Nachtliches Radfahren im Wald schädlich für Waldtiere
24.02.2025
In Slowenien verbreitet sich unter Radfahrern ein Trend, der negative Folgen für Waldtiere hat. Es handelt sich um nächtliches Radfahren im Wald. Das Licht starker Lampen und der Lärm in der Nacht stören ihren natürlichen Rhythmus, da sie gerade nachts Ruhe für Fressen oder Erholung brauchen. Fachleute raten daher dringend von diesem Radfahren ab.
Aufgrund des schnellen Lebensrhythmus, zahlreicher nachmittäglicher Verpflichtungen und im kühleren Teil des Jahres auch kürzerer Tageslichtstunden suchen viele Menschen nach Möglichkeiten für nächtliche Erholung in der Natur, einschließlich nächtlichem Radfahren im Wald. Eine solche Erholungsform wird vom Institut für Wälder Sloweniens sowie von der Forst- und Jagdinspektion abgeraten, da sie grob in den Lebensraum der Waldtiere eingreift. Solche Störungen im Wald, die starke Beleuchtung einschließen, können den natürlichen Rhythmus der Tiere stark stören, sie unnötig aufregen und Stress verursachen, was sich negativ auch auf ihren Gesundheitszustand auswirken kann. In der Nacht fressen viele Tiere, andere nutzen sie für Ruhe und Erholung. Darüber hinaus sind im Winterteil des Jahres viele Wildarten bereits trächtig, Raubtiere befinden sich in der Paarungszeit, weshalb diese Periode besonders empfindlich ist.
Der Mensch hat mit seinen Einflüssen und Eingriffen, wie Straßen- und Siedlungsbau, den Lebensraum der Waldtiere bereits stark eingeengt und ihr Wandern zwischen Gebieten erschwert. Daher ist es richtig, sie zumindest nachts nicht zu stören. Es gibt viele Erholungsmöglichkeiten, wählen wir solche, die möglichst wenig auf Wald und Wildtiere einwirken. Nächtliche Fahrten sollten wir lieber vermeiden und die Natur und ihre Bewohner respektieren.
Quelle:
https://www.gozd-les.com/novice/2025/nocno-kolesarjenje-po-gozdu-skodljivo-gozdne-zivali