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Neuigkeiten / Einfallsreich gegen eine saure Wandersaison

Einfallsreich gegen eine saure Wandersaison

28.08.2014
Das saure Wetter hat in diesem Sommer zwar ein saures Lächeln auf das Gesicht manches Wanderers und Hüttenwirtes gezeichnet, doch diese sind

trotz geringerer Besuche in den Berghütten in der Zeit der sauren Gurken ihrer Mission treu geblieben. Gäste – in diesem Jahr ist der größere Besuch ausländischer Wanderer noch auffälliger – werden nicht nur mit Sauerkraut angelockt, sondern man setzt generell auf vielfältiges

leckeres Bergessen, und neben etablierten Werbewegen schlägt man auch innovativere ein: von verbessertem gastlichen

Angebot und organisiertem Transport vom Ziel zum Ausgangspunkt bis zu Konzerten klassischer Musik in der Hütte und der Einrichtung eines neuen Klettergebiets nicht weit von der Berghütte. Der Alpenverein Slowenien wird in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit

der Förderung des Wanderns im Ausland widmen und versuchen, sich den geänderten Gewohnheiten einheimischer Besucher anzupassen.

Die Sommerwandersaison, die vom 15. Juli bis 15. September dauert und die meisten Wanderer in die Berge lockt, wird in diesem Jahr durch

das wetterlaunische Sommer geknickt. Dennoch besuchen die slowenischen Berge jährlich mehr als eine Million Besucher, denen ein

Netz von über 1.660 Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von 9.616 Kilometern in ganz Slowenien zur Verfügung steht. Der Alpenverein Slowenien ist

damit eine der größten und massivsten nichtstaatlichen, freiwilligen Organisationen in der Republik Slowenien, da in ihn

fast 60.000 Mitglieder eingetragen sind, was einen guten 2,8 Prozent der gesamten Bevölkerung ausmacht. Ein beträchtlicher Teil der slowenischen

Wanderpopulation hat sich auch in diesem Sommer in die slowenischen Berge begeben, nur dass die Mehrheit aufgrund häufiger Niederschläge,

ungünstiger Wettervorhersagen und Schneeverhältnissen im Hochgebirge in diesem Jahr sehr kurze Tagesbesuche leichter und

sicherer erreichbarer Gipfel im Mittelgebirge gewählt hat. Von Jahr zu Jahr steigt der Besuch ausländischer Besucher, die bei vorab geplantem

Urlaub weniger auf das Wetter achten und in diesem Jahr wesentlich zum Trubel in den Berghütten beigetragen haben, nach Worten der Wirte

haben sie sogar die Sommerwandersaison im Hochgebirge gerettet. Gerade in allen Ecken Sloweniens bemerken sie einen Anstieg der Besuche

niederländischer und belgischer Wanderer, die Tradition halten Besucher aus Österreich, Italien, Kroatien, Deutschland und Tschechien,

Gastfreundschaft haben die slowenischen Berghütten auch Wanderern aus Ägypten, Israel, Kanada, Neuseeland,

Australien und Japan geboten.

Slowenische Bergvereine bewirtschaften 177 Berghütten, Schutzhütten und Biwaks. Einige Hütten – vor allem

hochgelegene – schließen bereits Mitte September die Türen, niedriger gelegene und leichter erreichbare erwarten Wanderer noch

tief in den Herbst oder das ganze Jahr. Eine Einschätzung der diesjährigen Wandersaison gaben uns die Wirte bzw. Pächter der Zasavska koča na Prehodavcih, Gomiščkovo zavetišče na Krnu, Kranjska koča na Ledinah, Koča na Klemenči jami pod

Ojstrico, Dom na Uršlji gori, Planinski dom na Kumu, Tumova koča na Slavniku, Dom na Lubniku und Koča na

Blegošu, die auch über Besuche einheimischer und ausländischer Wanderer, ihre Ausrüstung und Wege der Anlockung

von Besuchern sprachen. Der Alpenverein Slowenien ist sich bei der schlechten Wandersaison bewusst, dass noch mehr Aufmerksamkeit

der Förderung des Wanderns und der Berghütten im Ausland gewidmet werden muss und man sich den geänderten Gewohnheiten einheimischer Besucher anpassen muss.

Wie Jure Brečko, Wirt der Zasavska koča na Prehodavcih (2071 m, PD Radeče), betont, wurde die beliebte Berghütte,

die sich internationalen Ruhm durch ihre Lage im Herzen des Triglavski narodni park erworben hat, nur einen Steinwurf von den Triglavska

jezera entfernt, in diesem Jahr vorwiegend von Ausländern besucht: »Ohne Ausländer könnten wir die Hütte schließen, denn sie waren 80 Prozent, Slowenen nur 20

Prozent. Die diesjährige Sommersaison war katastrophal, denn wir hatten 40 Prozent weniger Besuche als in Vorjahren. Der Haupt-

schuldige war das Wetter und fehlgeschlagene Vorhersagen. Wenn Schauer und Gewitter angekündigt sind, ist keine lebende Seele da, obwohl hier schönes

Wetter sein kann.« Nach Prehodavci kommen traditionell Wanderer praktisch aus aller Welt, in diesem Jahr dominierten Deutsche, Tschechen,

Belgier und Niederländer, sie beherbergten auch Wanderer aus Ägypten, Neuseeland, Australien und Japan. »Wanderer sind

größtenteils angemessen ausgerüstet, aber es gibt auch Blumen mit Sandalen und Stadtschuhen,« fügt der Hüttenwirt hinzu, dessen Hütte

bis Ende September geöffnet bleibt, im Fall eines Altweibersommers verlängern sie den Betrieb bis 12. Oktober.

Ähnliche Probleme gab es im Gomiščkovo zavetišče na Krnu (2182 m, PD Nova Gorica), das ebenfalls

voraussichtlich bis Ende September geöffnet bleibt. Die Wirtin Andreja Locatelli bewertet die diesjährige Saison als sehr schlecht, der Besuch im Vorjahr war nach ihren Worten unvergleichlich größer. Als Hauptgrund nennt sie schlechtes Wetter und Schneeverhältnisse: »Lange

hat sich der Schnee gehalten, an den Winterwanderer gewöhnt sind, Sommerwanderer, die die Mehrheit sind, wagen sich nicht auf anspruchsvollere

Wege.« Nach Beobachtungen von Locatelli sind viele unzureichend ausgerüstet im Hinblick auf die Verhältnisse, auch Ausländer sind oft nicht

auf einen ernsthaften Aufstieg vorbereitet. Auch am Krn war nämlich der Hauptteil der Wanderer ausländischer Herkunft, größtenteils Europäer, unter

selteneren Besuchern sind Kanadier und Israelis zu erwähnen. Ausländer lockt der Gipfel in den Julijske Alpe vor allem durch

historischen Hintergrund und die Möglichkeit, Überreste der Isonzo-Front zu entdecken, einheimische Wanderer als Pflichtpunkt des Slowenischen

Bergwanderwegs, beide überzeugt der markante Zweitausender mit seiner stolzen Nase auch durch luxuriöse Aussicht an

klaren Tagen.

Der lange anhaltende Schneedecke hat auch den Hütten in den Kamniško-Savinjske Alpe zugesetzt. »Wegen der großen Schneemenge haben

viele Vereine Ausflüge und Übernachtungsreservierungen abgesagt. Da Wanderer nicht geübt im Umgang mit Winterausrüstung sind, sind sie

einfach nicht da,« sagt Franc Beguš, Wirt der Kranjska koča na Ledinah (1700 m, PD Kranj), die bis 14.

September geöffnet bleibt. »Bezüglich des Wetters war es gar nicht so schlecht, zumindest bei uns nicht, aber wenn die Leute hören, dass Schauer zu erwarten sind, sind sie nicht da. Wenn es eine halbe

Stunde täglich regnet, ist es nicht kritisch, aber die Leute sind nicht da. Die diesjährige Sommersaison ist wirklich schlecht, im Vergleich zum Vorjahr kann ich sagen, dass sie sich um 180 Grad gedreht hat,« schätzt Beguš, der in Ledine bereits das dritte Jahr ist. In diesem Jahr hat er neben den dominierenden Wanderern aus Zentralslowenien und

der Štajerska deutlich mehr aus der Savinja-Region bemerkt, allerdings übernachten Slowenen seltener in der Hütte und begeben sich meist

nur auf einen Tagesausflug. Unter Ausländern gab es wesentlich weniger Kroaten und Tschechen als in den letzten Jahren, dafür gab es

viele Niederländer und Belgier sowie einzelne Österreicher und Italiener, die die besten Gäste sind, da sie »sich in den Bergen austoben und

dann noch beim Essen«. Angesichts der Tatsache, dass die Kranjska koča na Ledinah schwerer erreichbar ist und zu ihr nur anspruchsvolle und sehr

anspruchsvolle Bergwege führen, betont der Wirt, dass die Leute dieses Unterfangen ernst nehmen und größtenteils gut ausgerüstet sind.

Einzelnen unzureichend ausgerüsteten Wanderern rät er selbst zu einem leichteren Aufstieg in der Umgebung der Hütte, die nach Beguš' Worten Besucher anlockt »mit großen Portionen Essen, schönen umliegenden Hügeln, netten Mitarbeiterinnen und Konzerten

klassischer Musik«. Die Tradition der Konzerte hat sich in der dritten Saison bereits gut eingewurzelt, in diesem Jahr war in der Hütte Ethno-Musik

des Simbolični-Orchesters zu hören, das im September wieder nach Ledine kommt. Der Wirt, dem nie Ideen ausgehen, ist jedoch am stolzesten,

dass günstige organisierte Transporte vom Ziel zum Ausgangspunkt in verschiedenen Teilen der Kamniško-Savinjske Alpe Fuß gefasst haben,

von wo aus man zur Kranjska koča na Ledinah aufsteigen kann.

Dass das saure Wetter auch die Besuche der Koča na Klemenči jami pod Ojstrico (1208 m, PD Solčava) dezimiert hat, bestätigt der Wirt

Rado Novak: »Schlecht war es in diesem Jahr, regnerisches Wetter hat die Saison ruiniert. Touristen, die aus dem Logarska dolina zur Jama zum

Mittagessen kommen, und Familien, die zum Ausflug kommen, gab es einige, Wanderer mit höheren Zielen über der Hütte sehr wenige. Gut besuchte

Wochenenden in der Hütte könnte ich an den Fingern einer Hand abzählen. Auch Alpinisten gab es sehr wenige, weil die umliegenden Wände nass sind, was sich

extrem auf den Umsatz auswirkt. Im Herbst und Winter muss ich in den Tal zur Arbeit, um die Saison abzudecken, aber ich hoffe, dass nächstes

Jahr besser wird, ich bleibe Optimist.« Die Hütte unter Ojstrica, die bis 14. September geöffnet bleibt, wurde in diesem Jahr vor allem von Ausländern besucht,

deutlich mehr als in Vorjahren Niederländer, einige auch Deutsche, Kroaten und Österreicher. Nur einzelne Ausländer wissen nicht,

wohin sie sich begeben und sind unzureichend ausgerüstet, ansonsten betont der Wirt, dass die Bergsteiger jedes Jahr besser ausgerüstet sind,

für anspruchsvollere Aufstiege haben regelrecht alle einen Helm, auch Pickel und Steigeisen sind ihnen nicht fremd. In der Hütte, wo Übernachtungen sehr wenige sind,

basiert das Angebot auf guter Küche, Novak möchte noch mehr Alpinisten anlocken, daher als Initiator und treibende Kraft viel

Kraft in das Klettergebiet in Krofička lenkt: »In der Wand Krofička, zehn Minuten Fußweg von der Hütte entfernt, wird es 50 bis 100 Routen

aller Schwierigkeitsgrade geben; die Hälfte wird kurz, sportlich, lang bis 50 m, 30 bis 40 Routen werden Mehrseillängen sein. Wir rechnen damit, dass

das Klettergebiet in der nächsten Saison zum Leben erwacht, wir richten auch Platz für Zelten nur 300 Meter von der Hütte ein.«

Ganz im Gegenteil Tatjana und Avgust Kordež, Wirte des Dom na Uršlji gori (1680 m, PD Prevalje), der bis Oktober

täglich geöffnet ist, im Winter nur am Wochenende, bewerten den Besuch in diesem Sommer als zufriedenstellend: »Ein wenig schlechter als

in Vorjahren, aber nicht so schlecht. Sicher auch deswegen, weil Uršlja gora leichter erreichbar ist und sie auch Wanderer besuchen, die

nicht ins Hochgebirge können.« Auf den östlichsten Einzelgänger der Karavanke steigen Wanderer sowohl von der koroška als auch von der šaleška

Seite auf, größtenteils jene, die dem Slowenischen Bergwanderweg folgen. Im Unterschied zu anderen Hütten dominieren slowenische

Besucher, ausländische sind weniger. »Unsere Vision ist, dass die Berghütte Hütte bleibt und kein Gasthaus wird. So bietet sie Schutz,

wenn das Wetter schlecht ist, darin muss es angenehm und warm sein. Wanderer locken wir mit Freundlichkeit, gutem Essen und

Korrektheit, mein Mann ist auch erfahrener Wanderer und guter Berater für Wege,« betont Tatjana Kordež, die sich auf den Wanderherbst freut.

Bei klarem Wetter fürchtet sie sogar, ob sie allein schaffen, denn am Dom na Uršlji gori feiern sie am 6.

September 95 Jahre PD Prevalje, in der 400 Jahre alten Kirche der hl. Ursula nur einen Steinwurf von der Berghütte entfernt ist jeden Sonntag

Messe, was für ständigen Besuch sorgt.

Bis zur Uršlja gora und weiter bis Triglav, Snežnik und Zagreb sieht man an klaren Tagen vom Planinski dom na Kumu (1220

m, PD Kum), der außer montags ständig geöffnet ist. »Wenn das Gerücht über hausgemachte Cremeschnitten vom Kum bis ins neunte Dorf dringt,

hoffe ich, im Herbst noch mehr Leute anzulocken. Wenn sie nach Bled gehen, warum nicht auch zu mir, nur einen See habe ich nicht. Ich habe aber eine schöne

Aussicht, meiner Meinung nach die schönste in Slowenien,« prahlt der Pächter Roman Ledinek. Da er den höchsten Gipfel des Posavsko hribovje erst gute zwei Monate bewirtschaftet, kann er die Sommersaison schwer einschätzen, aber für ihn ist der Besuch zufriedenstellend, wieder abhängig

von der Wettervorhersage: »Wenn die Vorhersage schlecht ist, kommen zehn Leute, wenn das Wetter schön ist, auch bis zweihundert.« Wanderer kommen meist mit einem Sandwich im Rucksack, mehr gönnen sich Ausflügler, die bis zur Hälfte des Weges fahren und zum Kum

zum Mittagessen gehen. Ledinek bemüht sich, Besucher mit Freundlichkeit, gutem Service und gutem Essen anzulocken, da er weithin

für hausgemachte Süßspeisen bekannt ist. Der Besuch der Hütte mit einem Esel und zwei Ziegen hat sie auch für Kinder interessant gemacht.

Das erste Jahr als Pächter sind auch Gabrijela und Edvin Nagy in der Tumova koča na Slavniku (1018 m, OPD Koper), die

seit diesem Jahr samstags, sonntags und feiertags ganzjährig geöffnet ist. »Der Besuch ist zufriedenstellend, da dieses Sommer eher für

den Besuch von Bergen als für das Meer geeignet ist,« schätzt Edvin und fügt hinzu, dass Besucher nicht besonders gelockt werden müssen, da sie gerne zum

Slavnik gehen, wo seine Frau Köchin sie mit Hausmannskost begeistert, von Gnocchi und Wild bis hausgemachtem Brot und

Strudel. Der letzte nördliche Tausender der Čičarija wird von Wanderern aus ganz Slowenien besucht, ebenso Besucher aus Italien, Österreich und

Frankreich, die ab dem ersten September in der Tumova koča auch übernachten können.

Im Dom na Lubniku (1025 m, PD Škofja Loka), der außer montags ständig geöffnet ist, ist ebenfalls das erste Jahr

Wirtin Cvetka Šmid: »Meiner Meinung nach ist der Besuch nicht schlecht, da zum Lubnik ständige Gäste gehen, die sich in das Buch

der Lubnikarji eintragen und sich nicht um das Wetter kümmern. Wanderer kommen aus allen Ecken Sloweniens, da Škofja Loka mit ihrem alten

Stadtzentrum sehr besucht ist und da Lubnik sehr leicht erreichbar ist, gibt es auch viele Touristen. Dominieren Niederländer,

viele Tschechen, Österreicher, Deutsche, Italiener.« Übernachtungen sind wenige, Besucher locken nach Worten der Wirtin mit

Angebot auf Niveau und leckerem Essen, vor allem mit Ocvirk-Potica und Apfelstrudel. »Bis Ende Juli haben wir im

Dom na Lubniku 15 Prozent höheren Umsatz verzeichnet als im Vorjahr in diesem Zeitraum. Der Grund ist sicher im relativ

schlechten Wetter und in der Nähe von Škofja Loka, da sich Leute mit wenig Zeit für einen kurzen Ausflug entscheiden, gleichzeitig

kürzere Perioden klaren Wetters nutzen. Leider hat diesen Vorteil Blegoš nicht, der vom Eissturm stark betroffen war. Wegen

hohen Schnees und Eises war der Zugang zur Hütte lange behindert, jetzt wird Holz abtransportiert, was sicher auf Besucher einwirkt,

da wir bis Ende Juli acht Prozent niedrigeren Umsatz als im Vorjahr haben. Im August sieht es gut für beide Hütten aus; wir können

erwarten, dass sich Blegoš im Herbst erholt, am Lubnik wünschen wir uns ebenso guten Besuch auch in der zweiten Hälfte

des Jahres,« fügt Jože Stanonik, Präsident des PD Škofja Loka, hinzu, der neben dem Dom na Lubniku auch die Koča na Blegošu

(1391 m) bewirtschaftet.

»Obwohl wir noch keine gesammelten offiziellen Daten der Bergvereine, die Berghütten bewirtschaften, haben, können wir die diesjährige

Wandersaison als schlecht einschätzen. Der wahre Indikator ist natürlich der Unterschied zwischen Einnahmen und Betriebskosten,

der vor allem in Hochgebirgshütten sicher nicht so sein wird, dass er alle Kosten decken würde,

denn wir dürfen nicht vergessen, dass der diesjährige Winter an mancher Hütte Folgen verursacht hat,« schätzt der Vizepräsident

des Alpenvereins Slowenien Miro Eržen, der auch in die Zukunft blickt: »Der immer größere Besuch ausländischer Wanderer in unseren Hütten

zeigt, dass wir der Förderung des Wanderns und der Berghütten im Ausland noch mehr Aufmerksamkeit widmen müssen, auch in

Zusammenarbeit mit Tourismusorganisationen, wobei wir uns natürlich bemühen, die geänderten Gewohnheiten einheimischer

Besucher – kürzere Ausflüge, viel größere Anpassung an die Wettervorhersage, geringere Kaufkraft … – nicht

durch Organisation von Veranstaltungen zu ersetzen versuchen, die nicht in die Berge gehören.«

Da nach langer Zeit ein sonniges Wochenende bevorsteht, lohnt es sich, es für einen Bergbesuch zu nutzen. Der Alpenverein Slowenien

betont, dass jeder einen Tour wählen soll, für die er psycho-physisch angemessen vorbereitet ist und für die er angemessene Bergausrüstung hat, die er zu benutzen weiß, und dass vor dem Aufbruch in die Berge die Wettervorhersage und der Zustand der Bergwege geprüft werden muss, da es in manchen im Hochgebirge noch kleinere Schneefelder gibt, manche im Mittelgebirge noch wegen

der Folgen des Eissturms geschlossen sind. Er empfiehlt auch, dass Wanderer vor dem Bergbesuch die Öffnungszeiten der Berghütten prüfen und im Fall

von Übernachtungen vorab eine Reservierung im gewählten Berghütte arrangieren, im Rahmen der Planung eines Hochgebirgstour auch beim zuständigen Verein vorab nach dem Zustand und der Öffnung von Biwaks erkundigen.

Sicheren Wandererschritt und auf Wiedersehen in den Bergen!
         
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