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Neuigkeiten / Problematik des Fahrens in der natürlichen Umwelt

Problematik des Fahrens in der natürlichen Umwelt

21.06.2013
Konferenz zur Problematik des Fahrens in der natürlichen Umwelt hat die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung aufgezeigt.



Gestern, am 20. Juni 2013, im Saal des Staatsrats der Republik Slowenien in Ljubljana haben der Alpenverein Sloweniens, der Fischereiverband Sloweniens und der Jagdverband Sloweniens eine Konferenz zur Problematik des Fahrens in der natürlichen Umwelt mit dem Titel PROBLEMATIK DES FAHRENS IN DER NATÜRLICHEN UMWELT: „Wir haben Lösungen, aber haben wir den Willen?“ organisiert. Die Referenten und Teilnehmer haben die Auswirkungen des Fahrens auf verschiedene Teile der natürlichen Umwelt und auf die Umwelt als Ganzes beleuchtet.

Es wurden die bisherigen Erfahrungen der Behörden vorgestellt, die nach geltenden Vorschriften für die Durchführung der Aufsicht auf diesem Gebiet zuständig sind, sowie die zukünftige normative Regelung der behandelten Problematik. Am Ende stellten sie auch ihren Standpunkt, Schlussfolgerungen und Vorschläge zur Regelung einzelner Fragen vor.



Das Ziel des Treffens war die Belebung der Aktivitäten bei der Vorbereitung neuer Vorschriften zum Bereich der Begrenzung des Fahrens in der natürlichen Umwelt und deren inhaltliche Bereicherung mit Vorschlägen von Nichtregierungsorganisationen, da es sich nach Einschätzung der Organisatoren um eine typische Problematik handelt, die der Staat und die Nichtregierungsorganisationen Hand in Hand erfolgreich regeln und in der Praxis umsetzen können. Die Konferenz leitete der Staatsrat und Präsident der Land- und Forstwirtschaftskammer Sloweniens Cvetko Zupančič.



An der Konferenz nahmen Vertreter von Nichtregierungs- und Regierungsorganisationen teil. Im Einleitungsteil begrüßten die Versammelten im Namen der Organisatoren der Präsident des Fischereiverbands Sloweniens Dr. Miroslav Žaberl, der Präsident des Jagdverbands Sloweniens Mag. Srečko Felix Krope und der Vizepräsident des Alpenvereins Sloweniens Tone Jesenko. Es folgten die Vorträge der Referenten...



Vor dem Abschluss der Konferenz wurde eine Diskussion eröffnet, an der Vesna Juran vom Institut der Republik Slowenien für Naturschutz, Jože Prah mit der Darstellung der Positionen des Verbands der Eigentümer landwirtschaftlicher Flächen und Wälder, Andreja Slameršek, Eigentümerin eines Bauernhofs, wo sie selbst mit der Problematik des Fahrens mit Fahrzeugen konfrontiert sind, Matej Obu, Vertreter des Slowenischen Fahrradnetzwerks, Jože Rovan, Leiter der Kommission für Tourenradfahren der PZS, Darko Lorenčič aus Podravje, Mihael Koprivnikar von der Land- und Forstwirtschaftskammer Sloweniens und Tine Štular aus dem Triglav-Nationalpark teilnahmen.



SCHLUSSFOLGERUNGEN der Konferenz:

Referenten, Diskussionsteilnehmer und Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, dass die Problematik des Fahrens in der natürlichen Umwelt geregelt werden muss, und zwar so bald wie möglich, mit einem eigenständigen Gesetz mit dem Titel Gesetz über die Begrenzung des Fahrens mit Fahrzeugen in der natürlichen Umwelt. Das Gesetz muss getrennt das Fahren mit motorisierten Fahrzeugen (strengere Regelung) und mit Fahrrädern regeln. Das Gesetz muss ein klares und effektives Aufsichtssystem umfassen, wobei Nichtregierungsorganisationen vorschlagen, dass Mitglieder dieser Organisationen als freiwillige Umweltschutzinspektoren in diese Aufsicht einbezogen werden. Alle terminologischen Begriffe, die im Gesetz verwendet werden, müssen klar definiert werden. Die Registrierung von Fahrzeugen und die Regeln für das Fahren mit motorisierten Fahrzeugen müssen geregelt werden, und Bedingungen geschaffen werden, damit extreme Aktivitäten auf kleineren Flächen durchgeführt werden, die keine oder minimale Auswirkungen auf die Umwelt haben; und diese Flächen festlegen.



Der nächste Schritt liegt beim Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, das für die Vorbereitung des Gesetzentwurfs zuständig und verantwortlich ist. Laut Dr. Marija Markeš, Leiterin des Sektors für Naturschutz im Ministerium, wird die Arbeit am Gesetz im Ministerium im August bzw. September 2013 fortgesetzt.

Die Teilnehmer der Konferenz waren sich auch darin einig, dass die Beschränkungen im Gesetz Mindeststandards darstellen sollen. Gesetze für einzelne Gebiete bzw. Bereiche könnten strengere Beschränkungen vorschreiben.



Bei der Betonung der möglichst baldigen Verabschiedung einer angemessenen gesetzlichen Regelung des Fahrens mit Fahrzeugen in der natürlichen Umwelt durch den Staat wiesen sie auch darauf hin, dass für alle Organisationen, staatliche und nichtstaatliche, der erfolgreichste Weg zur Veränderung des Verhaltens die Aufklärung ihrer Mitglieder und der breiten Öffentlichkeit, insbesondere der Jugend, ist.
         
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