Ist das kleine Slowenien, das einige Verbindungen zu Trump und seinem Regierungsstil hat, bereit, für seine eigene Bevölkerung einzutreten und Ausländern die Tore in Rechnung zu stellen?
Bearbeitet aus dem Artikel von Owen Clark: President Trump Orders National Parks to Raise Fees on International Visitors in Outsideonline von Copilot
Der US-Präsident Donald Trump hat eine Exekutivorder unterzeichnet, die im Namen der „Verbesserung“ der Nationalparks höhere Eintrittspreise für ausländische Besucher verlangt. Sie wollen mehr von denen einnehmen, die keine heimische Steuernummer haben, und die Erlöse in Infrastrukturverbesserungen, besseren Zugang und den Genuss natürlicher Schönheiten investieren.
Darüber hinaus heißt es in der Verordnung, dass US-Bürger Vorrang bei der Beantragung von Genehmigungen haben, wodurch ein System gestärkt wird, das Einheimischen besseren Zugang zu wertvollen Erholungsgebieten verschafft.
Obwohl diese Entscheidung manchen extrem erscheint, sind die Amerikaner nicht die Ersten:
In Ecuador zahlen Ausländer 100 $ für den Eintritt in den Galapagos-Nationalpark, Einheimische nur 6 $.
In Südafrika kostet der Eintritt in den Kruger-Nationalpark Touristen 30 $, Einheimischen 7 $.
In vielen Ländern gibt es seit Jahrzehnten differenzierte Eintrittspreise für Nichtansässige.
Laut Daten des PERC-Forschungszentrums würden zusätzliche 25 $ pro ausländischen Besucher in US-Parks bis zu 330 Millionen $ jährlich einbringen, eine große Hilfe für budgetbelastete Behörden.
Slowenisches Nachdenken: Zeit für ein Gespräch?
Slowenische Naturparks (Triglav-Nationalpark, Kozjansko-Regionalpark, Škocjan-Höhlen usw.) sind hochgeschätzt, aber oft überlastet, besonders im Sommer. Höhere Besucherzahlen erfordern mehr Mittel für Wartung, Besucherlenkung, Naturschutz und Unterstützung lokaler Gemeinschaften.
Wäre es nicht sinnvoll, über unterschiedliche Eintritts- (Park-)Gebühren für Einheimische und Ausländer nachzudenken?
Der slowenische Besucher trägt bereits über Steuern bei.
Der ausländische Besucher erlebt ein unvergessliches Erlebnis – zu einem moderat höheren Preis, den der Staat in die Natur zurückführt.
Mittel könnten fließen für: Entschädigungen für vom Tourismus belastete Bewohner, Pflege von Straßen und Wegen, Bildung, Umweltschutz, lokale Beschäftigung, digitale Lösungen zur Besucherlenkung…
Natürlich geht es nicht darum, Türen vor der Welt zu schließen. Es geht um einen klugen Ansatz im Geiste moderner Bewirtschaftung natürlicher Schönheiten – ohne Angst, jemanden abzuschrecken. Wie Amerikaner sagen: It’s a tiny fraction of the travel budget.
Die Welt verändert sich. Grenzen verschwimmen, Herausforderungen wachsen. Vielleicht ist es Zeit, dass auch wir nach vorn schauen und Modelle betrachten, die anderswo erprobt sind – auf eine Weise, die Natur und Menschen nutzt. Also Eintritts- und Parkgebühren für Slowenen kostenlos und noch Vorrang an eingeschränkten Orten? Sind Sie dafür?
Quelle:
https://gore-ljudje.net/novosti/svet-se-spreminja-zakaj-se-ne-bi-tudi-mi/