12.01.2018
Allgemeiner Gefahrenstand - Freitag, 12. 1. 2018
Gefahr ist 2. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.
Hauptproblem: schwache Schichten
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Risikobewertung
Lawinengefahr oberhalb ca. 1600 m, wo etwa genug Schnee liegt, MÄSSIG, 2. Stufe, tiefer unten GERING, 1. Stufe. Besonders gefährdet sind steile Hänge, insbesondere windbelastete Stellen, wo bei stärkerer Belastung eine Windschnee-Lawine ausgelöst werden kann. Die Gefahr ist in tieferen Lagen geringer, wo weniger Schnee liegt.
Schneeverhältnisse
Die Schneedecke hat sich bereits gut abgesetzt, im Hochgebirge gab es keine starken Winde, daher nur wenige neue Verwehungen an den windexponiertesten Stellen. Höher ist der Schnee noch weich, unter ca. 1800 m an vielen Stellen krustig, stellenweise durch Vereisung hart.
Erwartete Wettersituation
Heute zunächst meist klar, tagsüber von Osten her allmählich bewölkt, auch neblig werdend. Die Wolkenobergrenze könnte unter unseren höheren Gipfeln liegen. Nachmittags vereinzelt leichter Schneefall vor allem in den östlichen Karawanken und auf dem Pohorje, aber Schnee bis wenig. Meist moderater Nordostwind. Gefrierhöhe um 1100 m. Morgen und Sonntag ähnliches Wetter, Wind schwach bis mäßig aus Nordost. Allmählich kälter. Auch anderswo vereinzelt Schnee möglich. Montag tagsüber langsam aufklarend.
Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse
Bei der Abkühlung friert die Schneedecke überall ein und stabilisiert sich. Lawinenlage ändert sich kaum, windbelastete Stellen an steilen Hängen bleiben potenziell gefährlicher.
Nächste Ausgabe: Montag, 15. 1. 2018
Quelle: ARSO