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Neuigkeiten / Lass das Lachen von den Bergen widerhallen

Lass das Lachen von den Bergen widerhallen

8.04.2020
Frisch aus der Druckerei wird die Sammlung bergsteigerischer Humoresken Lachen von den Bergen vom meisterhaften Federführerschaft von Dušan Škodič Bergliebhaber erfreuen, unterhaltsame Geschichten ergänzt durch Illustrationen von Milan Plužarev. Vielfältige bergsteigerische Erzählungen führen den Leser zurück in die Zeit der Busfahrten zum Ausgangspunkt und Begegnungen mit jugoslawischen Grenzern, sie sprechen von aktuellen Erfahrungen mit Mountainbikern oder der Suche nach einer Begleiterin auf einem bergsteigerischen Forum, von ausgelassenen Feiern in Bergheimen, Begegnungen mit scheuen Bergsteigerinnen ... In ihnen begleiten wir geistreich die bergsteigerische Reifung eines etablierten Bergsteiger-Publikisten, der sich selbst auf den Arm nehmen kann und Fantasie als Hauptwürze des Schreibens nutzt. Lass das Lachen von den Bergen widerhallen!







"Nicht nur jetzt, wo wir uns mit etwas konfrontiert sehen, das wir nicht kannten und uns Angst und Beklemmung in Psychose treiben - Freude und Lachen brauchen wir immer. Das Leben ist eine ernste Sache, die niemandem glatt von Anfang bis Ende läuft. Froher Sinn ist der Zauber jener Momente, wo wir die Vergänglichkeit vergessen," betont Dušan Škodič zum Erscheinen der Sammlung unterhaltsamer bergsteigerischer Geschichten Lachen von den Bergen. Seine bergsteigerischen Erzählungen führen den Leser zurück in die Zeit, als man zum Ausgangspunkt mit dem Bus fahren musste oder einen Grenzer an der Staatsgrenze erwischte, der einen in die Tal zurückschickte, sie sprechen von aktuellen Erfahrungen mit Mountainbikern oder der Suche nach einer Begleiterin auf einem bergsteigerischen Forum, der Hauptteil behandelt aber immergrüne bergsteigerische Themen wie ausgelassene Feiern in Bergheimen, zarte Bergbegegnungen, Einführung in die Reihen der Markierer und selbsternannte Bergsteigerexperten, vor allem stellt er vielfältige mit Humor gewürzte Geschichten, Missgeschicke und Erlebnisse aus der Bergwelt zwischen Buchdeckel.







Die unterhaltsamen Geschichten haben sich über die Zeit angesammelt, mindestens dreißig Jahre liegen zwischen der ersten und der letzten. "Wenn wir in die Berge gehen, passiert uns manches Lustige und Komische. Viele Ereignisse bleiben im Gedächtnis, weil sie uns einst den Tag verschönert oder die Bergsteigergruppe unterhalten haben. Warum sie nicht auch mit anderen teilen? Ich sage immer, dass niemand in die Bergwelt geht nur weil ihm die graue Farbe der Felsen so gefällt. Vielleicht für das Erleben der Ästhetik, für Lachen und Freude aber sicher nicht genug. Stane Belak - Šrauf hat einmal gesagt: Geschichten sind wichtig, der Rest nicht. Das bleibt uns, wenn wir einst die Berge aus dem Tal betrachten. Geschichten sind ernst oder unterhaltsam - und diese sind eine Sammlung jener, bei denen wir uns einst den Bauch gehalten haben. Da das vorige Buch Menschen in den Bergen ernst war und mehr die Tragödie berührte, war Lachen von den Bergen eine logische Folge. Der Leser wird aber schon beim Lesen der ersten Geschichte spüren, dass es sich um Humor handelt, der nicht dem Talhumor gleichkommt," sagt Škodič, der vor Jahren mit der Sammlung historischer Geschichten Menschen in den Bergen begeisterte, und die Geschichte lebendig erforscht auch als Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift Planinski vestnik, für die er u.a. Jakobs Aljaž' Träume von einer Zahnradbahn auf den Triglav und Pläne für ein meteorologisches Observatorium auf dem Augenzahn Sloweniens wiederbelebt hat.







In der neuen Sammlung Lachen von den Bergen, herausgegeben vom Planinska založba des Planinska zveza Slovenije, bearbeitet von Vladimir Habjan, kann sich Škodič gut auch über sich selbst lustig machen, was eine eigene Kunst ist: "Schon lange habe ich erkannt, dass Menschen am liebsten Witze annehmen, bei denen der Schreiber niemanden anklagt oder sich über jemanden lustig macht. Es besteht immer die Möglichkeit, dass in einer Geschichte ein Spiegel aufgestellt ist, der uns erinnert, dass wir uns nicht immer so klug verhalten, wie wir denken. Wegen dieser Erkenntnis gebe ich meine Fehler problemlos zu. Wer etwas Selbstkritik hat, versöhnt sich leicht damit. Alle nur schön und fehlerfrei gibt es nur in Märchen, Heiratsanzeigen oder auf Webforen."







"Im Buch sind siebzehn unterhaltsame Geschichten und ich kann ruhig sagen, dass keine zwei ähnlich sind. Die Situationen, die das Leben uns bietet, sind unendlich, der Schreiber muss nur entscheiden, welche es wert ist, wiederzubeleben und ihr Seele einzuhauchen. Ich habe z.B. die Zeit und Ereignisse beschrieben, als wir samstags mit dem Bus in die Berge fuhren, fast ohne auf das Wetter zu achten, was zu interessanten Verwicklungen führte. Auch das Bivakieren im winterlichen Trnovski gozd entstand einst daraus. Damals haben wir uns kein bisschen gefreut, es war eine ziemlich harte Erfahrung, und zugleich sehr lehrreich. Zu Hause wussten sie nichts davon, bis ich es aufgeschrieben habe. Gelacht haben wir aber noch lange Jahre," erinnert sich der Gorenjec: "Ich beschreibe auch Erinnerungen an die jugoslawischen Grenzer an der Grenze, meine und ältere Generationen erinnern sich, zu welchen verrückten Verwicklungen es mit ihnen kam. Man konnte den ganzen Tag wandern und auf dem Sattel auf eine Patrouille stoßen, die einen umdrehte und man musste in das Tal zurücksteigen, aus dem man kam, ohne dass es jemanden interessierte, dass Sonntag war und abends aus der Logarska dolina keine Busverbindung mehr gäbe, um montags zur Arbeit zu gehen. Es gibt aber auch zeitlich neutralere Themen. Zum Beispiel, wie es ausgehen kann, wenn man am Bergparkplatz Schlüssel, Handy und alles im Auto einschließt und leerer Hände in der Klemme dasteht, aus der man sich selbst befreien muss. Ich beschreibe auch Erlebnisse, die vielen Hüttenwärtern zustoßen, oder jene zarteren Dinge bei Begegnungen in den Bergen, zufälligen, aber auch ganz kalkulierten, unterstützt durch soziale Netzwerke. Davon gibt es nicht wenige."







Škodič begann mit den Eltern in die Berge zu gehen, als Gymnasiast absolvierte er einen Kurs zum Jugendbergsteigerführer, später auch die Prüfung zum Markierer und Bergwächter, als Instruktor nahm er an Kursen für Jugendführer teil und betrieb einige Jahre Alpinismus. In stilistisch meisterhaft geschriebenen Geschichten begleiten wir auf gewisse Weise sein bergsteigerisches Aufwachsen bzw. Reifen, der Autor schöpfte den Großteil aus autobiografischen Erlebnissen, ergänzt um einen Hauch Fantasie: "Die ersten Geschichten reichen in die Zeit, als ich gerade Jugendbergsteigerführer geworden war, Lehrling zum Markierer und einen Alpinkurs besuchte, den ich bewusst nicht beendete. Ich nahm ihn nur als Wissenserwerb für sorgenfreie Touren auf Weglosen, in denen ich die meiste Hügelfreiheit fand. Auch Reifung und angesammelte Erfahrungen zeigen sich im Folgenden. Mehr als drei Viertel der Geschichten sind autobiografisch, die anderen entstanden auf Basis von Erzählungen von Bekannten oder Beobachtung der Umgebung. Damit eine Geschichte gut ist, muss sie in eine Form gepackt werden, die den Leser hineinzieht und er sie durch eigene Augen erlebt. Auch unter Erzählern gibt es große Unterschiede. Jemand erzählt dasselbe Ereignis so lebendig, dass sie mit offenem Mund zuhören, ein anderer ohne Schwanz und Kopf. Joža Čop war so ein Meister. Wenn wir von seinen legendären Streichen und Einfällen lesen, wird bald klar, dass er aus kleiner Schelmerei ein Meisterwerk machen konnte, bei dem alle Anwesenden sich vor Lachen krümmten. Beim Schreiben ist es ähnlich, nur dass die Haupt würze die Fantasie des Autors ist."







Škodičs Geschichten ergänzen hervorragende Illustrationen von Milan Plužarev, mit dem sie schon ein eingespieltes Team sind, sowohl im Buch Menschen in den Bergen als auch bei der Erstellung von Planinski vestnik. Dušan schätzt an Milan vor allem die Fähigkeit, auf Basis seiner Beschreibung und eines Fotos, das eine bestimmte Berglage darstellt, mit minimalen Korrekturen genau das zu machen, was er will - vor allem, dass er es als unterhaltsame Entspannung vom gewohnten Schaffen nimmt. Am Rand von Lachen von den Bergen hat der Literaturhistoriker Miran Hladnik den slowenischen Bergsteigerhumor durch eine literaturhistorische Brille umrissen, und zu Škodičs Schreiben schrieb er: "Abgesehen von einzelnen Erzählungen, wo die Situation selbst Lachen erregt, lachen wir im Buch über Charaktereigenschaften der Protagonisten und die Art, wie Menschen, Situationen und Ereignisse beschrieben sind: mit Bildern, die wir der Originalität des Autors zuschreiben, nachdem wir vergeblich nach fremden Vorbildern suchten. Der Autor schmiert nicht aus dem Leben, das schon von selbst lächerlich wäre, sondern findet Gelegenheit für eine humorvolle distanzierte Perspektive auf die Welt auch dort, wo auf den ersten Blick nicht viel Lustiges ist: solche Fähigkeit des Schreibers schätzen anspruchsvolle Leser besonders. Hier runde ich nur heimisch mein Leseerlebnis ab: Škodič kann wirklich gut schreiben. Und obendrein zum Lachen bringen."







Der Planinska zveza Slovenije hat zur Aufrechterhaltung des Kontakts zu den Bergen in der Zeit der Epidemie des neuen Coronavirus eine Online-Bibliothek Mit Buch in die Berge eingerichtet, in die täglich irgendein kostenloses Buch- oder Videoinhalt oder Artikel aus Planinski vestnik hinzugefügt wird, im Online-Klassenzimmer Kleine Schule des Bergsteigens können Kleine und Große Bergsteigerknote lernen, ihr Wissen auffrischen oder eine andere Fähigkeit für sichereren Bergbesuch erwerben.
         
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