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Neuigkeiten / Große Rutschgefahr in den Bergen 13.12.2010

Große Rutschgefahr in den Bergen 13.12.2010

13.12.2010
Am Wochenende hat es sich deutlich abgekühlt. Die Schneedecke ist gefroren und verhärtet. Oberhalb ca. 2300 m ist der Schnee von vorher trocken und locker geblieben. Mit der Zeit hat sich eine dünne Kruste gebildet. Am Freitag und Samstag hat es zeitweise leicht geschneit mit bis ca. 15 cm trockenem Schnee.

In den Julischen Alpen sind auf 2500 m derzeit ca. 320 cm Schnee, auf 1500 m ca. 100 cm. Andereswo in unseren Bergen auf 1500 m ca. 30 cm Schnee. In 1000 m Seehöhe ist es vielerorts frei, anderswo bis ca. 20 cm Schnee. Die Schneedecke ist gefroren, auf der Kruste bis 15 cm Frischschnee, der vielerorts vollständig weggeweht ist. Die Kruste hält meist nicht das Gewicht eines Menschen. In Luvpositionen oberhalb 2300 m ist der Schnee stellenweise weicher geblieben.

Die Lawinengefahr beträgt im Hochgebirge 2. Stufe, tiefer 1. Stufe. Im Hochgebirge können auf steileren Hängen und an Stellen mit gewirbeltem Schnee unter Zusatzbelastung kleine Lawinen aus teilweise verfestigtem Schnee ausgelöst werden. Tiefer ist die Schneedecke stabil. Lokal besteht wegen vereister Schneedecke Rutschgefahr.

Es bleibt trocken und kalt. Es weht mäßiger, gelegentlich starker Nordwind, der jedoch keine größeren Verwehungen mehr erzeugt. Die Schneedecke bleibt meist stabil. Die Oberkruste verstärkt sich. Die Rutschgefahr nimmt durch harten und teils vereisten Untergrund zu.

Das nächste Bulletin erscheint am Mittwoch, 15. Dezember.



Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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