens des Staates für Alpinismus bestimmt, bis zu Veränderungen bei Organisation und Leitung der alpinistischen Tätigkeit innerhalb PZS (nicht mehr KOTG und KA PZS, neu alle alpinistische Tätigkeit unter KA), am Ende auch Generationenwechsel mit unterschiedlichem Ansatz, Ansicht und Ideen, usw. Es wird notwendig sein, eine neue Vision des slowenischen Alpinismus aufzustellen. Wo sind wir, wohin gehen wir und wohin wollen wir gehen? Realität akzeptieren, sich an Verhältnisse anpassen, Ziele klar definieren, KA personell verstärken und etwas auch für das Gemeingut des slowenischen Alpinismus tun.

Trotz der Tatsache, dass die alpinistische Saison 2013 nicht als Saison der Überschreitungen in Erinnerung bleiben wird, schaue ich in die alpinistische Zukunft optimistisch und meine, dass mit ein bisschen mehr richtiger positiver Ansatz wir das hohe Niveau des slowenischen Alpinismus heute und auch in Zukunft halten können.



Miha Habjan, Leiter der Kommission für Alpinismus des Alpenvereins Sloweniens

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Bewertung der Saison 2013 der Kommission für Sportklettern PZS:

Schon eine Reihe von Jahren schauen wir uns nach dem Abschluss der Wettbewerbssaison mit Freude und Stolz auf die erreichten Ergebnisse unserer Nationalmannschaftsmitglieder, ihrer Trainer und Selektoren um. Auch im Jahr 2013 haben nach einigen außergewöhnlichen Saisons slowenische Sportkletterinnen und Sportkletterer die Wettbewerbssaison mit Überschreitungen abgeschlossen.

Die Paradedisziplin bleibt Frauen-Schwierigkeit. Mina Markovič hat sich wieder in die Geschichte des weltweiten Sportkletterns mit Spitzenresultaten eingeschrieben: 3 Siege, 3 zweite Plätze bei Wettbewerben um den Weltcup, Sieg bei den Weltspielen in Cali, insgesamt 1. Platz in Weltcup-Kombination, insgesamt 2. Platz in Weltcup-Schwierigkeit und drei Silbermedaillen bei der Europameisterschaft. Die Weltkonkurrenz hat sie auch bei einem der prestigeträchtigsten Wettbewerbe besiegt, dem traditionellen Rock Master in Arco, was ein Pokal ist, den sie bisher noch nicht erobert hat. Zusammen mit Jain Kim war sie in der Saison 2013 Klasse für sich in der Schwierigkeit-Konkurrenz. In der zehnten Saison des Auftritts im Weltcup hat Mina schon ihren 15. Sieg erreicht.

Maja Vidmar, die schon 12 Jahre Spitzenresultate erreicht, hat ihre Ernte von zwölf Siegen im Weltcup zwar nicht erhöht, hat uns aber wieder mit ausgezeichneten Platzierungen erfreut und das trotz Verletzungen, die sie die ganze Saison geplagt haben. Sie hat 6. und 8. Platz im Weltcup und 4. Platz bei der Europameisterschaft in Schwierigkeit erreicht.

In der Männer-Nationalmannschaft reihen sich immer bessere Platzierungen der jüngeren Generation der Nationalmannschaftsmitglieder. So ist in Schwierigkeit der Durchbruch in die Seniorenelite endgültig Domen Škofic gelungen, der in seinem Stil – mit Medaillen - von der Jugendkategorie Abschied genommen hat. In der Hälfte der Weltcup-Wettbewerbe in Schwierigkeit war er im Finale. Mit Platzierung auf dem Siegerpodest beim prestigeträchtigen Master in Arco hat er angekündigt, dass er auch der größten Ergebnisse fähig ist. Den Spitzenleistung hat Urban Primožič mit 5. Platz in Schwierigkeit Weltcup wiederholt, sein erstes Finale hat knapp verpasst Jure Raztresen mit 9. Platz beim heimischen Wettbewerb in Kranj.

In Boulder-Weltcup-Wettbewerben, wo sich jedes Jahr mehr die Spezialisierung der Disziplin zeigt, hat Mina Markovič ihre Vielseitigkeit mit zwei 5. Plätzen und Silbermedaille bei der Europameisterschaft bewiesen. Unter Männern hat der beste slowenische Boulderer Jernej Kruder ausgezeichnetes 6. und 7. Platz bei einzelnen Wettbewerben sowie 11. Platz in der Gesamtabrechnung Weltcup Boulder erreicht.

Guten Ergebnissen in der Senioren-Nationalmannschaft folgt auch die Jugend-Nationalmannschaft. Bei der Jugend-Europameisterschaft haben die Jugendlichen ganze 9 Medaillen erobert, davon 4 goldene. Neben Domen Škofic haben sich die jüngsten Janja Garnbret und Matic Kotar hervorgetan, die schon bei ihrem ersten offiziellen internationalen Wettbewerb Goldmedaillen erobert haben. Janja hat den Sieg auch bei ihrem zweiten internationalen Wettbewerb wiederholt – Europameisterschaft in Schwierigkeit. Unter die Medaillengewinner bei Jugend-Europameisterschaften haben sich letztes Jahr auch Anže Peharc und Martin Bergant mit Silber und Sara Lukič mit Bronzemedaille eingeschrieben. Das Set von drei Medaillen hat unserer reichen Sammlung unser erfolgreichster Jugendlicher der letzten Jahre Domen Škofic hinzugefügt: Gold in Boulder, Silber in Schwierigkeit bei der Europameisterschaft sowie Bronze bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Schwierigkeit. Für Domen war es wirklich eine außergewöhnlich erfolgreiche und anstrengende Saison, da er neben Jugendmeisterschaften praktisch aller wichtigsten senioren internationalen Wettbewerbe in Schwierigkeit teilgenommen hat.

Slowenische Organisatoren von Wettbewerben um Weltcup Lorin Möscha von ŠPD Korenjak und Tomo Česen von PZS haben auch letztes Jahr Erwartungen bei der Durchführung von Wettbewerben um Weltcup auf höchstem Niveau gerechtfertigt. Der Kranj-Wettbewerb wird dieses Jahr traditionell schon das 19. Weltcup-Finale hosten, auf den nächsten Weltcup auf Log werden Liebhaber von Boulder-Spektakeln mindestens noch eine Saison warten müssen.

Sportklettern etabliert sich unter Sportarten in Slowenien immer mehr, was nicht zuletzt die mehrfache Nomination von Kletterern in die Auswahl der besten Sportler des Jahres in Slowenien beweist. Für diesen Fortschritt, investierte Arbeit und Ergebnisse geht Dank an Wettbewerber, Trainer und Selektoren, sowie zahlreiche Klub-Enthusiasten und Eltern, die für Massenhaftigkeit und Entwicklung des Sportkletterns unter Jugendlichen sorgen.

Die kommende Saison 2014 wird neue Gelegenheit für das Erreichen spitzenmäßiger Ergebnisse slowenischer Sportkletterer sein. Wir glauben, dass sich Nationalmannschaftsmitgliederinnen und Nationalmannschaftsmitglieder auch diesmal auszeichnen werden, dabei wünschen wir ihnen qualitatives Training ohne Verletzungen, erfolgreiche Auftritte und Genuss beim Klettern bei den größten Wettbewerben mit slowenischem Wappen auf der Brust.



Aleš Pirc, Leiter der Kommission für Sportklettern des Alpenvereins Sloweniens

         
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