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Neuigkeiten / Schneelage 11.4.2016

Schneelage 11.4.2016

11.04.2016
Allgemeine Gefahrenstufe

Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MODERAT.

Hauptprobleme: nasser Schnee

Gefahrenmuster: vn10 Frühlingssituation

Risikobewertung

Die Lawinengefahr ist nachts und morgens gering, Stufe 1, tagsüber steigt sie durch die Erwärmung auf Stufe 2. In niedrigeren Lagen, wo schon wenig Schnee liegt, Stufe 1. Die Schneedecke ist durch relativ warmes Wetter und Regen am Freitag und Samstag aufgeweicht, stellenweise bis zum Boden durchnässt. Daher weniger stabil, von steilen Hängen können besonders mittags und nachmittags einzelne Nassschneelawinen, auch Grundlawinen, abgehen. Viele Lawinenhänge sind noch vorhanden, die durch warmes Wetter einstürzen können. Oberhalb ca. 2200 m wenig Neuschnee, der keine Gefahr darstellt.

Schneelage

Am Wochenende überwog wolkiges Wetter, nur Sonntagnachmittag etwas Sonne. Etwas weniger warm, die Schneefallgrenze lag meist zwischen 1900 und 2100 m. Unterhalb der Schneefallgrenze hat der Regen den Schnee zusätzlich durchnässt und etwas kompakter gemacht, außer im Mittelgebirge, wo er völlig aufgeweicht blieb. Höher fiel bis ca. 10 cm Schnee, der sich bereits stark gesetzt und gefroren hat. In den Julischen Alpen auf 2500 m von 210 bis ca. 270 cm Schnee, auf 1500 m von 80 bis ca. 160 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m von 10 bis ca. 50 cm Schnee, weniger nach Osten. Erhebliche Schneedecke ab ca. 1200 m Seehöhe, auf Südhängen sogar oberhalb 1500 m, tiefer in den Julischen Alpen, höher anderswo in unseren Bergen. Die Schneedecke ist meist zugefroren, tagsüber taut sie auf. Die Schneefallgrenze liegt bereits in Gipfelhöhe der höchsten Gipfel.

Erwartete Wetterentwicklung

Heute teilweise klar mit zeitweise zunehmender Bewölkung. Morgen noch sonniger, die Nacht größtenteils klar. Mittwoch tagsüber etwas mehr wechselnde Kumuluswolken und nachmittags einige kleine Schauer. Schneefallgrenze hoch.

Tendenz der Schneelage

Schnee friert nachts zu, außer im Mittelgebirge, wo er meist aufgeweicht bleibt. Tagsüber weicht er auch im Hochgebirge auf, besonders auf Südhängen. Tiefer unten taut er ab.



Quelle: ARSO
         
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