12.01.2015
Am Freitag und Samstag war es in den Bergen warm und trocken. Es gab auch etwas Sonne, aber wegen dunstiger Bewölkung, die gelegentlich ziemlich dicht war, hatte die Sonne wenig Kraft. Im Mittleren Berg und an Südseiten des Hochgebirges ist Schnee verkrustet und auch geschmolzen. Am Sonntag bewölkt, allmählich abgekühlt. Bis ca. 10 cm Schnee gefallen, im Nordwesten nur bis 5. Schnee ist bei Abkühlung gefroren.
In 2500 m Seehöhe in den Julischen Alpen Schnee bis ca. 110 cm, in 1500 m ca. 40 cm, anderswo ca. 20 cm.
Südliche Hänge sind vielerorts kahl auch über 1500 m, oder mit wenigen cm Neuschnee bedeckt. Wegen Wind ist Schneehöhe stark uneinheitlich.
Schneedecke ist zwar oberflächlich locker, aber Neuschnee stark windgepresst, sodass oft alte gefrorene Basis an Oberfläche. An windexponierten Hochgebirgslagen stellenweise eisige Oberfläche.
Lawinengefahr 1. Stufe.
Schneedecke stabil und durch Abkühlung gefroren. Kaum möglich, Lawinen auszulösen, größer aktuell Rutschgefahr.
Bis Mitte Woche trocken und recht sonnig. Wieder etwas wärmer, bis Mittwochmorgen wieder abgekühlt. Schneedecke verkrustet tagsüber morgen an Südhängen, nachts gefroren.
Lawinenlage ändert sich nicht wesentlich.
Nächster Bericht erscheint Mittwoch, 14.1.2015.
Allgemeine Lawinengefahr 1. Stufe nach europäischer 5-stufiger Skala.
Quelle: ARSO