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Neuigkeiten / Mitgliedschaft im Alpenverein Slowenien wächst

Mitgliedschaft im Alpenverein Slowenien wächst

31.03.2025
Nicht nur ein gesteigerter Bergbesuch, sondern auch die Statistik des Alpenvereins Slowenien (PZS) zeigt, dass sich immer mehr Menschen für Berge begeistern. In 301 Alpenvereinsvereinen bzw. -klubs waren im Jahr 2024 fast 64 Tausend Einzelpersonen eingeschrieben, was auch einen Trend zum Wachstum der Mitgliederzahlen anzeigt. PZS-Präsident Jože Rovan betont die Bedeutung organisierter Touren, die neben Naturerlebnis und Gemeinschaft auch Wissen und Sicherheit bieten. Auf Touren innerhalb der Alpenvereinsvereine gibt es praktisch keine Unfälle bzw. nach Daten der Bergrettungsvereinigung Sloweniens gab es im letzten 15-jährigen Zeitraum weniger als eine Intervention pro Jahr.

Der Alpenverein Slowenien verzeichnet nach dem Rückgang der Mitgliederzahlen in der Corona-Zeit in den letzten drei Jahren wieder eine Zunahme der Mitgliedschaft. Die Dachorganisation des Alpinismus vereint 301 Vereine, nämlich Alpenvereinsvereine, Klubs und GRS-Stationen, mit insgesamt 63.931 Einzelmitgliedern (2024), von denen die meisten in der Savinjska, Gorenjska und in Zentral slowenien sind. Bezogen auf die Bevölkerung der Republik Slowenien entspricht das drei Prozent der Gesamtbevölkerung. Fast ein Drittel aller PZS-Mitglieder bzw. mehr als 20.700 junge Bergsteiger von Vorschulkindern bis 26 Jahren. Das Durchschnittsalter in den Vereinen beträgt 40 Jahre, der Frauenanteil in der Alpenvereinsorganisation liegt bei 47,3 Prozent.



Laut Daten zum 31. 3. 2025 sind in der PZS in diesem Jahr bereits 49.238 Einzelpersonen eingeschrieben. Als Gründe für den Eintritt nennen Bergsteiger Rabatte beim Übernachten in Alpenhütten, Vergünstigungen beim Kauf von Alpenausrüstung, verschiedene Versicherungsarten sowie die Möglichkeit, an zahlreichen Alpenvereinsaktivitäten teilzunehmen und Gemeinschaft innerhalb der Alpenvereinsvereine bzw. Klubs zu pflegen. Die am weitesten verbreitete Form, schrittweise Erfahrung und Wissen zu erwerben, ist die regelmäßige Teilnahme an organisierten Touren unter Leitung freiwilliger PZS-Bergführer.

"Das Wachstum der Mitgliederzahlen zeigt, dass das Wirken des Alpenvereins Slowenien für einen großen Teil der Gesellschaft wichtig ist. Im Bereich der Freizeitaktivitäten in der Natur, einschließlich Alpenhütten und Pfaden, ist die PZS eine der größten und massivsten Nichtregierungs-, Freiwilligenorganisationen in Slowenien. Nach den neuesten Daten gehen 350 Tausend Slowenen in die Berge, daher bleibt die Herausforderung, wie man die restlichen Bergliebhaber in die Mitgliedschaft zieht," erklärt Alpenverein Slowenien-Präsident Jože Rovan.



Der Chef der slowenischen Alpenvereinsorganisation betont "die Bedeutung organisierter Touren, die uns neben Naturerlebnis und Gemeinschaft auch Wissen und Sicherheit bieten, wobei hervorzuheben ist, dass auf Touren freiwilliger PZS-Bergführer praktisch keine Unfälle passieren". Die Bergrettungsvereinigung Sloweniens hat im 15-jährigen Zeitraum von 2010 bis 2024 7852 Einsätze registriert, von denen laut ihren Daten nur 14 im Rahmen von Ausflügen von Alpenvereinsvereinen waren, was 0,18 Prozent bzw. weniger als ein Unfall pro Jahr entspricht. "Gerade der alpinistisch fachlich geschulte Kader ist es, der sein Wissen an andere Bergbesucher weitergibt und damit auf die Reduzierung der Unfälle in den Bergen einwirkt. Bergführer des Alpenvereins Slowenien sowie Bergführer, Instruktoren der Alpinismus-Erziehung und Alpinkletter sind eine Investition in sichereres Berggehen - und das schon ab dem Kleinkindalter. Wir sind stolz, dass die Mitgliedschaft auch unter Jugendlichen wächst, für die Alpenlager, Bergabenteuer und Gemeinschaft in der Natur unbezahlbar wichtig sind," fügt Rovan hinzu.

Bergretter haben im Jahr 2024 in 633 Einsätzen geholfen. Die GRZS-Statistik zeigt, dass letztes Jahr die meisten Unfälle, fast drei Viertel, beim Wandern in den Bergen geschahen (davon 62,6 % auf Pfaden und 11,2 % abseits von Pfaden), 6,3 Prozent der Einsätze aufgrund von Kletterunfällen, 4,1 Prozent beim Biken in den Bergen und 1,6 Prozent beim Skitourenfahren. Zwanzig Prozent der Verletzten waren 20 bis 29 Jahre alt - diese Altersgruppe war die größte, gefolgt von 40- bis 49-Jährigen (19 Prozent) und 30- bis 39-Jährigen (ebenfalls 19 Prozent).



Ein Unfall in den Bergen kann jedem passieren, und selbst die bestqualifizierten Personen sind keine Ausnahme, allerdings sind unter den Bergrettereinsätzen sehr wenige Vorfälle bei organisierten Alpenvereinsaktivitäten. Betrachtet man die Bergunfallstatistik für 2024, gab es letztes Jahr in Slowenien fast keine Unfälle bzw. Verletzten unter dem qualifizierten Personal - ein Bergretter und ein PZS-Bergführer. Ein Viertel aller Einsätze betraf Bergsteiger, die Mitglieder von Alpenvereinsvereinen sind, und Alpinisten, drei Viertel Touristen, Bergsteiger ohne Vereinsmitgliedschaft und andere Bergbesucher. Ebenso sehr wenige Unfälle auf organisierten Ausflügen (sowohl von Alpenvereinsvereinen als auch selbstorganisierten Gruppen und Reiseveranstaltern), nur knapp sieben Prozent, während es 8,4 Prozent Unfälle in Kletterseilschaften gab. Bergretter führten die meisten, 43 Prozent der Einsätze, bei Ausflügen unorganisierter Gruppen durch, mit 39 Prozent folgen Einsätze bei Einzelunternehmungen.
         
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