Im Hochgebirge bereits fast 2 Meter Schnee
23.11.2010
Von Sonntag bis Montagmorgen bewölktes Wetter mit Niederschlägen. Die Schneefallgrenze lag in den Julischen Alpen stellenweise bei ca. 800 m, anderswo höher, auch über 1500 m. Die meisten Niederschläge gab es in den Julischen Alpen und den westlichen Karawanken. Dort fielen 15 bis ca. 50 cm Schnee, abhängig von der Seehöhe. Der Schnee war im Hochgebirge trocken, unter ca. 1800 m nass. Meist wehte ein Südwestwind, der Verwehungen bildete.
Im Hochgebirge der Julischen Alpen sind bei 2500 m bis ca. 190 cm Schnee, bei 1500 m bis ca. 40 cm. Anderswo in unseren Bergen bei 1500 m ca. 10 cm Schnee, deutlich mehr an den Gipfeln. Die Schneedecke ist weich und pulvrig. Im Hochgebirge viele Verwehungen, windexponierte Lagen stark ausgefegt.
Lawinengefahr im Hochgebirge Julischer Alpen derzeit 3. Stufe, anderswo 1. bis 2. Stufe, je nach Seehöhe. Im Hochgebirge Julischer Alpen sowie stellenweise in den westlichen Karawanken können an steilen Hängen Lawinen ungebundenen Schnees abgehen, Schnee kann durch zusätzliche Belastung schnell ausgelöst werden, besonders an windbelasteten Stellen und steileren Hängen.
Bis Freitagmorgen meist trocken. Gefrierhoch ca. 900 m. Schneedecke setzt sich etwas ab, verändert sich aber wegen niedriger Temperaturen kaum. Freitag schneit es wieder, meist bis in die Tieflagen.
Nächster Bericht erscheint am Freitag, 26. November.
Allgemeine Lawinengefahr beträglich, d.h. 3. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO