Berge.info
Berge.info
Anmeldung
Anmeldung
Benutzername:
Passwort:
Anmeldung
Noch nicht registriert? Registrierung.
Passwort vergessen?
Neuigkeiten / Schneelage 10.1.2023

Schneelage 10.1.2023

10.01.2023
Allgemeiner Gefahrenstand - Dienstag, 10. 1. 2023
Gefahr ist Stufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - ERHEBLICH.
Hauptproblem: Neuschnee, verhauener Schnee, schwache Schichten
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Risikobewertung
Lawinengefahr oberhalb etwa 1800 m ERHEBLICH, Stufe 3, tiefer MODERAT, Stufe 2. Besonders gefährdet sind steilere Hänge und Stellen mit verhauem Schnee. Von steilen Hängen können einzelne Lawinen von neuem, schlecht verhaftetem Schnee abgehen, ein Plattenlawine kann bereits bei geringer Belastung der Schneedecke auf ausreichend steilen Hängen ausgelöst werden. Grate sind ausgehauen und vereist, neue Aufwinde sind entstanden.

Schneelage
In den Bergen sind in den letzten 48 Stunden 10 bis etwa 30 cm Schnee gefallen, in den westlichen und südlichen Julischen Alpen bis etwa 80 cm, am meisten im Posočje, je nach Höhenlage. Der Neuschnee ist im Hochgebirge trocken und leicht und stark ausgehauen, tiefer feucht und weich. Ausgehaute Stellen im Hochgebirge sind hart und stellenweise vereist. Viele Verwehungen.

Voraussichtliche Wettersituation
Heute teils klar mit zeitweise zunehmender Bewölkung, mehr im Osten. Gipfel zeitweise in Wolken. Es weht mäßiger bis starker Nordwind, der am Nachmittag nachlässt. Nullgradisotherme bei etwa 1500 m über Meer. Morgen, Mittwoch, anfangs meist klar, dann teils klar mit zeitweise zunehmender Bewölkung. Morgens schwacher bis mäßiger Nordwind, der tagsüber nachlässt. Es strömt wärmere Luft zu, am Nachmittag Nullgradisotherme bereits etwas über 2000 m. In der Nacht auf Donnerstag bewölkt sich und es schneit vorübergehend in den Bergen. Voraussichtlich 5 bis 10 cm Neuschnee. Vorübergehend mäßiger Nordwind. Donnerstagvormittag Aufklarung, nachmittags Südwestwind.

Tendenz der Schneelage
Lawinen- und Schneelage ändert sich im Hochgebirge nur langsam. Die Gefahr hält länger an wegen zahlreicher Verwehungen an allen Seiten von Graten und Pässen sowie wegen der schwachen Schicht unter dem Neuschnee. Die Temperatur oberhalb etwa 1900 m bleibt bis Freitag meist unter null, daher verwandelt und setzt sich der Neuschnee nur langsam um, gelegentlich wird er noch vom Wind wechselnder Richtung transportiert. Die Niederschläge in der Nacht auf Donnerstag beeinflussen die Lawinensituation kaum, da zu gering. In dieser Zeit können Sie an Stellen mit verhauem Schnee auf ausreichend steilen Hängen bereits bei geringer Belastung eine trockene Verhaftungslawine auslösen, von steilen Hängen sind auch einzelne kleinere Nassschneelawinen möglich. Unter etwa 1800 m ist die Gefahr deutlich geringer.

Nächste Ausgabe: Donnerstag, 12. 1. 2023

Quelle: ARSO
         
Copyright © 2026 Berge.info, Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Cookies