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Neuigkeiten / Schneelage 1.12.2021

Schneelage 1.12.2021

1.12.2021
Allgemeine Gefahrenstufe - Mittwoch, 1. 12. 2021
Die Gefahr beträgt Stufe 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - BEACHTLICH.
Hauptproblem: Windschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Kälte

Risikobewertung
Lawinengefahr in Höhen über ca. 1800 m BEACHTLICH, Stufe 3, tiefer meist MÄSSIG, Stufe 2. Besonders gefährdet sind Stellen mit Windschnee, wo auf steilen Hängen schon bei geringer Belastung eine Plattenlawine ausgelöst werden kann, auf weniger steilen Hängen nur bei starker zusätzlicher Belastung der Schneedecke. Spontane Lawinen unwahrscheinlich. Windschnee an allen Hängen.

Schneeverhältnisse
Dienstag noch kalt, bis heute aufgeweicht und der am Wochenende gefallene Schnee hat sich zu setzen und umzuwandeln begonnen. Südwestwind bildet neue Verwehungen. Windexponierte Lagen stark ausgefegt, durch Wind auch Kruste entstanden, die stellenweise Gewicht trägt. Viel Platten. In geschützten Lagen weich und tief einsinkend.

Erwartete Wetterentwicklung
Heute bewölkt sich, nachmittags und abends leichte Niederschläge im Westen. Nachts verstärken sich Niederschläge im Westen. Schneefallgrenze zunächst zwischen 700 und 1000 m ü. NN, nachts leicht steigend. Starker Südwestwind, nachmittags langsam nachlassend. Bis morgen früh erreichen Niederschläge auch den östlichen Teil unserer Berge. Morgen bewölkt und neblig mit Niederschlägen, am meisten im Südwesten des Landes, weniger im Norden. Schneefallgrenze nachmittags sinkend, abends und in der Nacht auf Freitag auch in vielen Tälern Schnee. Nachmittags Nordostwind. Bis Freitagmorgen Niederschläge abklingend, tagsüber teilweise Aufklarung. Verstärkter Nordwind. Temperatur in den Bergen unter null. Samstag trocken, Nacht auf Sonntag erneut Niederschläge, weniger als Donnerstag.

Tendenz der Schneeverhältnisse
Schneedecke setzt sich heute etwas, Südwestwind bildet neue Verwehungen. Donnerstag und Nacht auf Freitag 10 bis ca. 40 cm Neuschnee in Hügeln und Bergen. Menge abhängig von Höhe und Lage. Diesmal etwas weniger Schnee in Julischen Alpen und westlichen Karawanken, bis 40 cm, mehr im zentralen Teil unserer Berge, wieder etwas weniger in östlichen Karawanken. Über ca. 1500 m meist trockener Schnee von Anfang an, tiefer feucht. Wind beim Schneefall bildet neue Verwehungen und Platten, zunächst vor allem östliche, dann südliche und westliche Seiten von Graten und Sätteln. Tiefer, wo zunächst Regen, schmilzt Schnee, von steilen grasigen Hängen einzelne Grundlawinen von Nassschnee möglich. Höher hält Lawinengefahr vor allem durch neue Platten, zunächst auch neuen Schnee, der von steilen Hängen abrutschen kann. Wochenende kalt in den Bergen, Lawinenlage verbessert sich kaum.

Nächste Ausgabe: Freitag, 3. 12. 2021

Quelle: ARSO
         
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