11.01.2019
Die Gefahr liegt auf Stufe 1 der europäischen Fünf-Stufen-Skala - GERING.
Hauptproblem:
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Risikobewertung
Lawinengefahr ist GERING, Stufe 1. Die Schneedecke ist stabil. Es ist unwahrscheinlich, dass sich ein Plattenlawine durch Belastung löst.
Schneeverhältnisse
Es setzt sich trockenes und gelegentlich windiges Wetter fort. Schnee ist meist mit Kruste bedeckt, vielfach auch hart und vereist. Nur in geschützten, nördlichen Hängen des Hochgebirges der Julischen Alpen kann er stellenweise weich sein.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute zunächst teilweise klar mit gelegentlich zunehmender Bewölkung, nachmittags meist klar. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen, nachmittags vorübergehend nachlassend. Temperaturen überall unter null, aber allmählich strömt etwas mildere Luft zu. Nachts zunehmend bewölkt, morgen mäßig bis meist bewölkt. Vor allem im Hochgebirge mäßiger, stellenweise gelegentlich etwas stärkerer Nordwestwind. Unter ca. 1700 m schwacher Wind. Nullgradgrenze steigt tagsüber auf ca. 1600 m Seehöhe. Sonntag meist bewölkt, nur mittags vorübergehend teilweise Aufklarung möglich. Mäßiger Nordwest- bis Westwind, der nachmittags vor allem im Mittelgebirge auffrischt, wo er zuvor schwächer war. In der Nacht zum Montag vorübergehende leichte Niederschläge.
Tendenz der Schneeverhältnisse
Der Zustand der Schneedecke ändert sich kaum. Sie bleibt stabil, vereist und vielfach hart und vereist, daher Rutschgefahr. Stellenweise kann besonders in der Nacht zum Montag ein Zentimeter Neuschnee fallen, den der Wind verweht. Lawinengefahr GERING, Stufe 1.
Nächste Mitteilung: Montag, 14. 1. 2019
Quelle: ARSO