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Neuigkeiten / Janja Garnbret mit neuer Goldmedaille

Janja Garnbret mit neuer Goldmedaille

26.06.2021
Janja Garnbret mit neuer Goldmedaille, im Finale noch drei Slowenen.

Slowenische Sportkletterer haben bei der Weltcup-Wettkampf-Disziplin Schwierigkeit erneut gezeigt, dass sie immer zu denen gehören, die um Medaillen kämpfen. In Innsbruck haben sich gleich vier für das Finale qualifiziert und unter ihnen hat sich Janja Garnbret am besten geschlagen. Wie in den Qualifikationen und Halbfinalen war sie auch im Finale die Beste.



Die 22-jährige Janja Garnbret, erste Favoritin auf die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio, hat nach hervorragenden Qualifikationen und Halbfinale auch im Finale gezeigt, dass sie die Beste unter den Besten ist. Garnbret war die einzige Finalistin, die die 15-Meter-Wand vom ersten bis zum letzten Griff durchkletterte.

Janja, die zuletzt vor zwei Jahren in Schwierigkeit gewonnen hat, freute sich umso mehr über ihren ersten Sieg in Schwierigkeit in diesem Jahr. „Es ist wahr, dass ich die ganze Zeit gut trainiert habe, aber bis zum Wettkampf weiß ich nie, in welcher Form ich bin. Ich wusste, dass ich gut vorbereitet bin, aber ich hatte einige Bedenken. Qualifikationen und Halbfinale habe ich gut geklettert, im Finale habe ich genossen. Ich habe clever ohne Zögern geklettert.“



Vor dem letzten Zug hat Janja noch kurz zum Top geguckt, aber als sie sah, dass sie genug Zeit hat, hat sie sich konzentriert und die Route bis zum Ende durchgezogen.



Vor den Olympischen Spielen wird Janja noch in Speed und Schwierigkeit in der Schweiz in Villars und samstags im Boulder antreten. „Jetzt habe ich gesehen, dass meine Form ausgezeichnet ist und ich gut vorbereitet bin,“ schloss die beste slowenische Sportkletterin ab.



Im Finale sind noch zwei Sloweninnen angetreten, Vita Lukan hat den sechsten Platz geholt, Lučka Rakovec war Achte. Der zweite Platz ging an die Amerikanerin Brooke Raboutou, Dritte die Japanerin Akiyo Noguchi.



In der Männerrunde hatten wir einen slowenischen Finalisten, den jungen Luka Potočar. Der Jugendmeister in Schwierigkeit hat bei letztem Jahres einzigen Senioren-Wettkampf in Schwierigkeit in Briançon den vierten Platz geholt, heute hat er das Rennen in Innsbruck auf dem siebten Platz beendet. „Im Halbfinale habe ich das beste Klettern dieses Wettkampfs gezeigt. Im Finale habe ich eine schwerere Route erwartet. Vielleicht habe ich mich zu gut gefühlt und dann ist der Fuß abgerutscht. Es gibt noch mehr Wettkämpfe und ich kann noch zeigen, wie gut ich bin.“



In der Männerrunde hat nach großem Fehler des ersten Favoriten Tschechen Adam Ondra der Lokalmatador Jakob Schubert gefeiert, Zweiter der Italiener Stefano Ghisolfi und Dritter Sascha Lehmann aus der Schweiz.



Der slowenische Selektor Gorazd Hren war mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden. „Bei den Mädchen ist es sehr gut gelaufen, alle waren im Halbfinale und drei haben sich für das Finale qualifiziert, das ist erstklassig. Im Finale haben Lučka und Vita leider nicht gezeigt, dass sie sehr gut trainiert haben. Zum Glück haben wir Janja, die heute wieder eine Top-Leistung abgeliefert hat. Sie selbst war auch sehr glücklich, da sie seit zwei Jahren kein Gold in Schwierigkeit gewonnen hat. Bei den Jungs waren drei von fünf im Halbfinale. Schade für Domen, dass sein Halbfinale misslungen ist. Luka hat im Training angedeutet, dass er mit den Besten mithalten kann und seine Finale-Qualifikation ist mehr als verdient.“



Mit Platz 11 hat Mia Krampl das Finale der besten Acht verpasst. Lana Skušek hat das Turnier auf Platz 16 abgeschlossen, Tjaša Slemenšek hat die slowenischen Halbfinale-Platzierungen auf Platz 26 abgerundet.



Martin Bergant hat im Halbfinale Platz 13 belegt, Domen Škofic hat das Turnier auf Platz 17 beendet. Žiga Zajc und Milan Preskar haben ihre Auftritte schon nach der ersten Runde beendet.



Den Wettkampf konnten akkreditierte Journalisten und Kletterer live verfolgen, so gab es wieder etwas lautes Beifallgebrüll zu spüren, aber wie Gorazd Hren ergänzte, warten Athleten und Trainer sehnsüchtig auf mehr Zuschauer. Am Samstag ist in Innsbruck Boulder-Wettkampf. Janja Garnbret, Katja Debevec und Anže Peharc haben sich die Boulder-Halbfinals gesichert.
         
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