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Neuigkeiten / Lage in den Bergen 22.12.2010

Lage in den Bergen 22.12.2010

22.12.2010
Gestern und in der Nacht war es meist bewölkt und neblig.

Vor allem in den Julischen Alpen, westlichen Karawanken und westlichen Steirischen Alpen regnete und schneite es leicht. Die Schneegrenze stieg auf ca. 1500 m, die Gefriergrenze auf ca. 1900 m. Es fiel 5 bis 10 cm Schnee. Tiefer unten setzte sich der Schnee ab und schmolz.

In den Julischen Alpen sind auf 2500 m bis ca. 330 cm Schnee, auf 1500 m bis ca. 130 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m bis ca. 60 cm Schnee. Tiefer unten ist deutlich weniger Schnee, auf 1000 m ist vielerorts blank. Die Schneedecke oberhalb ca. 1900 m ist weich und luftig, an windexponierten Stellen aufgeweht bis zur alten, teils vereisten Unterlage. Viele Grashnitte und Windlager. Tiefer ist der Schnee nass, darunter härterer alter Schnee.

Die Lawinengefahr liegt derzeit im 2. Grad. Auf steileren Hängen und Stellen mit verhangenem Schnee können unter Zusatzbelastung kleine Lawinen aus teilweise haftendem Schnee ausgelöst werden. Durch Regen hat sich die Möglichkeit von Gleitschneelawinen unter 1600 m auf steilen, grasbewachsenen Hängen erhöht. An aufgewehten Stellen im Hochgebirge besteht durch vereiste Oberfläche Gleitrisiko.

Heute und morgen bewölkt und neblig mit Schauern. Trocken in den östlichen Karawanken und auf dem Pohorje, auch im östlichen Teil der Steirischen Alpen meist trocken. Sonst Schneegrenze zwischen 1500 und 1900 m. Im Hochgebirge der Julischen Alpen fällt bis Freitagmorgen auch mehr als einen halben Meter Schnee. Tiefer, wo es regnet, setzt sich der Schnee ab und taut, weshalb die Möglichkeit von Grundlawinen aus durchnässtem Schnee zunimmt. Höher steigt die Gefahr durch größere Neuschneemengen.

Der nächste Bericht erscheint am Freitag, 24. Dezember.



Die allgemeine Lawinengefahr ist mäßig, d.h. Grad 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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