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Neuigkeiten / Gedenkfeier in Okrešlj

Gedenkfeier in Okrešlj

10.06.2007

In diesem Jahr jährt sich zum 10. Mal der tödliche Unfall von fünf Bergrettern während einer Übung am Grat der Turska gora. Ihnen und allen tödlich verunglückten Rettern haben wir mit einer Gedenkfeier gedacht, die am Samstag, dem 9. Juni 2007, am Denkmal in Okrešlj stattfand. Sie wurde vom Verein GRS Bohinj in Zusammenarbeit mit der Polizei organisiert. Etwa 300 Personen nahmen teil.
Die Heilige Messe zelebrierte Pfarrer
Ivan Jagodic aus Srednja vas pri Bohinju. Zuerst begrüßte Miro
Pogačar, Präsident des Bergrettungsverbands Slowenien, die Anwesenden. Er sagte, dass unter den Anwesenden auch einige seien, die vor zehn Jahren am Unfallort waren. „Bergrettung ist wie eine Sucht; wenn man einmal spürt, dass man einem Menschen geholfen hat, ihm vielleicht sogar das Leben gerettet hat, vergisst man das schwer.
Als die Verunglückten von uns gingen, änderte sich das Leben der Nächsten.
Der Schmerz hat in zehn Jahren nachgelassen, die Erinnerung nicht. Auch dieses Ereignis trug zu späteren organisatorischen Änderungen bei.“
Am Ende bedankte er sich bei denen, die die Feier vorbereitet hatten, und wünschte allen sichere Schritte in den Bergen.
Im
Anschluss begrüßte Rudolf Skobe, Vizepräsident des Alpenvereins
Slowenien, die Anwesenden. Er bedankte sich bei den Anwesenden für das große Echo und allen Bergrettern
für ihre aufopferungsvolle Arbeit. Als Letzter sprach Jože Romšek, Generaldirektor
der Polizei. Im Namen des Innenministers begrüßte er die Teilnehmer
der Feier. Er sagte „was ihm am
Herzen liegt, nämlich: Erinnerung und zweitens: Mahnung. Abgesehen vom Ersten Weltkrieg gab es in der Geschichte
keinen schlimmeren Unfall als den in Okrešlj. Die slowenischen Polizisten
arbeiten fachlich korrekt und befolgen alle Anweisungen und versuchen, für
sich selbst zu sorgen. Alle, die in die Berge gehen, müssen auf sich achten, psychisch und physisch
vorbereitet sein und immer daran denken, was passiert, wenn etwas schiefgeht.“  
Am Ende bat er um eine Schweigeminute.


Es folgte ein Kulturprogramm, an dem die Mitglieder des Theaters
Bohinjska Bistrica Samo Gardener und Klemen Langus teilnahmen, die Ausschnitte aus den Büchern
von Jani Kokalj Trenutki und Marijan Lipovšek Steze, smučišča in
skale
lasen, der Männerchor France Urbanc sang, die Blaskapellen Godba
Bohinj und Godba Policije spielten.


Am
Ende legten Delegationen des Bergrettungsverbands
Slowenien und der Polizei Kränze am Denkmal nieder.


Quelle: www.grzs.si


         
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