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Neuigkeiten / Schneelage 10.2.2016

Schneelage 10.2.2016

10.02.2016
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR



Die Lawinengefahr ist im größten Teil der Julischen Alpen oberhalb ca. 1500 m über dem Meeresspiegel Stufe 4, in den westlichen und zentralen Karawanken sowie in den Kamnik-Savinja-Alpen Stufe 3, in niedrigeren Lagen und den östlichen Karawanken meist Stufe 2.



Von gestern bis heute früh sind in den Julischen Alpen 40 bis ca. 80 cm Schnee gefallen, in den Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen ca. 30 bis 50 cm, weiter östlich bis ca. 20 cm Schnee. Im Hochgebirge war der Schnee trocken, tiefer unten zunächst nass. Es schneite bis ca. 600 m über dem Meeresspiegel, aber der Schnee blieb meist oberhalb ca. 900 m im Westen, im Osten tiefer. Zunächst wehte starker Süd- und Südwestwind, der heute früh auf Nord drehte.





SCHNEEVERHÄLTNISSE und AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Die Schneedecke ist weich und locker. Viele Windwechten, an windexponierten Hängen ist der neue Schnee stark ausgehärtet.



In den Julischen Alpen und westlichen Karawanken oberhalb ca. 1500 m 100 bis ca. 180 cm Schnee, auf 1000 m nur wenige cm bis ca. 10 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m 20 bis 60 cm Schnee, höher in den Kamnik-Savinja-Alpen und zentralen Karawanken bis ca. 80 cm.





ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute bewölkt, vormittags noch Schneefall. Nordwind transportiert Schnee in Wechten. Noch ca. 10 cm Schnee möglich. Nachts Aufklarung, morgen sonnig. Schneefallgrenze bei 1000 bis 1200 m über dem Meeresspiegel. Freitag zunächst bewölkt und meist trocken, nachmittags von Westen teilweise Aufklarung. Wind schwach Donnerstag und Freitag.





ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Die Schneedecke setzt sich langsam ab und umwandelt sich, schneller im Mittelgebirge und an sonnenexponierten Hängen. Dort tagsüber Kruste, nachts Vereisung. Außer im Hochgebirge und Schattlagen entsteht Oberkruste. Wegen schwachem Wind von morgen bis Freitag keine neuen Wechten. Zunächst lösen sich noch spontane Lawinen neuen, schlecht verklebten Schnees vor allem von steileren Hängen. Lawinengefahr nimmt nur langsam ab.



Nächster Bericht erscheint FREITAG, 12.2.2016 vormittags.



Quelle: ARSO
         
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